11.06.-17.06.2018

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  • "Dass es keine DE-Neuauflage von TransAmerica gab/gibt, dürfte u. a. daran liegen, dass der Markt recht ges?ttigt ist."

    yzemaze : bei Ravensburger ist wohl eine Neuauflage für beide Titel für 2018 geplant.

    Die Info gab es mal bei cliquenabend .....

    Einmal editiert, zuletzt von gab62 ()

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  • Gut zu wissen, vielen Dank an euch für die Infos!

    Wir spielen gerne: Hero Realms, Arkham Horror 3, Village Attacks, Warhammer Warcry und Carcassonne!

    Solo bin ich digital unterwegs: Der Kartograph, Carcassonne, Indian Summer - und WoW Classic :daddeln:

  • Neuauflage #TransAmerica #TransEuropa

    In der Tat: ?ab Herbst“, beide in einer Schachtel, Plastikschienen.

  • Ich schlie?e mich meinem Vorredner an. Irgendwie fehlt dem Neuen der Charme des Alten, gerade der Wechsel von Holz zu Plastik ist sehr unsch?n. Dann lieber nen Spielplan, der nicht gewendet werden kann, dafür aber Holzteile.


    Etwas besser als #TransAmerica gef?llt mir noch #TransEuropa , alternativ Fly Europe. Wenn ich mich für einen Kauf entscheiden sollte, hab ich nun auf jeden Fall alle n?tigen Infos. Nach #Russian Railroads schon das zweite Spiel im Eisenbahnbereich, das mir gef?llt - glatt wie im richtigen Leben ^^

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  • Langes Spielewochenende an der Ostsee mit vielen netten Mitspielern :):

    - Zweimal Quacksalber von Quedlinburg in unterschiedlicher Besetzung. Hat allen wirklich gut gefallen, locker leicht zu spielen, trotz des hohen Glücksanteils fühlt man sich nicht gespielt, und das sch?ne Spielmaterial unterstützt den positiven Eindruck.

    - Woodlands: Rotk?ppchen und Robin Hood wurden mehr oder weniger erfolgreich durch den Wald geführt. Ich kann mit Ubongo etc. nicht viel anfangen, aber Woodlands hat mir gut gefallen. Aber wir hoch mag der Wiederspielreiz sein, hat man alle Szenarien durch?

    -Santa Maria: War nicht so mein Ding. Grunds?tzlich sch?ner Mechanismus, aber zu viel Downtime und h?sslich bis zum Gehtnichtmehr.

    - Ein ganzer Vormittag Kubb am Ostseestrand bei sch?nstem Wetter. Besser geht es nicht.

    - Pulsar 2848: Tolles Spiel, tolle Aufmachung, spannende Partie zu Viert, hat uns allen super gefallen.

    - Würfelk?nig: Als kleiner Zwischengang gut gelungen.

    - Race to the New Found Land: Mit fast 2,5 Stunden (incl. Erkl?rung) deutlich l?nger als erwartet. Ich habe zwar deutlich verloren, hat mir aber trotzdem gut gefallen. Gerne mal wieder.

    -Time's up: Hatte ich noch nie gespielt, was bei allen anderen Fassungslosigkeit ausl?ste. Ein Riesen-Spa? in toller Runde.

    - Kurz vor Mitternacht noch Kneipenquiz mit roten Fragen. Die Schwarmintelligenz hat nur ganz knapp verloren...

    - Am Sonntag dann noch Scythe in 5er-Besetzung. Das Beste zum Schluss, super Spiel. Aber nicht das Highlight des Wochenendes...

    ...denn das waren die tollen Menschen, mit denen ich an diesem Wochenende spielen durfte :):):)

  • Wir haben gestern Rajas of the Ganges bekommen und auch direkt gespielt. Erster Gedanke: das kennt man doch alles schon. Das geht ja schon bei der Optik los: der Fluss erinnert an Ulm, die Geb?ude an Helios, die Leute im Palast an Marco Polo, der ganze Spielplan auch etwas an Yunnan. Thematisch sind wir mal wieder Gro?grundbesitzer, dieses Mal eben in Indien, und bauen unsere L?ndereien aus. Ebenso spielmechanisch: würfelgesteuertes Worker-Placement gepaart mit Tile Placement und eigenen Spielertableaus (Hallo Multiplayersolit?r). Eigentlich nichts, was bei mir jetzt noch einen Kaufreflex ausl?st im ersten Moment. Nicht, weil ich es als schlecht bewerte, sondern weil ich solche Spiele eben gefühlt schon habe (und zwar rein objektiv betracht zu viele ?hnliche Titel). Der Drang es doch wenigestens mal auszuprobieren (was anderes hilft bei mir eher nicht, weil ich allein vom Regellesen kein Gespür für das Spielerlebnis bekommen kann), war dann aber nach den vielen guten Meinungen hier, gepaart mit interessanten Diskussionen rund um dasThema, ob nun Basis- oder Fortgeschrittenenvariante besser sei, doch zu stark. Also gestern zun?chst ausgepackt und nach dem Thema über die M?ngel der 2. Auflage ordentlich geschwitzt. ;-) Kleinere M?ngel auch bei mir vorhanden, aber zumindest gute Stanzb?gen erwischt.


    Wir haben dann zu zweit die Basisversion gespielt und siehe da: obwohl das Spiel das Rad nicht neu erfindet, hat es uns doch gro?en Spa? gemacht. :) Da sind echt nette Kniffe drin und gut miteinander verwoben, die all die M?ngel des Bekannten verblassen lassen. Der Grundcharakter als Rennspiel ist perfekt, weil das Spiel bei reinem Punktesalat sicher weniger gut abgeschnitten h?tte. So war es tats?chlich sehr spannend und nur 1 Zug hat am Ende den Unterschied gemacht. Aufgeregtheit bei einem Euro habe ich sonst doch eher selten. Doch, das darf erstmal bleiben und will natürlich dann auch mit der bzw. den Varianten gespielt werden. Durchgelesen habe ich mir die Regeln, aber ob das Spiel damit wirklich etwas dazugewinnt, ich bin skeptisch. Zumindest fühlte sich das Grundspiel schon gut designed und rund an (so auch ode.), wobei der Mann auf der Flussbrücke tats?chlich etwas deplatziert bzw. unattraktiv wirkte (so in etwa MetalPirate). Da hilft dann aber erneut nur der Versuch. :)


    #RajasOfTheGanges

    ?Ich lebe nach der Devise lieber fünf Mal nachgefragt als einmal nachgedacht.“ Marc-Uwe K.

    Einmal editiert, zuletzt von Puma ()

  • Bin ganz deiner Meinung. Im Vergleich zu Anachrony gef?lllt mir letztgenanntes aber besser.

    Grund: Beim Trickerion st?rt mich ein wenig die Zutatenmischerei bei den Zaubertricks, denn eigentlich kann ich nur einen Trick planen, wenn ich die Zutaten habe...diese kann mir aber jnd vor der Nase weggeschnappt haben, wodurch ich einen anderen Trick mit anderen Zutaten suchen muss....dies kann eine Menge Downtime bedeuten, da man eigentlich nicht zu 100% im Voraus planen kann.....und gerade das Zutaten - und Zauberspruchsuchen ben?tigt echt eine Menge Zeit.....

    An sich tolles Spiel, aber gerade das Suchenelement zieht für mich das Spiel ein wenig in die L?nge...

  • wobei der Mann auf der Flussbrücke tats?chlich etwas deplatziert bzw. unattraktiv wirkte

    Ich empfehle mal eine extreme Flussstrategie. Musst aber das Aktionsfeld für 6 Schritte mit rein nehmen. Probier mal aus, ob der dann immer noch so unattraktiv ist... :-)

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  • Jip, genau das gef?llt mir bei Rajas of the Ganges so. Es gibt viele unterschiedliche Strategien, die man aber nicht einfach so runterspielen kann, sondern die man der aktuellen Spielsituation und den Mitspielern anpassen muss, um das Optimum herauszuholen. Ist ja schliesslich ein Wettlauf um Geld und Ruhmespunkte. In fortgeschrittenen Runden, wenn alle diverse Kniffe des Spiels kennen, entbrennen wirklich spielenswerte Duelle um Pl?ttchen, Aktionen und Einsetzfelder. Und wer zu übermütig seinen vorzeitigen Sieg feiert, wird am Ende doch noch überholt - wie selbst erlebt. Grandios, wenn auch nur ein Eurogame.

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Ich empfehle mal eine extreme Flussstrategie. Musst aber das Aktionsfeld für 6 Schritte mit rein nehmen. Probier mal aus, ob der dann immer noch so unattraktiv ist...

    Mach ich! 8-)) Hatte es auch extra etwas vage formuliert, da wir ja nur eine Partie gespielt haben. Ich glaube sofort, dass das Spiel durchaus Potential für Extremstrategien bietet. In der Erstpartie lagen die 2 M?nnel auf den Leisten halt zun?chst etwas n?her, weil man da eh vorbeikommt relativ schnell, gerade beim Geld.

    ?Ich lebe nach der Devise lieber fünf Mal nachgefragt als einmal nachgedacht.“ Marc-Uwe K.

  • Bei uns gab es mal wieder #Nations , diesmal zu dritt mit Indien, Polen und Amerika. Diesmal allerdings mit der Hausregel zur gleichm??igen Auslage, bevor jemand nachfragt:

    2 players: keep the first 5 buildings, the first 2 of every other category

    3 players: keep the first 5 buildings, the first 3 of every other category

    4 players: keep the first 6 buildings, the first 3 of every other category

    5 players: keep the first 8 buildings, the first 4 of every other category


    Ebenso eine weitere Variante von mir zur Bestimmung der Spielerreihenfolge - Statt nur den Milit?rwert dafür zu betrachten, habe ich auf den Solopl?ttchen jeweils eine andere Ressource (Stein, Geld, Nahrung, Stabilit?t, Bücher, Siegpunktmarker, Milit?r) aufgedruckt. Am Ende jeder Runde wird dann eins verdeckt gezogen, so kommt von Runde zu Runde ein anderer Wert zum tragen.


    Zum eigentlichen Spiel: Der Mangel an M?glichkeiten zur Steigerung der Stabilit?t in den ersten Runden gab mir die M?glichkeit, diverse Turmoil-Karten zu nehmen um damit je 2 Geld erhalten. Das war schon mal ein gelungener Start, der meine Mitstreiter in einige Bedr?ngnis brachte. Ein abrupter Wechsel in Richtung Milit?r sorgte für weitere Unruhe, nur bei den Bücherwertungen war nix zu holen. Die Amerikaner haben eine auf den ersten Blick interessante Dynastiekarte: Demokratische Republikaner! Damit kann man andere Spieler zwingen, ihre evtl. noch vorhandenen Dynastiekarten zu spielen - wenn Turmoilkarten noch vorhanden sein sollten. Dafür bekommt man jeweils 3 Bücher. Nunja, das beste an der Karte ist noch der Name, spielerisch ist es eher mau. Am Ende standen 50 Punkte auf meinem Konto, knapp gefolgt von 48 und 45 Punkten. Eine spannende Runde, die auch von der Varianz bei der Reihenfolge gepr?gt war. Kam gut an und wird bei der n?chsten Partie erneut auf den Prüfstand gestellt. Bisheriges Fazit :thumbup:.



    #Pulsar2848 kam ebenfalls mal wieder ans Tageslicht. Zu viert machten wir uns an die Punktehatz, jeder verfolgte dabei einen eigenen Schwerpunkt.

    Gyros ans laufen bringen, Transmitter kaufen, Forschung auf dem eigenen oder zentralem Board wurden ebenso betrieben wie mein Focus auf m?glichst vielen Planeten pr?sent zu sein (14 am Schluss, trotzdem letzter). ?berraschenderweise waren wir zum Schluss alle sehr eng beisammen, und das mit konsequenten 2 Punkten Abstand jeweils - 136, 138, 140 und 142 Punkte wurden es. Insgesamt zwar vergleichsweise wenig, es wurden aber auch mehrfach niedrige Zahlen gewürfelt. Was beweist, das h?here Ergebnisse auch h?here Endst?nde erm?glicht, oder eben nicht...

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für?s Archiv :/

  • #BurgenvonBurgund zu viert.

    Ich hatte den Plan mit den 6 Technologien in einem Gebiet, direkt um die zentrale Burg herum.

    Weil ich gemerkt habe, dass die anderen nur so halb auf Technologien geschielt haben, konnte ich v?llig absurde Dinger kaufen:

    • Virtueller Arbeiter beim Pl?ttchenkauf
    • Virtueller Arbeiter beim Pl?ttchenlegen
    • Arbeiter sind +2/-2
    • Minen produzieren Silber+Arbeiter
    • (2 Fülldinger, um den Ring vollzukriegen)

    Dadurch konnte ich mehr oder weniger würfeln, was ich wollte. Reichte mit 235 Punkten oder so zum Sieg.


    Kurze Runde #Abluxxen:

    Das Spiel endete mit einem verbrauchten Ablagestapel just in dem Moment, da ich 6 Karten auslegen durfte.

    Fühlte sich irgendwie komisch an, dass das eine Endbedingung ist, weil der "Sieg" dann irgendwie nicht verdient wirkte.


    Kurze Runde #TexasShowdown:

    Stichvermeidungsspiel.

    Es herrscht Bedienzwang für alle Farben, die in der Mitte liegen: Spielt jemand schwarz an und jemand kann nicht bedienen, darf er zB blau spielen. Nun herrscht aber ebenfalls Bedienzwang für blau.

    Den Stich macht, wer die h?chste Karte der Farbe gespielt hat, von der am meisten im Stich liegt.

    Gef?llt. Ist hundsgemein und flott.

    Mein Blog (Illustrationen, Brettspieldesign, Angespielte Spiele)

  • Kurze Runde #Abluxxen:

    Das Spiel endete mit einem verbrauchten Ablagestapel just in dem Moment, da ich 6 Karten auslegen durfte.


    Fühlte sich irgendwie komisch an, dass das eine Endbedingung ist, weil der "Sieg" dann irgendwie nicht verdient wirkte.

    Ich wei? noch, dass ich das bei den ersten Partien damals auch so empfand. Aber sp?ter lernte ich die zweite Endbedingung zu sch?tzen, weil sie im Spiel mit 4 oder 5 Spielern ein weiteres taktisches Mittel ins Spiel bringt - jeder Spieler kann ja durch seltenes oder h?ufiges Abluxxen Einfluss auf das Tempo nehmen, in dem der Kartenstapel schmilzt.

    André Zottmann (geb. Bronswyk)
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele t?tig)

    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz pers?nliche Meinung von mir.

  • #IsleofSkye mit Wanderer-Erweiterung – 4er-Spiel mit Freunden


    Wir hatten Freunden die Ilse of Skye-Erweiterung geschenkt, waren aber bisher nicht dazu gekommen diese auch auszuprobieren. Nach kurzer Regellektüre meinerseits konnte es losgehen mit Erkl?ren. Schon dabei f?llt auf, dass es definitiv eine Erweiterung im ursprünglichen Sinn ist, also nicht einfach mehr vom Gleichen, sondern ein komplett neuer Spielbestandteil. Bis alle M?glichkeiten durchgesprochen waren verging so auch einige Zeit, definitiv mehr als ich vom Erkl?ren von Erweiterungen bei grundspielsicheren Mitspielern gewohnt bin.

    Es gibt dann wirklich sehr viel zu beachten beim Festlegen der Preise, allerdings auch den positiven Nebeneffekt, dass man fast alles irgendwie gebrauchen kann und selbst wenn einem das favorisierte Pl?ttchen weggekauft wurde und man erst zum Schluss selbst einkaufen darf, noch genug M?glichkeiten bestehen einen ordentlichen Zug zu machen. Auch gut gefallen hat mir die Regel, dass man für verkaufte Pl?ttchen Gratisschritte auf der Kriegerleiste bekommt. Auf diese setzte ich auch meinen Schwerpunkt, da hierauf meinem Tableau die Spezialaktion, alle drei Pl?ttchen bepreisen zu dürfen lag. Der Plan war, über viele verkaufte Pl?ttchen m?glichst oft die letzten Schritte machen zu k?nnen, für die es jedes mal 3 Siegpunkte gibt. Auch die anderen Leisten bieten interessante Vorteile und Sonderf?higkeiten, die zum Teil auch jedes Mal neu verteilt werden. Mehr als ein paar Schritte auf der Kaufmannsleiste für h?heres Grundeinkommen war bei mir aber nicht drin.

    Der gro?e Nachteil der Erweiterung führte aber dazu, dass wir aufgrund von Zeitmangel nach vier gespielten Runden abbrechen mussten. Man kann wahnsinnig viel durchdenken und berechnen und wenn man das Maximum rausholen m?chte, muss man das teilweise auch. Das wird in Runden die mit der Erweiterung vertrauter sind sicher besser, bleibt aber trotzdem ein Manko gegenüber dem Grundspiel, das sich so locker und flott spielen l?sst.

    Die ?Schlusswertung“, bei der wir in der Hektik auch noch Teile vergessen hatten, war dann natürlich wenig aussagekr?ftig, aber darum geht’s ja in einer Kennenlernpartie auch nur am Rande.

    Mir hat die Erweiterung gut gefallen, man hat halt ein ganz anderes Kaliber von Spiel vor sich als mit der Grundversion, dessen muss man sich bewusst sein und auch mehr Zeit einplanen. Die vielen M?glichkeiten fügen sich gut ein und ich hab richtig Lust es demn?chst nochmal zu spielen, dann aber vielleicht mit Sanduhr zur Eind?mmung gar zu ausufernder F?lle von AP.


    #Racetothenewfoundland – 4er-Spiel beim offenen Spieletreff


    Au?er dem Erkl?rer absolute Neulingsrunde und auch er hatte es wohl erst einmal gespielt. Die Erkl?rung war etwas unstrukturiert, aber wenn man einmal die einzelnen Symbole einordnen kann und verstanden hat wie die Aktionen funktionieren ist es eigentlich nicht zu kompliziert. Mit Ressourcen werden Schiffe gekauft, jedes Schiff bedeutet eine Aktion ben?tigt aber auch einen Werftplatz. Au?erdem haben die Schiffe unterschiedliche St?rken und Schw?chen im Bereich Geschwindigkeit (wer führt eine Aktion als erstes aus?), Siedlerkapazit?t (fürs Besiedeln von Inseln und abgreifen dortiger Rohstoffe), Ladekapazit?t (für Beladen (Rohstoff und Kartengewinnung) und Beliefern von St?dten (für Siegpunkte)) sowie ?Fernrohre“ fürs Erkunden neuer Inselteile inkl. Rohstoffgewinnung. So baut man sich seine Flotte auf, erkundet und besiedelt die vier vorgegebenen Inseln und macht Punkte wann immer eine Insel vollst?ndig erkundet ist. Zumindest diejenigen die dort Siedler abgeliefert haben bekommen Punkte für diese und für eventuell errungene Mehrheiten. Au?erdem gibt es Punkte auch am Wegrand Punkte für gro?e Schiffe oder auf Karten und für Zielkarten. Um diese zu erhalten ist es wichtig bestimmte Siegpunktwerte als erster zu erreichen, da man dann aus jeweils fünf Karten als erstes ausw?hlen darf und potentiell passendere Zielkarten erh?lt. Ebenso werden einmalig Kapit?ne verteilt die besondere F?higkeiten mitbringen.

    Ich hatte mit meinen Spaniern bedingt durch Startschiff und Playerpower (+1 Siedler beim Siedeln) einen Schwerpunkt aufs Besiedeln der Inseln und konnte mir auch die passenden Zielkarten sowie weitere Schiffe sichern die in meine Strategie passten. Kann man am Anfang die Schiffsgeschwindigkeit noch ganz gut ignorieren gibt es in den sp?teren Runden durchaus knifflige Entscheidungen ob man nicht doch das schnellere aber schlechter geeignete Schiff zum siedeln schicken sollte, damit man noch rechtzeitig drankommt bevor die gewünschte Insel voll ist. In unserer Partie wurden tats?chlich alle Inseln vollst?ndig entdeckt, was mir sehr zugute kam, da ich knapp 20 Siedler auf den Inseln verteilen konnte.

    So reichte es im finalen 116:104:95:83 auch zum Sieg für meine Spanier vor dem Portugiesen, der in der letzten Runde noch stark aufgeholt hatte.

    Soweit man das mit nur einer Partie Erfahrung sagen kann, kam mir die Aktion Entdecken sehr stark, die Aktion Beladen eher unattraktiv vor. Lag aber vielleicht auch daran, dass ich über Siedeln mehr Punkte und Rohstoffe machen konnte. Die St?dte zu beliefern wurde in den ersten beiden Runden quasi komplett au?en vor gelassen, zum Schluss waren aber auch hier alle Würfel bis auf einen gesetzt. Kommt mir als zweiter gro?er Punktegenerator neben den Inseln aber trotzdem etwas schw?cher vor.

    Nichtsdestotrotz hat die Runde viel Spass gemacht, kaufen werde ich es aber nicht. Dafür fehlt mir das Alleinstellungsmerkmal und auch die Grafik finde ich eher zweckm??ig als sch?n. W?re trotzdem jederzeit für eine weitere Runde zu haben.

  • Dank dem Hinweis von Puma wurde Signorie in der Board Game Arena gespielt. Das Spiel wollte ich schon immer ausprobieren / haben. Und jetzt also online ein halbes Dutzend Partien lang den Einfluss meines Familien-Clans planlos und erfolgreich in den St?dten des Renaissance-Italien ausgebreitet.

    Die Schachtel brauche ich auch im Regal; dann passiert es mir wenigstens nicht mehr, dass ich aufgrund von grobem Getippe auf dem Smartphone den falschen Würfel erwische, oder aus Versehen meinen letzten Punkte-Rundenbonus gegen sinnlose 3 Münzen eintausche.

    Hat es sich auf dem Tisch schon bew?hrt, Marcel?

    #Signorie

    Wieder mal Null-Meldung. Traurig aber wahr.

    Auf Deine Erfahrung mit Leader 1: Hell of the North warte ich schon sehr gespannt.

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  • Gestern einmal das Superschn?ppchen Watson & Holmes angetestet - Leider nur zu Zweit.


    #watsonundholmes

    Erfreulich einfache Regeln und erfreulicherweise gibts für die Stimmung eine Audiodatei zu den F?llen, die das Geschehene vorstellt. So stapft man von Ort zu Ort, versucht interessante Details aus den Texten der ausliegenden Karten zu filtern und schlussendlich den Fall zu l?sen.


    Habe meine Frau ein bisschen behindert und mir durch die Watsonkarte 2x einen zeitlichen Vorsprung geholt - So konnte ich den Fall deutlich vor ihr l?sen. Der erste Fall ist recht einfach und gradlinig.


    Fazit:

    Das Ganze war aber zu Zweit eher unbefriedigend...man kommt sich wenig in die Quere, das eigentliche Spielprinzip wird sogar im Grunde genommen komplett ausser Kraft gesetzt...Der Fall macht zwar so auch Spa?, ist aber ohne echte Behinderung irgendwie gefühlt eine sehr solit?re Geschichte...Ist eine Karte blockiert, bleiben genug gute andere Optionen...


    Ich gehe soweit, dass es nur mit mehreren Personen auch wirklich ?ein Spiel“ ist - Zu zweit halt eher eine solit?re Krimi-Puzzleknobelei, bei der man den anderen fast garnicht wahrnimmt.


    Ergebnis:

    Bin froh, den Preisfehler mitgemacht zu habenund es verbleibt für die restlichen 12 F?lle in der Sammlung. Das dürfte auch etwas dauern, denn gespielt wird es ab nun nur mindestens zu 4. - Dafür aufgrund der Einfachheit aber auch gerne mit Spielemuggles / der Familie etc.

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

    2 Mal editiert, zuletzt von Harry2017 ()

  • Gestern haben wir -- als kleinster gemeinsamer Nenner einer vermutlich WM-bedingt auf insgesamt fünf Leute dezimierten Runde eines ?ffentlichen Spieletreffs -- als irgendwelche Wikinger/Schotten/Kaledonier/Klingonen(?)... die Isle of Skye urbar gemacht.


    Mal kucken: Das Spiel hei?t wie eine Insel. Ist von Lookout. Thema, Cover und Grafiken wecken Assoziationen mit Agricola, Caverna und Co. Viele Warnleuchten. Aber anscheinend so ?hnlich wie Carcassonne? Ich mag Carcassonne! Also dann, probieren wir's! Was soll's. Ist immer noch besser, als 3 Stunden Terraforming Mars.


    Aha. Isle of Skye ist also wie Carcassonne. Im Prinzip. Nur kompliziert. Und verkopft. Und vor allem unübersichtlich. Dann haben wir noch einen Bietmechanismus (mit einer sagenhaften Hyperinfaltionsrate von gesch?tzten 200 Prozent von Runde zu Runde). Diesen werfen wir hinein in den Salat aus Schiffchen, Türmen Typ 1, Türmen Typ 2, Burgen, Ochsen, Schafen, Wiesen, Whiskeyf?ssern und wei? der Kuckuck noch was alles für Siegpunktquellen. Dann reduzieren wir die Interaktion noch auf das Wegschnappen von M?glichkeiten. Fertig ist das Standard-Eurospiel.


    ...also eigentlich schon wie Carcassonne -- nur, dass keinen Spa? macht, und somit also überhaupt nicht eigentlich wie Carcassonne. Das beste an Isle of Skye ist, dass es schnell vorbei ist. Wie man so etwas m?gen kann, ist mir ernsthaft unbegreiflich. Naja. Vermutlich überredet mich jemand eines Tages wieder jemand zu einer Partie, und dann werde ich wieder brav mitspielen, nicht meckern, aus unerfindlichen Gründen den zweiten Platz belegen und meinem stillen Unmut eventuell wieder auf unknowns freien Lauf lassen. Aber in diesem Moment denke ich tats?chlich, dass meine spontanen 4/10 bei BGG immer noch eine Stufe zu gut bewertet sind.


    Und wenn wir schon dabei sind, machen wir den Abend der nach Inseln benannten Euro-Spiele voll und spielen Puerto Rico, und zwar in der Deluxe-Ausgabe mit den extra-dicken Papp-Pl?ttchen und sch?nen 10-Pfennig-Stückchen als Dublonen. Puerto Rico ist eines der Euros, bei dem ich das Gefühl habe, mit anderen tats?chlich ein Spiel zu spielen. Es ist immer ein bisschen anders, spielt sich locker von der Hand und hat spürbar mehr Interaktion. Man kann dieses Spiel sicher auch ad nauseam analysieren, denn die Zufallselemente sind kaum der Rede wert, aber wenn alle Beteiligten eher aus dem Bauch heraus spielen, ist das wirklich ein sch?ner Zeitvertreib, bei dem ich gerne mitmache. Steht auf BGG bei mir seit Jahren auf einer 7.


    #IsleofSkye #PuertoRico

    Soziale Medien fügen Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu.

    2 Mal editiert, zuletzt von Bierbart () aus folgendem Grund: Typo

  • ...also eigentlich schon wie Carcassonne -- nur, dass keinen Spa? macht, und somit also überhaupt nicht eigentlich wie Carcassonne. Das beste an Isle of Skye ist, dass es schnell vorbei ist. Wie man so etwas m?gen kann, ist mir ernsthaft unbegreiflich.

    Das kann ich so nur voll und ganz unterschreiben!

    Carcassonne geht immer, Isle of Skye gar nicht :thumbdown:

    Wir spielen gerne: Hero Realms, Arkham Horror 3, Village Attacks, Warhammer Warcry und Carcassonne!

    Solo bin ich digital unterwegs: Der Kartograph, Carcassonne, Indian Summer - und WoW Classic :daddeln:

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  • Gestern haben wir -- als kleinster gemeinsamer Nenner einer vermutlich WM-bedingt auf insgesamt fünf Leute dezimierten Runde eines ?ffentlichen Spieletreffs

    Hi,


    Bitte?


    Brettspieler stehen über sowas und interessieren sich nicht für Fussbald oder sowas. Das macht nur der P?bel.

    Vermutlich ist das nen Spieletreff der Arbeiterklasse - das k?nnte es erkl?ren.


    Atti

  • @Attila Alles Deserteure. Haben bestimmt ein paar B?lle zu viel auf den Kopf gekriegt!

    Soziale Medien fügen Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu.

  • Wer Fu?ball guckt statt zu spielen ist ein .....

    Naja, er hat sich auf jeden Fall falsch entschieden.

  • #BurgenvonBurgund zu viert.

    Ich hatte den Plan mit den 6 Technologien in einem Gebiet, direkt um die zentrale Burg herum.

    Weil ich gemerkt habe, dass die anderen nur so halb auf Technologien geschielt haben, konnte ich v?llig absurde Dinger kaufen:

    • Virtueller Arbeiter beim Pl?ttchenkauf
    • Virtueller Arbeiter beim Pl?ttchenlegen
    • Arbeiter sind +2/-2
    • Minen produzieren Silber+Arbeiter
    • (2 Fülldinger, um den Ring vollzukriegen)

    Dadurch konnte ich mehr oder weniger würfeln, was ich wollte. Reichte mit 235 Punkten oder so zum Sieg.

    PeterRustemeyer : hast Du bedacht, dass ein virtueller Arbeiter beim Pl?ttchen legen nur für die St?dte gilt? Da irritiert die Ikonographie etwas.

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

    Einmal editiert, zuletzt von Spielteufel ()

  • Gestern brachte ein Kumpel, auf meine Bitte hin und aus aktuellem Anlass (Neuauflage plus Erweiterung bei Kickstarter), sein "Heroes of Land, Air and Sea" (HoLAS) zum Spieleabend mit. Da noch niemand regelfest war, und mein Kumpel nur bedingt die Regeln gut erkl?ren kann, dauerte es eine Weile, bis es endlich losging.

    Um 19:30 Uhr war es dann endlich soweit. Bespielt wurde ausschlie?lich die Grundbox, so dass nur die V?lker Menschen, Zwerge, Orks und Elfen im Spiel vertreten waren. Der Klassiker also. Des weiteren wurde im Team gespielt, wobei die Teampartner über Kreuz sa?en - was in diesem Fall zu der unheiligen Allianz von Orks und Elfen führte - andererseits h?tten die Elfen auch die Zwerge als Verbündete erwischen k?nnen und das w?re ja noch absurder … ts, elende Barttr?ger. ?h ja, die Elfen sind mir mal wieder in den Scho? gefallen und nein, mein Schiff ist nicht rosa! Es ist wei?! Es sieht nur so rosa aus, weil … kommen wir zum n?chsten Punkt.


    Jedes Volk hat Arbeiter, Krieger, drei Helden und zwei verschiedene "Fahrzeuge" (eines für die Luft und eines für das Wasser).

    Au?erdem gibt es noch die Geb?ude, bestehend aus der Hauptstadt mit drei Ausbaustufen, dargestellt als 3-D-Pappkonstruktion auf der Karte, was tats?chlich ziemlich cool aussieht. Dann gibt es noch drei Türme, wovon jeweils nur einer pro Kontinent gebaut werden darf; und fünf andere Geb?udetypen, die jedoch nur auf dem Spielertableau dargestellt werden (ohne Minis); Letztere schalten dann Helden und Fahrzeuge für den Erwerb frei.


    Um Einheiten anzuwerben, Geb?ude bauen oder sonstigen Kram machen zu k?nnen, braucht man Ressourcen. Diese sind: Nahrung, Manakristalle und Erz.

    Diese generiert man, in dem man seine Arbeiter (und Türme) in den unterschiedlichen Landschaften hat, wo sie automatisch Zeug einsammeln. Sp?ter, wenn die eigene Hauptstadt weiterentwickelt worden ist, bekommt man auch auf anderem Weg bestimmte Ressourcen, so dass man seine Arbeiter für andere Dinge verwenden kann. Au?erdem gibt es als Aktionsfeld noch die Steuer, wo man sich bei einer Ressource bedienen kann, wenn mal Not am Mann ist.


    Die Aktionen wiederum sind in zwei Kategorien aufgeteilt, die sich allesamt auf dem eigenen Spielertableau finden. Es gibt einmal die Hauptaktionen: Rekrutieren, Bauen, Forschung, Steuern.

    Damit lassen sich, Truppen anheuern, Geb?ude bauen, Zaubersprüche erforschen und Ressourcen eines Typs von einer eigenen Trackingleiste einsammeln. Das wirkt erstmal alles sehr vertraut, bis man über die Details stolpert!

    Das Wichtigste zuerst: Um eine Aktion spielen zu k?nnen, muss ich einen (von zwei) Aktionsmarkern nutzen, der dann die Aktion für diese Runde blockiert. Mit anderen Worten: Ich kann pro Runde nur einmal bauen, rekrutieren usw.

    Sollte jemand anderes eine dieser Aktionen ausw?hlen, kann ich dieser folgen, in dem ich einen freien Arbeiter in meiner Hauptstadt als Aktionsmarker benutze. Aber auch damit ist das Aktionsfeld blockiert.

    Doch damit nicht genug. Wenn ich rekrutiere, kann ich genau EINE Figur anwerben! Einzige Ausnahme ist der Arbeiter, hier kann ich für eine Ressource mehr einen zweiten anheuern. Alles andere (Krieger, Helden, Fahrzeuge) bekommt man nur einmal pro Runde rekrutiert!

    Die Bauaktion hat das selbe Problem. Ich kann, unabh?ngig davon wie viele Ressourcen ich habe, nur eine Baut?tigkeit pro Runde absolvieren.


    Der zweite Aktionstyp sind Befehle (hei?t im Spiel anders, aber ich nenne es jetzt mal so):

    Marschieren (zweimal), Schiffchen fahren, Fliegen, Zaubern. Diese Aktionen k?nnen nicht von anderen Spieler kopiert werden. Allerdings darf ich meiner eigene Aktionen folgen, was im Endeffekt bedeutet, dass ich für einen Aktionsmarker und einen Arbeiter zweimal Marschieren kann.

    Auch hier wirkt alles auf den ersten Blick logisch und bekannt. Aber wieder sind es die Details, die Schwierigkeiten machen.

    Erstens in einem Feld dürfen maximal fünf Figuren von mir stehen. Das k?nnen Arbeiter, Krieger, Helden und Fahrzeuge sein. M?chte ich jetzt meinen Trupp losschicken, dr?selt sich der jedoch auf, so da ich meine bodengebundenen Truppen marschieren lassen muss (eigene Aktion) und mein Luftgef?hrt mit der "Fliegen"-Aktion bewegen muss. Natürlich kann ich Truppen in mein Luftgef?hrt stellen, allerdings sind diese auf zwei Figuren beschr?nkt. Mit anderen Worten: Gef?hrte sind kleine, agile Kampfverb?nde, mit denen man kleinere Einheiten angreifen kann, oder man hilft bei der Verteidigung, oder man erforscht das Land. Erobern kann man damit aber nix - wie ich leidvoll erfahren musste.

    Gro?e Eroberungen lassen sich also nur mit Bodentruppen erreichen, aber um diese aufzubauen vergeht Zeit. Viel Zeit!


    Noch ein Kuriosum: Das Endspiel. Um zu gewinnen, muss eine von verschiedenen Siegbedingungen erfüllt sein. Diese w?ren:

    • Drei Türme errichtet
    • Die Hauptstadt eines Gegners erobert
    • Alle Forschungsmarker entdeckt (Land & Wasser)
    • Alle Arbeiter und Krieger (eines Spielers) wurden rekrutiert

    Bei unserem Spiel wurden vor allen Punkt eins und Punkt zwei versucht. Aber vielleicht gehe ich hier mal ins Detail:

    Durch einen Zufall (glücklicher Fund) konnte der Zwerg in erstaunlich kurzer Zeit, einen kleinen Kampfverband aus zwei Arbeitern, einem Krieger und einem Helden zusammenstellen, mit denen er schwuppdiwupp bei den Orks aufgetaucht ist. Dann schnell noch einen Turm hingezimmert und der Ork war erstmal ein paar Runden von seinen Ressourcen abgeschnitten. B?se!

    Um dem Ork wieder Luft zu verschaffen, schickte die Elfenbrigade einen Trupp per Phoenix-Express zur Heimat der Menschen. Was zwar für ein wenig Aufregung sorgte, aber dann mehr oder weniger ignoriert wurde. Irgendwann konnte sich der Ork von dem Zwergen-Gezücht zwar befreien und ebenfalls bei den Menschen anlanden. Aber nach ein paar erfolglosen Rangeleien waren alle Kampfverb?nde aufgerieben, so dass erneut erstmal wieder Truppen ausgehoben werden wollten.

    Auf diese Weise wurden immer wieder mal Angriffe provoziert, aber irgendwann war klar, dass die Festungen einfach nicht kleinzukriegen waren. Sp?ter versuchten dann die Menschen und die Zwerge einen Sieg über Turmbau zu erreichen. Was dann wiederum die Orks und die Elfen vereiteln konnten.

    Ein Entdeckungssieg stand nicht zur Debatte, da lagen einfach zu viele Marker auf dem Land und dem Meer verstreut und da man bei der Bewegung immer nur den Marker aus dem Land/Meer erh?lt, wo die Bewegung endet, waren andere Ideen letztlich doch wieder attraktiver.

    Man k?nnte fast Glauben, als ob "Einigeln" und solange Leute rekrutieren, bis man gewonnen hat, der einfachste Weg w?re.


    Wir haben nach über vier Stunden Spielzeit schlie?lich abgebrochen. Keiner hatte zu dem Zeitpunkt noch viele Truppen auf dem Feld stehen. Punktem??ig lagen Orks und Menschen weit vorne und in etwa gleich auf. Elfen und Zwerge hingegen bildeten das Schlusslicht, hatten aber ebenfalls gleich viel Punkte. Da es ein Kennenlernspiel war, bei dem es mir pers?nlich weniger auf Siegpunkte ankam, probierte ich am Ende noch ein paar Sachen aus und missachtete damit bewusst noch irgendwelche Siegpunkt-M?glichkeiten für die Endabrechnung. Damit verlor zwar die Allianz aus Orks und Elfen, aber letztlich ging es mir vor allem darum herauszufinden, ob ich nun beim aktuellen Kickstarter einsteigen soll oder nicht.


    Mein Eindruck ist erstmal folgender: Optisch und haptisch ist das Spiel wirklich toll. Auch die Pappgef?hrte, Türme und St?dte sind ein echter Hingucker und weit weniger schlimm, als ich mir das vorgestellt hatte. Die Figurenqualit?t ist top! Und das Spielgefühl, anfangs, ist ebenfalls top. Aber nach einer Stunde wirkt es dann pl?tzlich sehr restriktiv. Wenn ich Arbeiter aus meiner Hauptstadt bewegen will, muss ich EIN Zielfeld bestimmen und kann sie nicht gleich auf mehrere Felder verteilen. Es gibt keine gesamthafte Truppenbewegung. Rekrutieren dauert zu lange. Zaubersprüche sind teilweise überm?chtig - Bsp. "Golem" womit man mit einer Bauaktion, zwei Geb?ude errichten kann!

    Der Spielfluss stockt einfach die ganze Zeit. Es ist auch nicht so spa?ig, wie ich mir das ausgemalt hatte. Es sieht zwar wie ein Warcraft-Spiel aus, aber es agiert wie auf Krücken. Au?erdem steckt viel Frustpotential in dem Spiel. K?mpfe sind extrem unberechenbar und die Folgen wiegen schwer, da man nur extrem langsam an neue Truppen wieder kommt. Selbst vermeintlich sichere Siege k?nnen in einer Niederlage enden - Beispiel: Ein Elfentrupp (Zwei Arbeiter, ein Orkarbeiter, ein Krieger und ein Held) greifen einen einsam Zwergenkrieger samt Wachturm an. Der Zwerg spricht einen Verteidigungszauber, killt damit meinen Krieger und ersetzt ihn durch einen eigenen. Damit ist die Kampfst?rke pl?tzlich auf beiden Seiten gleich! Der Zwerg kann jedoch "Barrikade" spielen, wogegen der Elf nichts machen kann. Damit stirbt der halbe Elfentrupp, was sich im Dahinleben des Helden manifestiert. Dann wird der Rest heimgeschickt.

    Also, kurzum: Ja, das Spiel ist nicht schlecht. Es sieht wirklich Bombe aus, aber … es gibt so viele Spiele, die es einfach besser machen. Was wiederum für mich bedeutet: KICKSTARTER :thumbdown:

    Oder positiv formuliert: einen Haufen Geld gespart :D


    Hier noch ein paar Bilder:


    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas Spiel.

    Einmal editiert, zuletzt von Toadstool ()

  • Gestern Spieleabend zu zweit mit eher leichter Kost. Fu?ball lief nur nebenher...so haben sich meine Priorit?ten in den letzten 1-2 Jahren verschoben ^^


    Meine Mitspielerin hatte u.a. Dragon Castle im Gep?ck. Für mich die Erstpartie, für sie die zweite. Hat mir soweit gut gefallen, spielt sich sehr gemütlich und am Ende zieht die Spannung etwas an, wenn es darum geht, noch die eine oder andere gr??ere Wertung hinzubekommen. Dabei muss man auch immer darauf achten, dem Gegner m?glichst keine Vorlagen zu liefern, indem man wertvolle Steine freilegt. All das ist mir eher nicht gelungen. Hatte am Ende noch haufenweise Schreine im Vorrat, weil meine Mitspielerin mir alle erreichbaren schwarzen Steine wegschnappte und dann pl?tzlich das Spielende einleitete. Dass das Ende so pl?tzlich kommt, war dann doch ein wenig unbefriedigend. Weiterer kleiner Kritikpunkt...das ganze ist schon ziemlich fummelig und nichts für Grobmotoriker, vor allem wenn man einen Stein in der Mitte, der auf einer unteren Ebene liegt umdrehen muss. Ersteindruck solide BGG 7/10. Azul gef?llt mir als abstraktes Spiel auf jeden Fall besser.


    Weiter ging es mit Orleans, das bei mir viel zu selten auf den Tisch kommt, erst zum vierten Mal überhaupt. Wir haben gestern mal die Variante ausprobiert, von den Geb?uden jeweils drei auszulegen und nicht den ganzen Stapel zu durchsuchen. Hat mir gut gefallen, erleichtert vor allem für Neulinge den Zugang und beschleunigt das Spiel nochmal. Denke das behalte ich erstmal bei, wenn ich demn?chst versuche, Orleans auch mal meinen Eltern und meiner Frau n?herzubringen.

    Meine starken Geb?ude Wollmanufaktur, K?mmerei und Apotheke führten mich gestern zu einem klaren Sieg. Zumal ich dank der Apotheke (bis zu 3 Schritte auf der Entwicklungsleiste für 3 Geld) bis ans Ende der Entwicklungsleiste kam und über diese Schlusswertung alleine 66 Punkte holte. Endstand 156-103.


    Dann Targi, nach vielen Online-Partien auf Yucata für mich zum ersten Mal auf dem Tisch. Schnelle Partie, die ich schon in der 11. Runde beendete. Hier half mir wohl meine Online-Erfahrung zum klaren 40-33 Sieg. Sch?nes, kleines 2er Spiel.


    Zum Abschluss noch zwei Runden Splendor, die ich auch deutlich gewann. Meine letzte Niederlage liegt bei Splendor schon eine ganze Weile zurück, scheinbar habe ich hier den goldenen Weg gefunden. Für eine schnelle Runde als Absacker eigentlich immer okay.


    #DragonCastle #Orleans #Targi #Splendor

    Meine Top 15 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Great Western Trail - Clans of Caledonia - Underwater Cities - Tzolk'in - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Scythe - Heaven & Ale - Wasserkraft/Barrage - Food Chain Magnate - Auf den Spuren von Marco Polo - The Gallerist - Agricola

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  • Himmel….. wie die Zeit verfliegt…

    Aber gut gefüllt wie ich finde, seit dem letzten Eintrag...


    #Altiplano, #Hanamikoji, #GaiaProject, #AquaSphere, #PuertoRico, #SantaMaria, #7Wonders, #CivilizationNewDawn, #FoodChainMagnat, #Seasons, #Lichterfest, #Nmbr9, #Drachenherz, #Nations, #Feudalherren, #Drachenhort, #Finca, #TerraformingMars, #MarcoPolo, #Heaven&Ale, #GrandAustriaHotel, #Cacao, #IsleofSkye, #LaGranja, #Dungeon Petz

    Mal sehen …


    Altiplano :

    Die Installation der Tauschketten wusste erneut zu gefallen ohne Glanzpunkte zu setzen. Im Prinzip ist es ein Wettrennen seine pr?destinierten Waren-Tausch-Ketten schneller umzusetzen und dabei im richtigen Moment das passende Hüttchen oder einen gut dotierten Auftrag zu erlangen. ?ber zwei sehr dicke Auftr?ge gelang es mir am Ende nicht ganz deppert da zu stehen, für den Platz an der Sonne reichte es knapp nicht. Gut ist, dass die Lernkurve recht steil ist, sobald ein erfahrener Spieler beginnt einzulagern und die Neueren am Tisch direkt sehen, dass es nicht unbedingt sinnig ist sein Lager von unten nach oben zu füllen sondern erstmal Müll einzulagern. Nach anf?nglicher Ernüchterungund einer besseren Zweitpartie konnte es mich nun zumindest so überzeugen es auch ein drittes Mal wieder mitzuspielen.


    Hanamikoji :

    Es sind nur 21 Karten die an 7 offenen Karten angelegt werden, aber durch die 1 Fehlkarte und die nur 4 Aktionen ist es taktisch so unglaublich gut verdichtet, dass in allen 3 Partien (eine mit direktem Rückspiel) die Mitspieler zu überzeugen wusste.


    Gaia Project :

    Mittlerweile zum meist gespielten Titel des Jahrgangs avanciert. Eine Solo-Runde endete v?lligst unterirdisch, die beiden 3er Runden immer genau mittelpr?chtig. Einmal die Terraner etwas artfremd wissensorientiert gespielt und von den Itar gebügelt worden, in der anderen Partie konnte mir der Schwarm ein Schnippchen schlagen und lie? meine Nevla knapp ?lter aussehen. Diese auch wissensorientiert gespielt. Allein der Umstand, dass mir bei dem Spiel am Ende immer der Gedanke aufkommt… oh was w?re wenn ich hier mal dies, oder dort mal jenes getan probiert h?tte… auch interessant l?sst mich vermuten dass es bald wieder auf dem Tisch ist.


    Aqua Sphere :

    Submarine Station, Roboter, Kraken, programmierbare Bots, Aktions-Worker-Movement, Stefan Feld. Das einzige was mir daran gefallen hat war die Hürdenüberschreitung um auf der Siegpunktleiste in die n?chste Zone zu kommen. Alles weitere wirkt doch irgendwie sehr mechanisch abstrakt um sein Punkte-Puzzle zu vollenden. Ganz ok, aber nicht so wirklich mein Fall da der Spannungsbogen fehlte.


    Puerto Rico :

    Hat schon fast etwas museumshaftes diesen Titel aus 2002 nochmal gespielt zu haben. Mit eine Geb?ude-orientierten Strategie und ein bisschen liefern konnte ich am Ende vor der reinen Lieferstrategie und der Hazienda-Spielerin den Sieg für mich verbuchen. Ein klassischer Fall von Oldie but Goldie


    Santa Maria :

    Ein Erstkontakt der auf Anhieb zu gefallen wusste. Eine sch?ne Kombi aus Würfel-Wahl-Mechanismus gepaart mit dem eigenen Aktivierungs-Board der Landschaft die dann die Aktionen zum Ernten, Sammeln, Voranschreiten auf den Leisten führt. Die gesammelten Schiffs-Sets schienen mir etwas leicht im Vorteil zu sein, da die Set-Punkte zum einen und die Einnahmen Effekte zum anderen besser zum Tragen kamen, als z.Bsp die End-Bedingungspl?ttchen die man teils auch mit umgerechneten Siegpunkten bezahlten musste. Ich hatte das Glück über das Landschaften-Kombinations-Set dort ein recht gutes Auskommen neben meinen Schiffen gehabt zu haben. Wei? nicht ob man, selbst man gezielt auf diese spielt dort einen gro?en Hebel ansetzen kann. Sch?n dabei, dass die Auslagefelder der erspielten M?nche mit der Zeit teurer werden und es über Geld an die Frühplazierer belohnt wird, plus die eigentlichen Effekte. Die kleineren Seiten-Effekte z.Bsp der Spieler-Reihenfolge-Leiste oder die Blockierung der Felder über schon genutzt Würfel runden das an sich sch?ne Spiel gut ab. Nur die Grafik hatte mir zu sehr Flair aus den Monitor-VGA-Zeiten.


    Food Chain Magnat :

    Meine Gott, kann das brutal fies aus dem Ruder laufen, wenn man aufs falsche Pferd gesetzt hat und dann am Anfang einen Fehler gemacht hat… autsch autsch autsch.

    Seasons :

    Ewig nicht mehr gespielt gingen wir zu dritt in die vollen und nutzen keines der vorgefertigten KartenSets sondern im wilden Kartendraft umher eine gute Kombi. Bzw vermeintlich gute Kombi. Lustig war dieses Mal eine Karte ( Namen vergessen) in doppelter Ausfphrung die dem Inhaber am Ende der jeweiligen Runde Punkte kostete und gegen Abgabe von Wasser abgeschoben werden konnte. Die beiden gingen wie eine heisse Kartoffel umher. Ich versuchte mich über eine Zecken-Strategie ( in jeder Runde/ und auch am Jahreszeiten-Ende konnte ich Punkte vom Gegner auf mein Konto umbuchen ) und hatte leider etwas Pech beim sp?teren Karten-Nachkaufen, wo ich nur gefühlte Gurkenkarten bekam die zu meinen vorgeparkten Karten-Sets nicht richtig passten. Hat aber trotzdem Spa? gemacht, wohl auch wegen des Zielsprints mit meinem ?rgsten Kontrahenten der etwas besser gezogen hat, u.a jene Karte mit 30 Punkten mit Hebel, keine Kosten zahlen zu müssen…


    Lichterfest / Drachenherz :

    Jeweils zu zwei gespielt hat mir Drachenherz als reines Zweier etwas besser gefallen. Eine nette Karten-Sammel-Anlege und Weg-Schnapp-Kaskade nach dem Stein-Schere-Papier-Prinzip. Lichterfest denke ich ist an sich etwas abstrakter und das Anlegeprinzip über die Farben die in Spielerrichtung zeigen plus Bonus-Effekte für passend zugeordnete Farben an schon ausliegenden Pl?ttchen wird vermutlich zu viert einen gr??eren Spa? entfachen.


    Nmbr 9 :

    Gleich viermal wurde es als Absacker und Revanche-Absacker hervorgeholt, mittlerweile wird gar nicht mehr ohne die 4 Startpl?ttchen gespielt um ein zuf?lliges Parallel-Bauen zu eliminieren. Es scheint sich ein bisschen herauszukristallisieren, dass es sich lohnt am Anfang auch hohe Zahlen mal dazu zu missbrauchen eine gute Plattform am Boden zu errichten und nicht direkt nach oben zu stapeln auch wenn man dann nur 0x8 statt 1x8 mitnimmt, eine 3x3 am Ende ist halt dann doch etwas besser


    Nations :

    Erneut mit Karten-Selektions-Variante gespielt, waren alle Spielweisen vertreten. Stabilit?tsspieler, die sich um Kriege herumman?verierten, Buchsammler und Milit?rfreaks. Und alles wechselte sich einmal bunt durch. Die Entscheidung im Rennen um die Pl?tze 2 bis 4 fand eigentlich in Runde 7 statt, in der die Strategiewechsel für 1 Mitspieler gut, für einen m??ig ( mich ) und für einen nicht mehr passten. Mit Blick auf die TTA-Runden vor einiger Zeit die Nations mal kurz als meine Nr.1 ans Wackeln brachten, hat sich Nations den Thron über die Variante bei der Karten-Auslage eindeutig zurückerobert


    Feudalherren :

    M?chte ich nicht verschweigen… das war ein katastrophales Spiel-Erlebnis und das erste Mal dass ein Spiel abgebrochen wurde. Gefühlt wurde viel gewürfelt, wenig erstanden und die gesammelten Kampf-Effekte kamen nicht zum Tragen, da das Spiel mit jeder Ereigniskarte wieder Siegpunkte eliminierte. So fiel ein Gro?teil der Zusatzaktionen aus die den eigenen Besitz von Siegpunkten voraussetzte. Erst in der 2.H?lfte von Runde 2 kamen ein paar Aktivierungen dazu, ein paar Siegpunkte zu erzeugen die Bestand hatten, da war das Spiel an sich aber schon durchgefallen. Auch wegen der komischen ?berfall-Logik… Verliert man knapp verliert man Rohstoffe, verliert man hoch geht etwas hops. Evtl haben wir auch einen Punkt in der Anleitung verdaddelt aber da verliere ich doch lieber hoch, wenn ich nix habe, dass hops genommen werden kann.

    Terraforming Mars :

    Mein erstes Mal auf der Hellas… oder war es Elysium – Seite. Mir haben die neuen Meilensteine und Auszeichnungen sehr gut gefallen, zumal diese sch?n zur Karte passten. Sehr erquicklich ist es wenn man eine Titan-Produktion hat und dann mit den Schutzj?gern von der ersten Runde weg Star Wars spielen kann und seine imperiale Flotte aufbaut. Am Ende 8 Punkte die diese beitrugen, mit den Meilensteinen und ein bisschen hier und da reichte es am Ende aber trotzdem knapp nur zum 2. Rang. Allerdings sind 20 Euro für 2 Karten doch recht proper angesetzt, mal schauen – bin noch in Klausur mit mir ob es die wert sind und ich von meiner Normalerweise-No-Erweiterungs-Haltung abweichen k?nnte

    Finca :

    Och das geht immer mal, h?tte nicht gedacht, dass es noch Spieler gibt die es nicht kennen, deshalb kam es nun gleich zweimal auf den Tisch…

    Grand Austria Hotel :

    Damals mal vor ewigen Zeiten auf der Messe gespielt und für ganz okay befunden, hat sich der Eindruck nun best?tigt. Sch?n finde ich die eingetreuten Malus-Hürden für Runde 3 , 5 und 7 deren Malus bedrohlich ins Gewicht fallen kann. Ebenfalls sch?n, dass man in der Zugreihenfolge passen kann um dann am Ende seine verschobene Aktion mit einem Würfel weniger nochmal zu erwüfeln versuchen kann. Negativ ist mir wie damals auch die durchaus hohe Downtime aufgefallen. Vor allem Spieler 1 hat 6 Aktionen lang Pause, wohingegen Spieler 4+5 seinen Doppelzug erst sp?t planen kann wenn seine pr?ferierten Würfel entschwunden sind. Beides für sich, okay, in Kombi kann es sich b?s aufschaukeln. Ist noch gerade so an der Schmerzgrenze…

    Marco Polo mit Erweiterung :

    Endlich mal eine Erweiterung die richtig gut ins Spiel passt. Wenn es mein eigenes Spiel w?re, dann w?re diese sicher eine Ausnahme zur oben genannten No-Erweiterungs-Doktrin. Der Oasen-Hüpfer war zwar schnell in Peking reiste danach aber nur noch wenig weiter und verlegte sich auf Venedig. Der Markth?ndler konnte viele Extras einfahren und startete mit einigen dicken Auftr?gen und schien enteilt, am Ende wurde ihm die nur rudiment?r ausgeführte Reise zum Verh?ngnis. Im Mittelspiel robbte ich mich als Spieler mit den 5 wei?en Würfelmarkern und einigen Auftr?gen an dem bis dato Führenden Marktspieler vorbei und konnte sogar noch alle Reise-St?tten erreichen. Am Ende fehlten mit ein paar Punkte aus Venedig die dem 2-Personen-Reisenden vor allem im Endspiel mit den Effekten aus Venedig noch an mir vorbei ziehen lie?en. Das 87-82-79-78 belegt die sehr spannende Runde.


    Civilization New Dawn:

    Zu viert best?tigten sich alte Erkenntnisse aufs Neue. Da w?re zum Einen, dass sich Spieler die sich zu weit abseits positionieren, über die fehlenden Handelskontakte auf der Strecke bleiben. Ich vermute bei einer weiteren Runde mit mehr erfahrenen Spielern werden die Start-Karten tendenziell noch früher gelegt. Flight bleibt zu stark, auch wenn es dieses Mal tats?chlich nicht das Ende ausl?ste sondern eine 5+3er Ausbreitungsaktion meinerseits. Als Ziel lagen 15 Rand/Wasserfelder + 24Tech + 5matured cities/2 nat wonders aus und konnten durch die massive Ausbreitungsaktion am Ende im Doppelschlag erledigt werden. Wobei es dieses Mal zum ersten Mal einen Tie-Breaker-Sieg gab, da die Spielerin nach mir noch ihr zweites Naturwunder einheimste und am Ende die gebauten Wunder 3:2 für mich den Ausschlag gaben. Flight war deshalb stark weil ich in der Runde zuvor eine Stadt am Rand plus das nebenliegende Control-Token eingenommen hatte und das den Grundstein für die folgende Ausbreitungsaktion legte. Ebenso die Hoffnung darauf, dass es noch eine Erweiterung mit neuen Ziel-Bedingungen fürs Ende gibt, gerne auch noch zugeh?rig der 5. Spieler, ein oder 2 weitere Wunder je Art, bzw auch gerne noch eine neue Art hinzu.


    Heaven & Ale :

    Wenn man das Spiel zum Dritten Mal spielt und 2 Erstspieler am Tisch sitzen und Spieler 4 ein bisschen ausgebremst wird, zeigt sich die volle ?H?rte“ die die Endabrechnung ans Licht f?rdert. Da ich recht ungehindert in den ersten zwei Uml?ufen eine hohe Einkommens-Strategie fahren konnte um die nebenher genommenen wenigen Sonnenseite-Felder dann quasi genau nach Plan voll zu bekommen konnte ich am Ende mit 62 das Feld ziemlich deklassieren. Rang 2 holte über die F?sser ohne Bierpunkte zu bekommen 18 Punkte, knapp vor den anderen beiden Spielern die zwar Bier ( bei der Qualit?t sagen wir mal Pl?rre ) brauen konnten aber bei den F?ssern wenig mitnehmen konnten.


    La Granja :

    Eigentlich schade, dass das so selten auf den Tisch kommt, deswegen haben wir es nochmals hervorgeholt und ?testeten“ die verschiedenen Strategien aus… ein sehr stark Hofausbau orientierter Spieler konnte vor allem in der 2.Phase davon nutzen tragen. Ich war von Beginn weg darauf aus, m?glichst früh die 6er und 5er Marktfelder zu belegen um dort über die Strecke Punkte zu generieren, die beiden anderen Spielern versuchten es über die Nutzung der Werkst?tten neben dem Marktplatz über viele Boni und die Runden-Abschluss-Wertungen. Am Ende reichte es hauchzart mit 64 und 3 Münzen vor 64 und 2 Münzen vor 59 und 58 Punkten. Direkt kam die Idee auf, die Marktplatz-Strategie mit vielen kleinen Lieferungen auszuprobieren, k?nnte insbesondere dann klappe, wenn ein Counterpart mit hohen Lieferungen ausbliebe… beim n?chsten Mal dann.


    Isle of Skye / Cacao :

    In Zweier-Runde gespielt entfaltet Isle of Skye das volle taktische Potential dass mir an diesem Spiel so gef?llt. Der Geldfluss war diesmal sehr von Extremen gepr?gt die die Kaufpreise haben stark variieren lassen. Am Ende ein knappes 67-62. Bei Cacao gab es ein Tempel-getriebenes Untentschieden bei 59 Z?hlern


    Dungeon Petz :

    Noch nie gespielt und dauert ein wenig ehe ich mich eingefunden habe. Die erste Vorführungsphase hatte mein Nebenspieler und ich versemmelt und gefühlt lie? uns das das ganze Spiel über hinten bleiben da uns jene 6-8 Punkte frequent fehlten. Das wandelte sich dann ein wenig dank Kartenglück und unterschiedlicher Ausrichtung auf das Endspiel. Ich ging auf den Schlussverkauf und lie? die Endwertung komplett links liegen, die zu dem Zeitpunkt führende Spielerin verkaufte bereits ihr Parademonsterchen eine Runde vorher. In der letzten Runde sollte man m?glichst weit vorne sitzen, bzw starke Aktionstrupps losschicken k?nnen, oder bereits gegen einige Eventualit?ten zumindest ein halbes Netz gespannt haben. Das Karten-Nachziehglück kann verheerend werden, wenn das auf eine gegenteilige Vorbereitung trifft, oder eine gute Hand die Vorbereitung sehr deutlich hebeln. Wenn man sich mit dem Glücksfaktor anfreunden kann und das Spiel mit zwinkerndem Auge sieht, mit ein bisschen Schabernack zu den Monsterchen im Spiel war es ein spa?iges Unterfangen die kleinen Züchtungserfolge durch Spiel zu geleiten.

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  • Hi Toady,


    sch?ne Regelzusammenfassung... :)

    Noch ein Kuriosum: Das Endspiel. Um zu gewinnen, muss eine von verschiedenen Siegbedingungen erfüllt sein.

    Nur zur Klarstellung: Die Bedingungen l?uten (nur) das Spielende ein, der der die Bedingung ausl?st ist daher noch nicht Sieger des Spiels.

    Also, kurzum: Ja, das Spiel ist nicht schlecht. Es sieht wirklich Bombe aus, aber … es gibt so viele Spiele, die es einfach besser machen.

    Welche sind das Deiner Meinung nach?


  • Stimmt, nur weil man das Spielende eingel?utet hat, bedeutet das nicht automatisch, dass man auch gewinnt. Aber nach vier Stunden endlich ein Ende ausgel?st zu haben, kann sich auch wie ein Sieg anfühlen. ;)


    Was die zweite Frage angeht: Da f?llt mir spontan Kemet und Cthulhu Wars ein. Das sind zwar keine 4x-Spiele. Aber die Entdeckungsm?glichkeiten (Pl?ttchen umdrehen) finde ich bei HoLAS jetzt auch nicht sonderlich spielpr?gend. Und wenn man den Horizont etwas weiter spannt, kann man auch noch Blood Rage und Rising Sun erw?hnen.

    Jedes dieser Spiele besticht durch ein tolles Spielgefühl, komplexen Entscheidungen und einer überschaubaren Spielzeit (meine rein subjektive Meinung!), wohingegen HoLAS einen zermürben kann. Hab zwar auch auf BGG gelesen, dass das Spielende ganz überraschend kommen kann, aber wenn man Pech hat und Angriffe immer wieder gekontert werden, dann ... h?rt … es … einfach … nicht … auf ...

    Aber man darf das gerne auch anders sehen.

    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas Spiel.

    2 Mal editiert, zuletzt von Toadstool ()

  • Grand Austria Hotel :

    Damals mal vor ewigen Zeiten auf der Messe gespielt und für ganz okay befunden, hat sich der Eindruck nun best?tigt. Sch?n finde ich die eingetreuten Malus-Hürden für Runde 3 , 5 und 7 deren Malus bedrohlich ins Gewicht fallen kann. Ebenfalls sch?n, dass man in der Zugreihenfolge passen kann um dann am Ende seine verschobene Aktion mit einem Würfel weniger nochmal zu erwüfeln versuchen kann. Negativ ist mir wie damals auch die durchaus hohe Downtime aufgefallen. Vor allem Spieler 1 hat 6 Aktionen lang Pause, wohingegen Spieler 4+5 seinen Doppelzug erst sp?t planen kann wenn seine pr?ferierten Würfel entschwunden sind. Beides für sich, okay, in Kombi kann es sich b?s aufschaukeln. Ist noch gerade so an der Schmerzgrenze…

    #GrandAustriaHotel ist aufgrund der Zugreihenfolge und damit verbundener Downtime ein wunderbares Spiel zu zweit, zu dritt würde ich es evtl mitspielen, zu viert nie im Leben.

  • Vor ein paar Tagen hatte ich einen kleinen Eindruck zur letzten Partie Fury of Dracula (3rd Edition) gepostet 04.06.-10.06.2018 . In jener Partie ist uns erstmals die M?glichkeit einer Killer-Taktik für Dracula aufgefallen, die auf BGG bereits seit geraumer Zeit als Pirate Dracula bekannt ist und dort auch diskutiert wurde -- also eine Taktik, die Dracula mit nahezu hundertprozentiger Sicherheit den Spielsieg einbringt, weil die J?ger sie nicht kontern k?nnen.


    Gestern zu fünft in ?hnlicher Besetzung die n?chste Partie. Der Verdacht hat sich best?tigt. Man soll ja vorsichtig sein mit der Verwendung solch starker Etiketten wie "broken", aber Fury of Dracula ist -- vermutlich -- ohne Nachbesserung in der Tat "broken". Das Spiel erfordert meiner Einsch?tzung nach zwingend eine Nachjustierung bei der Seebewegung Draculas. Diskutiert wurden auf dem Geek natürlich schon zahlreiche Varianten, aber Hausregeln sollten meiner Ansicht nach immer so einfach wie m?glich bleiben. Ich würde daher bei der n?chsten Partie probieren, für jede Seebewegung nach der ersten Dracula zwei Schadenspunkte anstelle von einem zu verabreichen.


    Abgesehen davon, dass der Dracula-Spieler auf Zack war und die Sache mit der Piratentaktik ohne Vorwissen schnell für sich entdeckt hatte, war es abermals allerdings eine sehr spannende Partie, der man die -- ich kann's kaum fassen -- gut fünft Stunden Spielzeit nicht anmerkte. Das ist natürlich ein guter Indikator für den Unterhaltungswert von Fury of Dracula. Nun stellt sich eventuell natürlich noch die Frage, ob man mit Whitechapel eventuell besser bedient w?re? In puncto Spielzeit? Sicherlich. Aber zwei, nein DREI Dinge hierzu:

    1. Dracula? Cool! Real existierender Frauenm?rder? Naja.
    2. Fury ist mechanisch komplexer und viel abwechslungsreicher: Ereignisse, Ausrüstung (Holzpflock! Muhahaha...!), tausend kleine Details.
    3. Kampf! Macht doch gleich viel mehr Laune!

    Als Absacker noch Azul. Das Spiel ist abstrakt, kurzweilig und au?erordentlich zug?nglich. Werde ich mir besorgen, sobald es für billig wieder zu haben ist.


    #FuryOfDracula #Azul

    Soziale Medien fügen Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu.

  • Nun stellt sich eventuell natürlich noch die Frage, ob man mit Whitechapel eventuell besser bedient w?re? In puncto Spielzeit? Sicherlich. Aber zwei, nein DREI Dinge hierzu:


    1. Dracula? Cool! Real existierender Frauenm?rder? Naja.
    2. Fury ist mechanisch komplexer und viel abwechslungsreicher: Ereignisse, Ausrüstung (Holzpflock! Muhahaha...!), tausend kleine Details.
    3. Kampf! Macht doch gleich viel mehr Laune!


    Ich kenne von Fury of Dracula nur die 2nd Edition, und konnte vor kurzem Whitehall Mystery anspielen. Ich kann auch best?tigen: gar kein Vergleich. W?hrend FoD immer spannend ist und Spa? machte, war Whitehall Mystery ziemlich eint?nig und langweilig.

  • Ich kenne von Fury of Dracula nur die 2nd Edition, und konnte vor kurzem Whitehall Mystery anspielen. Ich kann auch best?tigen: gar kein Vergleich. W?hrend FoD immer spannend ist und Spa? machte, war Whitehall Mystery ziemlich eint?nig und langweilig.

    Letters from Whitechapel | Board Game | BoardGameGeek

    Whitehall Mystery | Board Game | BoardGameGeek


    Ihr redet nicht ganz vom selben Spiel. Whitehall scheint eine etwas abgespeckte und gestreamlinete Variante zu sein.

    Mein Blog (Illustrationen, Brettspieldesign, Angespielte Spiele)