09.07.-15.07.2018

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  • Bei uns gab es:


    #Unlock3

    Hat wieder Spa? gemacht. Aber wieder nicht in der gegebenen Zeit geschafft.


    #WelcomeTo

    Sch?nes Würfelspielfeeling nur mit Karten. Eines dieser Ergebniseintragsspiele a la Ganz Sch?n Clever.


    Was k?nnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Ich schaffe es endlich mal, die Spiele aus Essen 2017 auszuprobieren. Diesmal:


    Heaven & Ale


    Wir laufen mit unseren M?nchen um ein Rondell, um Bier zu brauen. Man kann beliebig viele Felder gehen, aber eben nur vorw?rts. Dabei kann man Rohstoffpl?ttchen sammeln, die man dann entweder für den angegebenen Preis kaufen und auf der Schattenseite seines Anbaugebiets paltzieren kann (wo sie Geld bringen), oder für den doppelten Preis - dann kann man sie auf die Sonnenseite legen, wo sie es erlauben, den entsprechenden Marker auf der Siegpunktleiste vorzuziehen.


    Voraussetzung ist jeweils, dass die Pl?ttchen aktiviert werden. Dafür gibt es sechs Aktivierungsfelder auf dem Rondell. Entweder aktiviert man eine Warenart oder einen bestimmten M?nch oder eine bestimmte Waren-Ziffer. Dann kassiert man Geld oder Schritte auf der Siegpunktleiste.


    Au?erdem gibt es noch M?nche, die man ebenfalls auslegen kann. Aktiviert man sie, werden alle um den M?nch herumliegenden Pl?ttchen verwendet. Man kann also durchaus Pl?ttchen mehrfach aktivieren. Liegen zwei M?nche nebeneinander, darf man den Braumeister weiterziehen, der für die Endwertung wichtig ist.


    Au?erdem gibt es noch Bonuswertungen, wenn man bestimmte Ziele erreicht. Man erh?lt dann "F?sser", die Siegpunkte bringen oder darf eine von fünf Bonuskarten platzieren, wenn man zwei nebeneinanderliegen Wertungen ausgeführt hat. Oder man darf Pl?ttchen noch einmal werten, wenn man alle Felder um ein Gut belegt hat.


    Nach vier-sechs Runden (je nach Spieleranzahl) ist das Spiel vorbei. Die Endwertung ist dann etwas knifflig. Relevant ist n?mlich nur der Marker des Rohstoffes, der auf der Leiste den niedrigsten Platz belegt. Dabei kann man - je nach Position des Braumeisters - Rohstoffe im Verh?ltnis 5:1 bis 1:1 "tauschen". Man zieht also den führenden Marker (beispielsweise) drei Felder zurück, um den letzten Marker noch ein Feld vorzuziehen. Ist man damit fertig, mulitipliziert man die erreichte Punktzahl mit dem Multiplikator, den das Feld des Braumeisters anzeigt (von 1 bis 6), addiert noch die Punkte von F?ssern und hat einen Sieger.


    Fazit: Das Spiel bietet durchaus interessante Entscheidungen. Lasse ich mir Zeit, um m?glichst viel mitzunehmen, und riskiere, dass die Mitspieler mir die Wertungsfelder alle wegnehmen? Nehme ich mir eines der hinten liegenden günstigen M?nchspl?ttchen, bin aber dann mit der Runde "zu schnell" fertig und überlasse den Mitspielern zu viele Pl?ttchen? Lege ich die Rohstoffe auf die Schattenseite oder auf die Sonnenseite? Wann aktiviere ich welche Wertung? Und wie komme ich endlich an Geld? Das Spiel ist mechanisch gut gemacht - und selbst die auf den ersten Blick etwas verwirrende Endwertung ist dann viel schneller abgewickelt, als ich befürchtet hatte. Was allerdings verschiedentlich schon durchgeklungen ist: Heaven & Ale ist furchtbar unthematisch. Vom Bierbrau-Thema kommt nichts durch, die Mechanik ist alles. Für Euro-Fetischisten ist das Spiel aber durchaus einen Blick wert.

    Einmal editiert, zuletzt von Lazax ()

  • Hatte ein sehr sch?nes, spielreiches Wochenende mit Besuch von Freunden aus dem Norden. Zumindest mit ihm wir dann immer auch gespielt. Samstag kam dann noch mein regelm??igster Spiele-Kumpel dazu, so dass in verschiedenen 2er, 3er und 4er Konstellationen gespielt wurde.


    Azul, das vor einer Woche bei mir eingezogen war, kam dabei insgesamt viermal auf den Tisch. Einmal zu dritt und dreimal zu zweit, eine 2er Partie auch erstmals mit der Profi-Seite.

    Gef?llt mir und auch allen anderen Mitspielern sehr gut. Viele spannende Entscheidungen in kurzer Zeit, die M?glichkeit auch fies zu spielen oder sich mal komplett ins Abseits zu man?vrieren, dazu die Rückseite, die sich nochmal anders spielt und etwas anspruchsvoller ist...tolles Ding. Bei ca. 10 Minuten pro Mitspieler wird das sicher noch sehr oft auf den Tisch kommen. Zwei Siege, zwei Niederlagen hier für mich.


    Terra Mystica in 4er Runde war geplanter Hauptakt des Samstags. Neben mir (rund 10 Partien), waren am Start: Mein 300+ Partien Terra Mystica-Experten-Kumpel und mit meinem Freund aus dem Norden sowie meiner Frau zwei Erstspieler. Dass meine Frau mal bei einem Spiel wie Terra Mystica am Start ist war vor einem Jahr noch v?llig undenkbar, aber von Marco Polo ist der Sprung dann auch nicht mehr so gro?.

    Meine Frau erhielt die Hexen als Einsteigervolk, der Rest zog ein Tableau und w?hlte dann das Volk...unser Experte bekam so die Nixen, der zweite Einsteiger die Halblinge und ich die Chaosmagier. Damit begann das Dilemma für mich. Was farbenm??ig erstmal nach einer guten Konstellation aussah, entpuppte sich als ?u?erst schwierige Ausgangssituation. Ich hatte mit meiner einzigen Startsiedlung nur eine M?glichkeit auf Nachbarschaft auf der südlichen Insel und es war absehbar, dass ich dort wenig Chancen auf Ausbreitung hatte als letzter in der Zugreihenfolge.

    Sicherlich untypisch für die Chaosmagier baute ich in der ersten Runde erstmal die Festung. Die Doppelaktion war ganz nett und konnte ich in den Folgerunden zumindest einige Mal sinnvoll nutzen, um viele Machtaktionen zu bekommen. Davon abgesehen lief vor allem im Mittelspiel wegen Geldmangel nicht viel zusammen. Ich musste mich über den Fluss nach Norden ausbreiten, baute einige Siedlungen und mein Heiligtum, aber weil bis zur letzten Runde niemand sonst in der Mitte und im Norden unterwegs war, konnte ich ohne Nachbarschaft keine Handelsh?user bauen.

    Um es abzukürzen, am Ende war ich froh, dass ich noch knapp zwei St?dte gründen und zumindest noch einen geteilten zweiten Platz sichern konnte. War aber zumindest hinter den Nixen sehr knapp…138-93-93-89. Meine Frau hat sich trotz letztem Platz fürs erste Mal sehr gut geschlagen.


    Weiter ging es in gleicher Konstellation mit Auf den Spuren von Marco Polo. Zu viert nutzten wir die Gelegenheit erstmals mit dem Venedig-Plan zu spielen.

    Die Venedig-Erweiterung hat mir gut gefallen, im Spiel zu viert aus meiner Sicht ein Kann, aber kein Muss und wenn dann wie bei uns am Samstag besser ohne Gef?hrten. Ansonsten geht wohl ein bisschen der Mangel an Aktionsfeldern verloren und es wird zu "offen".

    Bei uns wartete Venedig mit starken Stadt-Aktionen auf (u.a. 3 Gold für eine 6), so dass mein Kumpel und ich uns gleich dort ausbreiteten. Nutzen konnte das aber überwiegend er, weil er st?ndig 6er würfelte und in der Zugreihenfolge immer vor mir war. Mit Gold im ?berfluss und generell haufenweise Ressourcen durch seinen Schnorrer Mercator stand sein Sieg so auch recht früh fest, auch wenn er aufs Reisen fast komplett verzichtete.

    Mit Altan Ord (Geb?udeboni), der durch Venedig sicherlich an St?rke gewinnt, konnte ich mit Auftragsmehrheit hauchdünn Zweiter werden. Dahinter mein Kumpel aus dem Norden, der st?ndig über seinen angeblich vergleichsweise schwachen Geschenke Charakter Fratre Nicolao meckerte, aber insgesamt lief es doch recht gut bei ihm. Abgeschlagene Letzte wurde meine Frau mit Donata Badoer und ihren Würfelpl?ttchen, die Venedig komplett ignorierte. Ergebnis: 116-98-97-69.


    Sonntag gab es noch eine 2er Partie Five Tribes, das ich letzte Woche als Schn?ppchen geschossen hatte. Ich hatte schon zwei 4er Partien auf dem Buckel, für meinen Kumpel war es die Erstpartie.

    Funktioniert erwartungsgem?? sehr gut zu zweit. Auff?llig, dass die Dschinns zumindest gegenüber meinen 4er Partien im Spiel zu zweit an Bedeutung gewinnen. Wir hatten beide drei Stück und machten damit ordentlich Punkte. Ich vor allem mit dem, der 3 Punkte für gelbe Meeple bringt, von denen ich am Ende 11 Stück hatte. Das und mein ?berschuss beim verbleibenden Bargeld, weil ich h?ufiger blaue Meeples sammelte verhalf mir zum 224-186 Sieg. Das Spiel liegt mir, dritter Sieg im dritten Spiel. BGG erstmal 8/10.


    #Azul #TerraMystica #AufdenSpurenvonMarcoPolo #FiveTribes

    Meine Top 15 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Great Western Trail - Clans of Caledonia - Underwater Cities - Tzolk'in - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Scythe - Heaven & Ale - Wasserkraft/Barrage - Food Chain Magnate - Auf den Spuren von Marco Polo - The Gallerist - Agricola

  • #NahundFern

    Nach der doch sehr kurzen Proberunde (siehe meinen Ersteindruck Above & Below // Islebound // Near & Far) wurde aufgrund der Begeisterung meines Sohnes nun auch die Mutter zum Spielen verpflichtet.


    Also nochmal kurz meiner Frau alles erkl?rt und schon ging?s los - nach der Erkl?rung st?hnte sie schon ob des vielen Materials und der Regeln. W?hrend des Spiels meinte sie aber sehr schnell, dass es doch nicht so kompliziert sei, wie es anfangs schien!


    So richtig fand ich nicht ins Spiel - ich versuchte zun?chst eine gute Gruppe zu rekrutieren und verlor mich irgendwie in Details und der Suche nach Abenteuern....bei meiner Frau lief es richtig gut und schon bald waren ihre Zelte überall auf dem Spielplan dominierend.

    Mein Sohn rüstete sich zum "Kampfschwein" aus und besiegte auf der Karte nacheinander die ganzen B?sewichte, schnappte mir dann auch noch den Schatz auf der Karte weg und baute kurz bevor ich kam dann auch noch zwei Zelte neben dem Schatzicon, so dass es ab sofort keine Sch?tze auf der Karte mehr gab - an die Sch?tze, die es beim Mystiker gibt hatte ich gar nicht mehr gedacht.....X/


    Ich war w?hrend des Spiels mehr mit der Geldbeschaffung das ich brauchte, um weitere Rekrutierungen vorzunehmen besch?ftigt und mir wurde zu sp?t klar, dass es ja nicht nur die Edelstein-Icons gab, sondern ansonsten noch die Geldicons, bei denen ich beim Bau eines Zelts ja jeweils auch noch Geld in der H?he erhalte, wie meine Gruppe Suchsymbole hat..... :rolleyes:

    Da hatte meine Frau schon ganz viele Hütten gebaut, so dass sie und ich (da ich mir etliche "Blindzüge" lang die Münzen in der Stadt ergattern oder tauschen musste) leider etwas benachteiligt wurden....


    Meine Frau gelang es, auch noch sehr viele der Gegenst?nde zu "bauen" - ich bemühte mich nachher nur noch um Schadensbegrenzung und baute noch schnell meine besten Gegenst?nde um halbwegs Punkte zu ergattern.


    Sie sah schon als gl?nzende Gewinnerin aus - aber es kam ganz anders. Nach Ausz?hlung aller Punkte gewann mein Sohn mit einem Punkt Vorsprung (45) vor meiner Frau (44) und mir (32).....

    Trotzdem hat?s mir gefallen und im Grunde genommen habe ich den beiden ja den Sieg geschenkt damit ich sie mir als Mitspieler nicht vergr?tze! :saint:


    Meinem Sohn (und mir natürlich) hat?s wieder sehr gefallen und er m?chte das noch oft spielen. Meine Frau ist da skeptischer (als normalerweise Nicht- oder h?chstens Sehr-wenig-Spielerin) aber sie k?nnte sich weitere Partien schon vorstellen. Dies unterstreicht den meiner Meinung nach schon den Charakter des Spiels als gehobenes Familienspiel - wenn man?s denn so spielen m?chte und nicht als schnelles Wettrennen um Siegpunkte.


    Die Abenteuer sind toll auf die Karte und Illustrationen darauf zugeschnitten und lustig geschrieben. Die Belohnungen erscheinen oft willkürlich aber man kann aufgrund der Fraktionserkl?rungen doch schon ein wenig darauf schlie?en, welche eventuellen Fraktionsbelohnungen man für manche Aktion erh?lt. Der Rest sind halt "Goodies".

    Wenn man sich darauf einl?sst und es als "Abenteuerspiel" sieht, ist es eine runde Sache.


    Ich jedenfalls bin schon neugierig auf eine komplette Kampagne aber auch auf den Charaktermodus, den ich vielleicht sogar zu zweit spielen m?chte um die vom Spiel her empfohlenen l?ngeren Stories der beiden Charaktere zu erspielen.


    Den (bisher) einzigen Punkt den ich kritisieren kann ist, dass das 5:1 oder 1:5 Handeln nicht so toll erkl?rt wurde bzw. irgendwie seltsam mechanisch funktioniert und wir ein paar Denkrunden brauchten um das richtig zu verstehen.

  • Die Venedig-Erweiterung hat mir gut gefallen, im Spiel zu viert aus meiner Sicht ein Kann, aber kein Muss und wenn dann wie bei uns am Samstag besser ohne Gef?hrten. Ansonsten geht wohl ein bisschen der Mangel an Aktionsfeldern verloren und es wird zu "offen".

    Das sehe ich ?hnlich. Marco Polo ist eines meiner Lieblings-Euros, aber die Venedig-Erweiterung habe ich mittlerweile wieder verkauft. Eine "Kann"-Erweiterung, wenn es einen nicht st?rt, dass sie den Charakter des Spiels entsprechend ver?ndert.

  • Hallo,


    ja, so unterschiedlich sind die Geschm?cker. Ich mag die Marco-Polo-Erweiterung gerade, weil sie so viel anders macht und das Spiel nun ein ?Race to the points“ ist, bei dem ein Ergebnis unter 100 schon relativ m??ig ist (wenigstens bei 2 oder drei Spielern. 4er habe ich bisher mit der Erweiterung wenig gespielt). Eine Erweiterung, die mal nicht ?more of the same“ ist. :-) Aber ich kann auch nachvollziehen, dass Ihr es nicht m?gt, wenn der Charakter des Spiels ge?ndert wird.


    Viele Grü?e,

    Andreas.

  • Das sehe ich ?hnlich. Marco Polo ist eines meiner Lieblings-Euros, aber die Venedig-Erweiterung habe ich mittlerweile wieder verkauft. Eine "Kann"-Erweiterung, wenn es einen nicht st?rt, dass sie den Charakter des Spiels entsprechend ver?ndert.

    Versteht mich nicht falsch, ich mag die Erweiterung insgesamt auch und m?chte sie nicht missen. Neue Charaktere sind immer toll und sorgen für Abwechslung, auch die M?glichkeit für einen fünften Spieler ist sch?n (wenn auch noch nicht genutzt).


    Venedig-Plan und die Gef?hrten sind für unsere Partien aber erst bei vier oder fünf Spieler interessant, weil wir die Enge und den Mangel an Ressourcen des Grundspiels m?gen, der dann zumindest teilweise verloren geht. Zu viert kommt bei uns deshalb maximal eines dieser zus?tzlichen Elemente zum Einsatz, irgendwann zu fünft dann vielleicht mal das volle Programm. In Vollbesetzung wird es ansonsten vermutlich auch zu eng.

    Meine Top 15 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Great Western Trail - Clans of Caledonia - Underwater Cities - Tzolk'in - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Scythe - Heaven & Ale - Wasserkraft/Barrage - Food Chain Magnate - Auf den Spuren von Marco Polo - The Gallerist - Agricola

    Einmal editiert, zuletzt von richy81 ()

  • Gestern einen kompletten Tag mit meinen Kindern gespielt.


    Als Erstes kam endlich #GrimmForest auf den Tisch. Zu dritt gespielt, weil die Jüngste noch was anderes machen wollte.

    Hat auf jeden Fall Laune gemacht, und die Tatsache, dass man als Mitspieler die Freunde des jeweils anderen quasi sofort wieder aus dem Spiel nehmen kann, sorgen für jede Menge Hin und Her.

    Auch das 'ich denke, das du denkst, dass ich denke ...' hat uns gut gefallen. Glaube, das k?nnte ein neuer Liebling der Kinder werden.


    Dann eine zweite Partie #SubTerra.

    Diesmal zu viert, weil die Jüngste eingestiegen ist. Ich hatte das Spiel damals nach der ersten Partie zum Abschuss (Verkauf) freigegeben, aber m?glicherweise darf es doch bleiben. Es spielt sich ganz gut runter, und ist eins der beliebteren Spiele der Jüngsten, die sonst nicht so viel spielt.

    Kritik meiner ?lteren Tochter, die ich teile, dass man in dem Spiel irgendwie nicht so viel macht, wird für mich ein wenig dadurch abgemildert, dass es eher um die Erfahrung der Gruppe als Ganze geht. Aber klar, wenn man einfach in seinem Zug zwei Tiles aufdeckt, direkt reinspringt und nichts passiert, dann kann sich das manchmal etwas fad anfühlen. Für mich wird das dadurch ausgeglichen, dass ich bei allen anderen auch immer gespannt schaue, was da passiert.

    Man gewinnt oder verliert halt sehr krass als Gruppe.


    Dann gab es mal wieder eine Partie #Krosmaster.

    Leider zwischendrin mit etwas Drama, weil die ?ltere der Jüngeren irgendwie ein anderes Spiel erkl?rt hatte. Die Niedlichkeit der Figuren spielte pl?tzlich keine Rolle mehr, als ihr Liebling, der Fuchs, und dann gleich drauf die Pandadame, angegriffen und aus dem Spiel genommen wurden.

    Mit dem Spiel wird sie wohl nicht mehr warm, obwohl sie die Figuren liebt.

    Aber die ?ltere und der ?lteste Sohn finden das Spiel nach wie vor toll, wir müssen es blo? ?fter auf den Tisch bekommen, um nicht dauernd wieder an den Regeln (und diesem unglaublich furchtbaren Regelbuch) rummachen zu müssen.


    Und zu guter Letzt spielten der Sohn und ich noch zwei Partien #SpiritIsland. Die T?chter hatten sich zurückgezogen, um mit den Krosmaster-Figuren ein Dorf aufzubauen. :D

    Der Sohn wollte unbedingt Serpent Slumbering beneath the Island ausprobieren, trotz der Warnung ob der Langsamkeit & Komplexit?t. Ich hatte Ocean's Hungry Grasp dabei, und es ging gegen Brandenburg-Preu?en III, also 6/10 Schwierigkeit.

    Tja, Spiel war einigerma?en fix vorbei, weil die uns ziemlich überrannt haben, und wir relativ bald keinen Blight mehr hatten.


    Also ein Replay, diesmal nahm er sich A Spread of Rampant Green, und obwohl die beiden nicht hundertprozentig super zusammen passen, konnten wir dieses Spiel mit einem Fear-Victory knapp gewinnen (noch zwei Invader-Karten übrig).

    Er hatte eine Karte, mit dem wir Karten tauschen konnten, und dadurch bekam ich von ihm zwei Major Powers, die beide perfekt für Ocean sind . Tsunami und die andere Wasser-basierte Karte, und dadurch, dass ich so in Energy schwamm (haha), konnte ich die relativ einfach spielen.

    H?hepunkt war dann die letzte Runde, wo ich tats?chlich fünf Karten für insgesamt 19 Energie rausgehauen habe, darunter vier Major Powers, und so etwas wie 20 Fear oder so alleine produziert habe.

    ?ber's Ausl?schen der Cities h?tten wir es aber auf keinen Fall mehr geschafft ...


    Abends war ich dann ganz sch?n platt. :D

  • Samstag und Sonntag gab es zwei ausgiebige Spieletage:


    Smstag wurde zu mir eingeladen. Etwas verkatert gab es eher kleinere Spiele mit viel Interaktion:


    #LoveLetter mit Erweiterung:

    Der arme Olli, das war achon episch wie er in zwei langen Runden Love Letter nur eine Karte spielen durfte (und das auch nur aus Mitleid, weil wir ihn im zweiten Spiel haben anfangen lassen). Mit dem allerersten Spielzug: Erraten seiner Karte mit dem W?chter habe ich ihn in den ersten 60 Sekunden aus dem Spiel katapultiert.


    Fazit: Tolles Spiel :D Ernsthaft, mit Erweiterung ist das Teil super.


    #Resistance / #DerWiderstand

    Danach ging es an den Widerstand, ein Socialgame im Werwolfstil. Sowas steht bei mir/uns aktuell hoch im Kurs - Sch?ner gemeinsamer Nenner zwischen unseren Ami- und Eurofraktionen in der Gruppe. Sch?nes Schachern - Aber im direkten Vergleich doch etwas wenig Stellschrauben, das macht das n?chste Spiel besser:


    #SecretHitler

    Das bessere Resistance. Sehr sehr ?hnlich mit etwas aufgemotztem Spielablauf. Durch die Karten und der Kanzlerwahl kommt da ein zus?tzlicher Faktor mit rein. Sch?nes Spiel.


    Fazit beider Spiele: So Socialgames sind einfach ziemlich cool - Aber mit einem mehr würde das Ganze durch den zus?tzlichen B?sen / dem ver?nderten Spielablauf ab 7 Spielern noch etwas spannender. Werde mir auchnoch Avalon zulegen - Das ist die Zwischenform zwischen Aextret Hitler und Resistance.


    #GiftTrap Pink

    Gemeinsam zum schlechtesten Spiel meiner Sammlung gew?hlt. So mies, das es zeitweilig schon wieder lustig war - Aber nicht für lange. Wird ein Running Gag in der Gruppe bleiben, das ist einfach das mieseste Game ever....Ne glatte 1 auf BGG.


    Hab ich für 3,50 bestellt, um die Versandkosten von 3 zu sparen - Ich h?tte lieber die Versandkosten zahlen sollen :D


    #KrazyW?rds

    Mein Lieblings-W?rterspiel. Eine ganz witzige Runde, aber die epischen Total-Knaller haben diesmal etwas gefehlt. Mich/uns st?rt immer noch das sehr fitzelige Materialmanagement...das w?re durchaus etwas, dass man auch teilunterstützt per App spielen k?nnte.


    #NotAlone

    Das gr??te Spiel des Tages und schon l?nger auf meiner Wunschliste. Ich fühlte mich als Monster aber irgendwie machtlos - Das w?re n richtig peinlicher Monster-Klaumaukfilm geworden. Ich war eher n peinliches Monsterchen, das an verlassenen Orten im Trüben fischte als ein gef?hrliches Monstrum mit Vor-Ort Bedrohung. Nicht mein Spiel, hab ich mir besser/spannender vorgestellt.


    Gestern gab es dann im Spieleclub neben einer weiteren Kurzpartie Love Letter auch noch Founders of Gloomhaven.


    Ralf hatte hier: [Kickstarter] - Founders of Gloomhaven

    Und ich bereits hier:

    [Kickstarter] - Founders of Gloomhaven


    etwas zu unserer Partie gesagt: Ganz nett, irgendwie anders, keine Qual aber jetzt auch nicht so der Brüller. Ami-Euro Strassenverbindungspuzzle mit Puerto Rico Aktionssystem und verschachteltem Wertemechanismus.


    Zu New Angeles hab ich hier: New Angeles bereits den Eindruck etwas l?nger geschildert.

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

    3 Mal editiert, zuletzt von Harry2017 ()

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  • Ich habe die Schlafpausen des Babys heute genutzt, um #HostageNegotiator zu lernen und zu spielen. Da das Kind sch?n lange geschlafen hat, kamen auch einige Partien zusammen. In Hostage Negotiator übernimmt man die Rolle eines Unterh?ndlers, der mit einem Kriminellen verhandelt, der eine bestimmte Anzahl von Geiseln genommen hat. Ziel ist es mehr als die H?lfte der Geiseln zu befreien und den Kidnapper zur Aufgabe zu bewegen. Gesteuert wird das Spiel über Konversationskarten und Würfel, im Grunde müssen eigentlich eine Reihe von "Würfel-Checks" absolviert werden, um z.B. Geiseln zu befreien oder den Stresslevel des Entführers zu senken. Letzteres ist wichtig, da der Stresslevel bestimmt, mit wievielen Würfeln man würfeln darf. Das Spiel verl?uft dabei in mehreren (Konversations-)runden, in denen man seine Konversationskarten (dienen unterschiedlichen Zwecken: Geiseln befreien, Stresslevel senken, Konversationspunkte zum Kauf von weiteren Karten erhalten) ausspielt und das Ergebnis auswürfelt. Jede Runde nach der ersten wird zudem ein Event vom Terrordeck aufgedeckt, das meist eher negative Effekte für den Spieler mitbringt. Zugleich funktioniert es als eine Art Timer, denn wenn die letzte Terrorkarte aufgedeckt wird, ist danach die Konversation zu Ende.

    Meine Bilanz nach den ersten Spielen war gegen die beiden Entführer Arkayne Massua und Donna Scarborough waren ausgeglichen (2-2 und 1-1), die Spiele fühlten sich dabei aber bislang doch sehr glücksabh?ngig an. Die Partien, die ich gewonnen habe, waren meist nicht sehr knapp, die Niederlagen geschahen durch unglückliche Terrorkarten und überwiegendes Würfelpech (okay, und eine Regelmissbeachtung meinerseits). Da eine Partie aber recht kurz ist, st?rt mich der Glücksanteil nicht so sehr wie die Tatsache, dass ich das Spiel nicht so thematisch finde. Jedenfalls fühlt es sich nicht wie eine spannungsgeladene Unterredung an, die Geiseln sind Nummern, die man retten muss, Verluste sind egal, solange das Ziel rechnerisch aufgeht. Ich werde vermutlich noch einige Partien probieren, ob es ev. irgendwann Klick macht. Falls nicht, landet es halt hier auf dem Marktplatz.

  • Gestern haben wir in der Mittagspause mal wieder eine Runde #UnderworldsShadespire gespielt. Mein Kumpel wollte gerne wieder seine Skelette ins Feld führen, und da ich angemalt spielen wollte (also nicht ich, sondern meine Püppchen), nahm ich die Reaver mit. Die hatte ich von den vier Crews als einzige bisher noch nicht gespielt.

    Leider hatte ich am Wochenende keine Zeit, ein Deck zu bauen (hatte vorher alle Decks zerpflückt, um die Karten besser ordnen zu k?nnen), und musste mir so morgens irgendwas 'netdecken' - sprich aus dem Netz ziehen.

    Und hatte keine Ahnung, wie man das Deck spielt. :D


    Das zeigte sich dann auch ein wenig im Spiel, zus?tzlich kam noch extremes Würfelpech dazu. Ich schaffte es erst im sechsten Anlauf, eines der Skelette auszuschalten. O.o

    Eigentlich sollte doch ich die Prügeltruppe spielen, und er blo? immer wieder aufstehen.

    Jedenfalls haute er mir insgesamt vier Jungs um, ich schaffte blo? einen, und damit verlor ich am Ende mit vier zu sieben oder so. Ich hatte Glück, dass seine Crew auch nicht so recht ins Laufen kam, bzw. dass er mit den Missionskarten etwas Pech hatte.

    Khorne cares not ...


    Jedenfalls habe ich immer noch keine rechte Ahnung, wie man die Reavers so spielen soll. Manche von ihnen teilen ganz gut aus, aber vor allem eigentlich dann, wenn sie inspiriert sind. Dazu muss ich aber den Gegner legen (was ich oft nicht schaffe, wenn ich noch NICHT inspiriert bin), oder aber mich legen lassen. Und dann fehlen mir die Figuren, um mit der Inspiration noch was rei?en zu k?nnen.

    Hmmmm, also diese Nuss muss ich noch knacken. Ich finde, die Orks, die Sigmarines und die Skelette alle viel einfacher zu spielen.

    Als n?chstes sollen jedenfalls die Weitl?uder und Magores Jungs bemalt werden, die will ich beide gerne ausprobieren. Dann die Skaven, und keine Ahnung, wann ich die Zwerge anmale. Die lassen mich fast so ratlos zurück wie die Reaver. :)


    Abends gab es dann noch eine 6er Partie #DerEiserneThron. Ich hatte mal wieder Baratheon bekommen, und w?hrend ich in einer der letzten Partien damit ganz gemütlich fahren konnte, zeigte sich diesmal, dass drei von den Jungs, die inzwischen schon ?fter gespielt hatten, viel Scheu verloren hatten. Da wurde viel selbstbewusster agiert, und das schr?nkte mich ziemlich ein.

    Martell zog sofort in Storm's End ein und holte sich nach und nach Prince's Pass und den Boneway, Stark kam sofort in die Narrow Sea, um sich um die Gebiete ?stlich des Flusses zu kümmern und Lannister stie? (nach einem dauerhaften Frieden mit Greyjoy auch ziemlich unbehelligt) keck in die Mitte vor. Holte sich Riverrun und Harrenhal, und als ich dann einen Footman nach Blackwater vorsto?en lie?, um wenigstens ein Mindestma? an Versorgung zu bekommen, wurde er pampig und verlangte meinen Rückzug.


    Leider kam dann just das Bieten auf die Leisten, und da Lannister ziemlich viele Powertokens gesammelt hatte, gewann er sowohl den Thron und den Botenraben, und kickte mich auf zwei Leisten (Rabe & Schwert) ganz nach unten.

    Das war extrem bitter, und wurde noch schlimmer, weil wir tats?chlich erst wieder in Runde 6 auf die Leisten bieten konnten.

    Tats?chlich bekriegt haben wir uns nicht, aber ich hatte an den Leisten ganz sch?n zu knabbern, und habe ihm dafür im Gegenzug mehrmals Konsolidierungen zerst?rt.


    Greyjoy überfiel irgendwann Stark und schaffte es auch nach mehreren Versuchen, Winterfell einzunehmen, Tyrell bekam von mir irgendwann Blackwater (Hauptsache nicht Lannister, und irgendwie glaubte ich nicht dran, das zu halten), ich wich nach The Eyrie und den Mountains of Moon aus, und dann war es irgendwann so sp?t, dass klar war, wir schaffen nur noch einen Zug.

    Tja, und den nutzte Martell dann, um erst meine Flotte in der Shipbreaker Bay aufzurauchen (gewinnen konnte er nur, weil Lannister ihn vor mir auf die Schwert-Leiste gesetzt und IHM das Schwert gegeben hatte - ansonsten h?tte mich Saladhor Saan gerettet) und dann Dragonstone einzunehmen.

    Ich konnte im Gegenzug zwar per See angreifen, und auch gewinnen, allerdings spielte Martell dann die Tante, wo ich als Gewinner nicht in die Region reinziehen darf.

    Tja, und damit konnte ich auch nichts mehr zurückerobern.


    Tyrell hatte noch einen letzten starken Zug, wo er mit Loras zwei Burgen h?tte erobern und damit das Spiel h?tte gewinnen k?nnen. Allerdings entschied er sich f?lschlicherweise dafür, Lannister anzugreifen, der einfach zu viel Support hatte, statt sich die beiden Burgen unten von Martell zu holen.


    Am Ende gewann Martell mit 5 Burgen, Greyjoy und Tyrell hatten 4, ich 3 und Lannister & Stark 2.

    Einmal editiert, zuletzt von Mutter ()

  • Hallo,


    im Rahmen der Schulprohekttage auch zum Spielen gekommen. 3 Tage dauern die Projekttage insgesamt und heute ist der zweite Tag um. Ich habe den Schülern eine stattliche Auswahl an Spielen vorgestellt und am Besten unter den 14- 15j?hrigen (max. Gelegenheitsspielern) haben abgeschnitten:


    Splendor

    zug um Zug

    Vegas

    Captain Sonar

    Klong!


    Aber DAS Spiel war: Skiyo


    immer vergriffen, immer ein "das kaufe ich mir auch".


    Ende der Durchsage.

  • Gestern ein paar Partien zu dritt:

    #Azul

    Oha, zu dritt muss man definitiv mehr aufpassen, was man aus der Mitte zum Schluss abbekommt...

    Da habe ich mit einem Schlag die Minus-Leiste voll bekommen. Ich habe untersch?tzt, dass sich aus 7 Spots deutlich mehr Kacheln ansammeln k?nnen.

    Zu dritt kann man dann auch mal zwei Gegner haben, die absichtlich einen das Wasser abgraben.

    Auch wenn ich auf die Mütze bekommen habe, ich mag es zu dritt. Ich empfinde es etwas dynamischer als zu zweit.


    #NochMal

    Auch hier gilt eine erh?hte Dynamik. Man braucht definitiv kurzfristigere Ziele als in der Zwei-Mann-Partie.

    Auf der Packung steht bis sechs Spieler. Hmmm, bin mir nicht sicher ob ich das zu sechst spielen will. Hat das schon mal einen probiert?


    #10MinutenRaub

    Wenn man ein paar Partien hintereinander spielt, dann rattern die Spieler nur so durch den Turm. Das kam mir fast wie Blitzschach vor.

    Die meiste Zeit verplempert man mit dem Aufbau und der Punktewertung.

    Irgendwann habe ich das Spiel schon mal zu fünft gespielt. Ich finde, dass der Turm schon gut besucht sein darf: Je mehr Mitspieler, desto besser gef?llt mir das Spiel.

    Vielspieler im K?rper eines Gelegenheitsspielers

  • #Indigo – 3er-Runde zu Hause


    Wieder mal steht ein Spiel auf der Kippe und sollte zur Kl?rung nochmal gespielt werden. Das Spielprinzip ist einfach, man legt Pl?ttchen um bis zu drei Wege fortzuführen und versucht dadurch Edelsteine in die eigenen Zielzonen zu bewegen. Man kann locker aus dem Bauch heraus spielen, gewisse taktische ?berlegungen gibt es aber dennoch anzustellen. Gerade im Spiel zu dritt kommt es stark darauf an, m?glichst oft ?mitzupunkten“, wenn die anderen gemeinsame Zielzonen ansteuern. Die Endwertung ging mit 11:10:9 sehr knapp zu meinen Gunsten aus, was aber auch mit viel Glück zum Schluss zusammenhing: Weder meine Frau noch unsere Freundin hatten ein passendes Pl?ttchen um den letzten Edelstein in ihre gemeinsame Zone zu lenken.

    Kein schlechtes Spiel, aber auch nicht gerade ein Hammer. Da es zus?tzlich eines der ganz wenigen Spiele ist, die bei meiner Frau Frust am Spieltisch ausl?sen k?nnen stehen die Zeichen eher auf Abschied.


    #PandemicLegacySeason2 – 2er-Runde mit meiner Frau


    Erste September-Partie



    #DieBurgenvonBurgund – 2er-Runde mit meiner Frau


    Wie immer bei BuBu ging meine Frau (Feld 5) früh in Führung, w?hrend es bei mir (Feld 4) etwas schleppender begann. Sie konnte früh einige kleine gebiete abschlie?en, was mir nicht gelingen wollte. Diesmal war ihr Vorsprung aber schnell bei ca. 30 Punkten und mehr, was mir dann doch zu denken gab. Ich spielte mal wieder auf Minen, bekam im schwarzen Depot aber anfangs wenig brauchbares angeboten. Dann unterlief mir auch noch der Fehler, dass ich zwei gleiche Geb?ude in einer 5er-Stadt setzen wollte, was mir erst auffiel als schon einige Planung hineingeflossen war… Notgedrungen fing ich an etwas auf ihren Plan zu schielen um ihr gegebenenfalls einzelne Schlüsselpl?ttchen wegschnappen zu k?nnen. Zu destruktiver Spielweise hatten unsere bisherigen Partien noch keinen Anlass gegeben, man muss ja erstmal reinkommen.

    Tats?chlich konnte ich durch einige gr??ere Gebiete, Arbeiter durch das Wissenspl?ttchen für die Minen und bessere Auslagen im schwarzen Depot wieder etwas aufschlie?en. In der letzten Runde schnappte ich ihr dann die beiden Stadtpl?ttchen weg, die sie noch verbauen konnte und verhinderte so eine letzte gr??ere Stadtwertung und den Erhalt der Siegpunkte für alle zugebauten Stadtfelder.

    In der Endwertung kamen wir auf 193:193, durch mehr Schriftrollen und angesammelte Handelsgüter hatte ich tats?chlich die Lücke schlie?en k?nnen und wiedermal musste der Tiebreaker her. Dieser meinte es aber nicht so gut mit mir wie zuletzt bei Vikings gone wild, mit 10 zu 8 noch offenen Feldern auf dem Plan strich meine Frau in diesem Herzschlagfinale doch noch den verdienten Sieg ein.

    Tolles Spiel, mit sch?nerer Grafik k?me es sicher noch ?fter auf den Tisch!


    #7WondersDuel – 2er-Runde mit meiner Frau


    Auf 7 Wonders Duel-Vorschl?ge reagiere ich meistens eher zurückhaltend, haben wir es doch schon zu oft gespielt um noch auf ?berraschungen hoffen zu k?nnen. Wenn es dann aber doch auf den Tisch kommt macht es jedes Mal Spass und spielt sich einfach locker von der Hand, ohne dabei im Geringsten ins Beliebige abzudriften.

    Ich entschied mich dafür, meine Frau direkt mit einigen Milit?rkarten unter Druck zu setzen, wogegen Sie eine Mischung aus grünen und blauen Karten w?hlte und auch früher mit Ihren Weltwundern anfangen konnte. Bei den gelben Karten konnte ich einen deutlichen Vorsprung aufbauen, wodurch ich Karten deutlich attraktiver verkaufen konnte und insgesamt bei der Wahl meiner Projekte flexibler blieb. Mitte der zweiten Runde stand ich milit?risch 2 Schritte vor dem Sieg, weshalb meine Frau im dritten Zeitalter diese Bedrohung nicht l?nger ignorieren konnte. Das gab mir wiederum die M?glichkeit einige starke blaue, gelbe und lila Karten zu ergattern um in Punkten aufzuschlie?en. Tats?chlich erhielt ich in Phase 3 keine einzige Milit?rkarte mehr, der Milit?rsieg war aber auch eigentlich mehr Drohkulisse als wirkliches Ziel von mir.

    Die Endabrechnung bot, wie mittlerweile bei uns üblich, mit 58:58 ein Unentschieden, welches ich mit 31:18 Punkten über profane (blaue) Bauten für mich entscheiden konnte. Ich hatte ja eher damit gerechnet, dass der Tiebreaker über fertiggestellte Weltwunder geregelt wird, wo sie gewonnen h?tte, aber so freute ich mich über den ?u?erst knappen Sieg und die Entscheidung in Phase 3 auf Siegpunkte und damit vorrangig auf blaue Geb?ude zu spielen.

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  • Gestern gab es eine Premiere für mich. Die aktuelle Nummer 1 auf bgg wurde auf den Tisch gebracht. Es gab also zu viert #Gloomhaven


    Ich hab selbst die deutsche Version bei Feuerland vorbestellt, nachdem ich dazu jede Menge Recherche betrieben habe, war mir aber trotzdem unsicher, ob das wirklich ein Spiel für mich ist. Ich hab noch nie vorher wirklich einen Dungeon Crawler gespielt (ausser mal vor dr?lf Jahren Hero Quest) und bin bisher eher der intensive Eurogamer, auch wenn ich aktuell meinen Spielehorizont massiv erweitere.

    Ich wurde auch gewarnt, dass diese Partie Spoiler für mich bedeutet, was mir aber schnurz war. Ich wollte das unbedingt mal spielen und mir ansehen, warum der Hype so gro? ist.

    Der Gastgeber hat für seine Kopie das Inlay von Broken Token. Nachdem mir live bewusst wurde wieviel Zeug da so drin steckt, würde ich definitiv jedem empfehlen direkt das Spiel nach Anschaffung in irgendeine Art von Sortierhilfe zu verstauen. Ich selsbt werde mir auf der Messe was passendes kaufen und k?nnte mir im Traum nicht vorstellen das ohne zu spielen. Die Materialqualit?t ist gut, k?nnte bei manchen Drucken aber auch besser sein. Das Buch, welches die Szenarien beschreibt fand ich gro?artig und stimmungsvoll.

    Da wir eine laufende Kampagne spielten, mussten zu Anfang die Karten ausgew?hlt werden. Das hat mich erst mal leicht überfordert, aber doch irgendwie funktioniertn nachdem mir etwas geholfen wurde. Ich hatte einen schon neu freigeschalteten Charakter, der wohl auch nicht ganz einfach zu spielen ist (ich wurde gewarnt, aber ich fand den halt cool). Den Kartenmechanismus finde ich übrigens genial und da steckt auch echt eine Menge Planung und Absprache drin. Wir haben das ziemlich gut hinbekommen und konnten trotz einer Menge Pech das Szenario siegreich bestreiten (mit einer wirklich cleveren Planung der letzten zwei Züge).

    Ich m?chte das Szenario gar nicht weiter ausführen, um niemanden zu spoilern, daher m?chte ich direkt mein Fazit ziehen.

    Ich finde Gloomhaven ist ein durchaus stimmungsvolles Spiel. Wieviel Stimmung da drin steckt, h?ngt natürlich auch von der Gruppe ab, aber das Spiel liefert schon einiges. Lustig fand ich auch die Stadt- und Wegeminiaufgaben. Sehr cool. Die Beschreibung der Charaktere fand ich hilfreich, um sich auf die einzulassen, vor allem wenn man noch darüber nachdenkt, wie denn diese 4 V?gel zusammengekommen sind. Den Auswahlmechanismus für jede Runde habe ich als herausfordernd empfunden und das Kartendeck um Schaden abzuwickeln zwar als etwas fitzelig (weil jede Monsterklasse und jeder Charakter sein eigenes hat), aber mit genau der richtigen Menge Zufall versehen. Insgesamt bin ich wirklich begeistert.

    Was ich kritisch sehe (nicht für mich) ist die sich widerholende Art der Szenarien. Prinzipiell ist man immer in irgendeiner H?hle und kloppt Monster. Für mich als ehemaligen Diablo Grinder ist das total okay. Um das Ganze aber trotzdem interessant zu halten, wurde die Idee implementiert, dass Charaktere sich zur Ruhe setzen und man so immer mal wieder g?nzlich neue Charaktere spielt. Zudem verbietet es einem ja auch niemand innerhalb einer Gruppe mal die Typen zu tauschen.

    Ich bewundere, wie man es schafft so etwas zu designen. Mit etwas mehr Erfahrung w?re vielleicht die ein oder andere Stelle etwas weniger kleinteilig gewesen und das Spiel braucht eben in meinen Augen auf jeden Fall eine Sortierhilfe. Insgesamt bin ich einfach sehr froh Gloomhaven vorbestellt zu haben und freue mich jetzt schon das exzessiv zu spielen. Die Latte für andere Dungeon Crawler ist jedenfalls für mich direkt sehr hoch gelegt.

  • Um der Vorfreude auf den bald versendeten Kickstarter von Too Many Bones: Undertow etwas nachzugeben, haben am Montag Abend mit fjaellraeven eine entspannte Runde Too Many Bones über den Steam Tabletop Simulator gespielt. Picket und Ghillie haben sich an Nom/Deb versucht und sind leider kl?glich gescheitert. Der Tyrant-Endkampf ist meiner Meinung nach eher für das Solo-Spiel gemacht und entwickelt sich im Mehrspieler mehr zu einer reinen Glückssache. Das n?chste Mal lieber jeden anderen Tyrant :cursing:


    #TooManyBones

  • Picket und Ghillie haben sich an Nom/Deb versucht und sind leider kl?glich gescheitert. Der Tyrant-Endkampf ist meiner Meinung nach eher für das Solo-Spiel gemacht

    Nom war der "leichteste" Tyrant oder ? Ich habe erst 2 Partien Solo und eine 2er Runde hinter mir und ich empfinde es BIS JETZT eher so, dass der SOLO viel schwieriger ist. Bin beide male solo kl?glich gescheitert. Zu zweit haben wir den aber ganz knap erledigt. Aber das kann natürlich auch die von Dir besagte Glückkompnente sein. Nichts desto trotz: Undertow braucht keine weiteren Verz?gerungen. Ich hoffe, dass es dort solo noch mehr Spa? macht.

  • #TooManyBones

    Nom war der "leichteste" Tyrant oder ? Ich habe erst 2 Partien Solo und eine 2er Runde hinter mir und ich empfinde es BIS JETZT eher so, dass der SOLO viel schwieriger ist. Bin beide male solo kl?glich gescheitert. Zu zweit haben wir den aber ganz knap erledigt. Aber das kann natürlich auch die von Dir besagte Glückkompnente sein. Nichts desto trotz: Undertow braucht keine weiteren Verz?gerungen. Ich hoffe, dass es dort solo noch mehr Spa? macht.

    Ersetzte "leichteste" durch kürzeste (von der Entfernung her), dann passt das.
    Solo haste dich nur mit Nom zu messen. Sofern dein Gearloc da ein wenig drauf geeicht ist (z.B. Ghillie mit viel ATK + Piercing Arrow), kann man Nom quasi mit einem Angriff auf die Bretter legen. Im Mehrspieler dagegen sieht der Kampf schon anders aus. Nom versteckt sich am Ende der Baddie Queue und man hat immer nur einen Gearloc auf der Matte. Also eine 1 vs Many Situation, die je nach Spieleranzahl und Tag durchaus schlimm sein kann. Ist ein wenig davon abh?ngig, welcher Gearloc und welche Baddies da so rumstehen.

  • Ghillie besitze ich gar nicht. Aber fast überall wird Ghillie eingesetzt/genannt. Ist das so ein ?berchar ? Mir kommt es manchmal so vor, dass die anderen Chars dann immer nur noch mehr input geben. Fühlt sich seltsam an. Hei?t aber für mich, dass ich bei n?chster Gelegenheit dann doch mal Ghillie mitordern muss. Schade.


    Frage dazu: welcher ist denn deiner Meinung nach (oder gibt es was offizielles ? ) der leichteste Tyrant ?


    Einmal editiert, zuletzt von Nupsi ()

  • #TooManyBones

    Ghillie besitze ich gar nicht. Aber fast überall wird Ghillie eingesetzt/genannt. Ist das so ein ?berchar ? Mir kommt es manchmal so vor, dass die anderen Chars dann immer nur noch mehr input geben. Fühlt sich seltsam an. Hei?t aber für mich, dass ich bei n?chster Gelegenheit dann doch mal Ghillie mitordern muss. Schade.


    Frage dazu: welcher ist denn deiner Meinung nach (oder gibt es was offizielles ? ) der leichteste Tyrant ?


    Ghillie füllt neben Boomer halt eine Ranged-Rolle aus. Damit ist er ein guter Mitspieler, wenn es darum geht aus dem Hintergrund Schaden zu machen. Ihn selbst zeichnen 4 Talentb?ume aus:

    • Trapper - 3 Fallenwürfel, welche zu Beginn eines Kampfes auf der Battle Mat platziert werden und der Unit, die das Feld mit dieser Falle betreten b?se mitspielen.
    • Ranger - 3 Würfel, welche seinen Fernkampf deutlich aufwerten
    • Marksman - 3 Würfel, die ebenso seinen Fernkampf deutlich aufwerten
    • Zoolinguist - 4 Würfel, welche 3 Tiere und einen Kommando-Würfel darstellen.

    Somit kann man ihn durchaus als einen sehr starken Fernk?mpfer beschreiben. Schau dir einfach mal sein Sheet an.


    Bezüglich der "Leichtigkeit" von Tyrants kann ich leider nichts sagen. Ich selbst habe das Spiel bisher nur ein paar Mal gespielt und dadurch wohl erst in unterschiedlichen Konstellationen 3 oder 4 Tyrants gesehen bzw nicht gesehen (da vorher aufgegeben). Es gibt Tyrants (mir f?llt da gerade Marrow ein), die gegen bestimmte Gearlocs schwerer/leichter sind. Von daher w?hlt man meiner Meinung nach durch die gespielten Gearlocs und deren Skills und den Tyrant sich seinen eigenen Schwierigkeitsgrad.

  • Am Sonntagnachmittag waren wir eingeladen. Ich habe ich Diverses aus #MeinErsterSpieleschatz von HABA gespielt. Was eben mit einer dreij?hrigen Mitspielerin, deren Papa man ist, so geht. W?hrenddessen durfte meine Frau #SolariusMission kennenlernen. Hat ihr gefallen. Ein sehr gutes Zeichen. Bei der Rückfahrt im Auto dann die entscheidende Frage. Ich: "Sollen wir das auf Kickstarter f?rdern?" - Sie: "Ja, das Spiel war gut." Anschlie?end die aktuelle Kickstarter-Kampagne der 2nd edition gebacken. Sehr gut. Da gibt's dann auch kein "Was? Schon wieder ein neues Kickstarter-Spiel?!" von der Liebsten zu h?ren, wenn irgendwann ein Paket ankommt... ;)


    Okay. Heute dann zweite Halbzeit, rechtzeitig passend vor Kampagnenende. Gleicher Ort. Ich war alleine da. Regeln hatte ich mir gestern abend noch durch das Teaching-Video von Heavy Cardboard drauf geschafft (die Spielregel ist leider Spielworxx-typisch schlecht), so dass wir recht zügig loslegen konnten. Die Gastgeber hatten das Spiel schon einige Male gespielt. Am Anfang wollte ich einfach nur mit der schnellsten Schüssel der Galaxis durch den Weltraum heizen (die Startkarten legten Investitionen in schwarz nahe). Bei so komplexen Spiele suche ich mir gerne mal einen Teilaspekt raus, auf den ich in der Kennenlernpartie hinspielen m?chte und ignoriere die H?lfte der M?glichkeiten. Aber da wurde dann immer mehr eine Strategie draus. Ich habe mich ganz ordentlich geschlagen. Am Ende sogar 35:31:29 gewonnen. :)


    Solarius Mission hat mir ganz hervorragend gefallen. Bestes Spielworxx-Spiel seit den ersten beiden Teilen der Kohle-Trilogie und für mich auch klar besser als #LaGranja von den gleichen Autoren. Die KS-Kampagne l?uft noch bis Samstag. Ich empfehle das Mitbacken (und hoffe dabei, dass die Macher die Spielregeln neu schreiben).

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  • Gestern gab es meine erste Partie #Pulsar2849


    Die Erkl?rung nahm doch einige Zeit in Anspruch, da ich das Spiel nicht wie sonst vorher aufgebaut und angespielt hatte, sondern lediglich die Regeln zwei Mal am Wochenende gelesen hatte, für mehr war keine Zeit. So war die Erkl?rung doch etwas stockend, aber letztendlich konnten wir zu dritt in den Weltraum fliegen, neue Planeten erkunden, Technologien entwickeln, Pulsar entdecken und damit Siegpunkte machen.


    Zu Beginn einer Runde werden im Spiel zu dritt sieben Würfel geworfen und anschlie?end w?hlt jeder Spieler zwei. Gleichzeitig verschiebt man mit dem Nehmen eines Würfels noch seinen Marker auf zwei Leisten. Diese geben zum einen die Spielerreihenfolge vor und zum anderen einen Bonus an Energiecubes, die man im Laufe des Spiels für Zusatzaktionen bzw. am Spielende für zus?tzliche Siegpunktenutzen kann. So bekommt man einen Vorteil, wenn man einen niedrigen Würfelwert nimmt, weil man auf einer Leiste nach vorne gehen kann, w?hrend man zurückgehen muss, wenn man einen h?heren Würfel nimmt.


    Danach führt man mit den Würfeln zwei Aktionen durch (und hat ggf. die Chance auf genau eine Bonusaktion). Dabei fliegen wir durch das Weltall, entdecken neue Galaxien und bauen dort Forschungsstationen (legen einen Marker hin und bekommen ggf. einen Bonus) oder nehmen Pulsare in Besitz, die wir sp?ter auch noch weiterentwickeln k?nnen, ebenfalls mit einem Würfel. Alternativ k?nnen wir auch Technologien entwickeln und diese patentieren lassen, was uns zus?tzliche Vorteile bringt, manchmal einmalig und sofort, manchmal dauerhaft, manchmal am Spielende. Zudem k?nnen wir auch noch Transmitterpl?ttchen nehmen und diese mit Würfeln "entwickeln", was uns ebenfalls einen Bonus und bei mindestens zwei fertiggestellten Transmitterpl?ttchen auch eine Zusatzaktion bringen kann. Dazu k?nnte man noch sein Hauptquartier ausbauen, allerdings haben wir diese M?glichkeit, wie in der Anleitung empfohlen, in der Erstpartie aus dem Spiel genommen. Und M?glichkeiten gab es auch so mehr als genug, da über die 8 Runden insgesamt 22 Technologien ins Spiel kamen, die zu beachten waren. Darauf fokussierte sich ein dann auch ein Mitspieler, w?hrend ich mich haupts?chlich darauf stürzte das Weltall zu erkunden. Meine Freundin versuchte es vor allem über die Transmitter und wollte nebenbei überall ein bisschen mitmischen.


    Letztendlich war es durch die Endwertung ein ziemlich klarer Sieg für mich, obwohl ich vor dieser noch ca. 10 Punkte zurücklag. Zum einen konnte ich am Ende aber alle drei ausgelegten Ziele erfüllen (mindestens 9 Planeten besucht, mindestens 5 Technologien patentiert, mindestens zwei Pulsare unterschiedlichen Typs entwickelt), was mir schon einen kleinen Bonus gab, da den anderen beiden jeweils ein Ziel fehlte. Der haupts?chliche Grund für meinen Sieg war allerdings die Ausbreitung im Weltall, worüber ich 56 Punkte machte (die anderen beiden lediglich 12 bzw. 6), das verschaffte mir am Ende ein Vorsprung von knapp 40 Punkten.


    Ich bin hier sehr gespannt auf weitere Partien, durch die Hauptquartiere und einige andere Technologien ist hier noch einiges zu entdecken. Au?erdem bin ich gespannt wie sich eine andere Strategie spielt. Gestern wirkte das Reisen doch noch ziemlich stark und ich glaube es ist wichtig das nicht zu vernachl?ssigen, aber ich bin mir sicher, dass man auch mit anderen Strategien gut fahren kann.


    Ersteindruck 08/10 mit der Chance noch h?her zu steigen.

  • Kürzlich durfte (musste?) ich #TerraformingMars das erste Mal zu fünft spielen (bisher 50+ Partien zu zweit oder zu dritt). Ohne Erweiterung. Und es war schrecklich! Nur 7 Generationen bis zum Spielende, was bedeutete, dass die wenigen ausgespielten Karten gar nicht richtig aktiv werden konnten. Und von der Gesamtspielzeit von fast 2 Stunden blieb einfach viel zu wenig für jeden Spieler übrig. Es waren noch nicht einmal drei Meilensteine besetzt, da das Spiel viel zu früh endete. Also ich werde es garantiert nicht noch einmal zu fünft spielen...


    Ciao

    Stefan

  • Kürzlich durfte (musste?) ich #TerraformingMars das erste Mal zu fünft spielen (bisher 50+ Partien zu zweit oder zu dritt). Ohne Erweiterung. Und es war schrecklich! Nur 7 Generationen bis zum Spielende, was bedeutete, dass die wenigen ausgespielten Karten gar nicht richtig aktiv werden konnten. Und von der Gesamtspielzeit von fast 2 Stunden blieb einfach viel zu wenig für jeden Spieler übrig. Es waren noch nicht einmal drei Meilensteine besetzt, da das Spiel viel zu früh endete. Also ich werde es garantiert nicht noch einmal zu fünft spielen...


    Ciao

    Stefan


    Hallo,


    also ich kann das gut nachvollziehen. Aber da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich die Ansichten und Geschm?cker sind: Das was Du schrecklich findest ist etwas, was ich ganz hervorragend an dem Spiel finde, dass es sich auch zu 5. in guter Zeit spielen l?sst.
    Allerdings geht das auch anders: Ich kenne eine Runde, die das Spiel regelm??ig auf 6-7 Stunden auswalzt. Die kaufen einfach unmengen an Karten, sammeln unmengen an Punkten und erst dann beginnen sie, an den Endbedingungen zu schrauben und kommen so auf weeeeeeeit mehr als 7 Generationen. Aus meiner Sicht ist das vollkommen in Ordnung und ich meine das auch nicht wertend. Wenn die so Ihren Spa? dabei haben ist alles bestens. Aber da dabei sein zu müssen, dass w?re _für_mich_ schrecklich :-)

    Viele Grü?e,

    Andreas.

  • Das was Du schrecklich findest ist etwas, was ich ganz hervorragend an dem Spiel finde, dass es sich auch zu 5. in guter Zeit spielen l?sst.

    Früher dachte ich auch so. Mittlerweile muss ein Spiel für mich so aufgebaut sein, dass der absolute Anteil eines Spielers an der Spielzeit relativ konstant unabh?ngig von der Spieleranzahl ist, damit es in allen Spieleranzahlen gleicherma?en Spa? macht.


    Das bedeutet natürlich, dass manche Spiele zu fünft quasi episch werden, aber dennoch finde ich das immer noch besser, als wenn pro Spieler viel weniger Spiel übrig bleibt. Umso besser finde ich Spiele, die auch zu fünft in ertr?glicher Zeit spielbar sind, ohne dabei die Einzelspielerzeit zu verknappen, beispielsweise #NotreDame. Ein besonders negatives Beispiel finde ich #Concordia, welches zu fünft überproportional lange dauert (also mehr als 25% l?nger als zu viert).


    Diese Einstellung kommt wohl auch daher, dass ich inzwischen einige gro?e Spiele kenne, die selbst zu zweit sehr gut sind. Wenn man dann mal zu fünft ist und was "Anst?ndiges" spielen m?chte, trennt man sich eben in eine 2er- und eine 3er-Runde, anstatt ein langatmiges 5er-Spiel zu spielen. Ab sechs Spielern trennen wir sowieso (au?er, es soll #Codenames gespielt werden).


    Ciao

    Stefan

  • Wenn man dann mal zu fünft ist und was "Anst?ndiges" spielen m?chte, trennt man sich eben in eine 2er- und eine 3er-Runde, anstatt ein langatmiges 5er-Spiel zu spielen.

    Abseits der Euro-Szene gibt es für 5 Spieler so einiges was weitaus mehr als "anst?ndig" ist.

    Gru? aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it


    Meine Verkaufsliste

  • #TerrafomingMars als 5er

    Es waren noch nicht einmal drei Meilensteine besetzt

    Huch?! Wie das? Lass uns mal die M?glichkeiten anschauen:

    • Planer: okay, unwahrscheinlich, wenn niemand darauf spielt
    • Baumeister: im 5er zumindest vorstellbar, dass das nicht f?llt
    • 35 Terraforming-Punkte: sollte in 7 Runden sicher von irgendjemandem erreicht werden, auch ohne dass UNMI mitspielt (wenn die mitspielen, holen die den Terraformer, wenn der UNMI-Spieler kein blutiger Anf?nger ist). Damit der Terraformer nicht erreicht wird, müssten die Spieler die 19 Temperaturschritte, 14 Sauerstoffschritte und 9 Ozeane, zusammen schon 42 sichere Terraforming-Punkte, schon extrem gleichm??ig unter sich verteilen und auch sonst kaum etwas machen, das direkt Terraforming-Punkte bringt (diverse Karten!). Theoretisch m?glich im 5er (Gleichverteilung der sicheren Punkte reicht für 20+9 = 29; da fehlen noch 6), aber für mich trotzdem kaum vorstellbar. Die unterschiedlichen m?glichen Strategien verlangen recht unterschiedliches Engagement beim direkten Terraforming, so dass das normalerweise schnell auseinander l?uft.
    • 3 St?dte: sollte h?chstwahrscheinlich in 7 Runden von irgendjemandem erreicht werden, und wenn nicht, dann lohnt sich in der Kauf über Standardprojekte alleine für die 5 Extrapunkte. Zwei St?dte wird irgendjemand schaffen und dann gilt: 25 Geld für die dritte Stadt + 8 Geld für den Meilenstein für 5 Extrapunkte durch den Meilenstein, 1 zus?tzliches Einkommen und 2+ Punkte durch angrenzende Grünfl?chen (benachbart zu zwei davon setzen, ist eigentlich immer drin). Macht 33 Geld für 7+ Punkte und ein Einkommen. Wenn ich gegen Ende für 4,x Geld einen Siegpunkt kaufen kann, und das gleich siebenfach, dann mache ich das sofort ohne gro?es Nachdenken.
    • 3 Grünfl?chen: sollte sicher in 7 Runden von irgendjemandem erreicht werden. (Ansonstens gilt relativ ?hnliches wie für den Bürgermeister. Wenn's niemand will, wird Nummer 3 direkt über ein Standardprojekt gekauft. 23+8 = 31 Geld für 6 Punkte, 5-komma-bisschen für den Punkt -- auch ein guter Kurs.

    Sowohl bei Grünfl?chen als auch bei St?dten gilt beim Bau von Nummer 3 über ein Standardprojekt, dass Platzierungsboni und/oder Rabatte durch Bauen am Wasser die Rechnung noch günstiger machen k?nnen. Ggf. lohnt sich auch, sowohl Nummer 2 als auch Nummer 3 per Standardprojekt zu bauen, aber dann sollte man schon sicher sein, dass man den Meilenstein am Ende auch bekommt.


    => Zumindest Terraformer, Mayor/Bürgermeister und Gardener/G?rtner müssten meiner Meinung nach unabh?ngig von der Spielerzahl immer fallen k?nnen. Dass ein TFM Spiel endet, ohne dass drei Meilensteine besetzt sind, ist für mich kaum vorstellbar. Meilensteine sind viele Extrapunkte für wenig Geld, und das gilt gerade bei vielen Mitspielern, wo Meilensteine und Auszeichnungen nach meiner Erfahrung oft über Sieg und Niederlage entscheiden.

  • Meilensteine sind viele Extrapunkte für wenig Geld, und das gilt gerade bei vielen Mitspielern, wo Meilensteine und Auszeichnungen nach meiner Erfahrung oft über Sieg und Niederlage entscheiden.

    Es waren in der Tat nur Bürgermeister und G?rtner vergeben.


    Vor der Endabrechnung hatte der führende Spieler 33 Punkte, deshalb kein dritter Meilenstein. Und allzu gleichm??ig war es auch nicht verteilt, der hinterste Spiele hatte nur 25 oder 26 Punkte.


    Was ist "UNMI"?


    Ciao

    Stefan

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  • Es waren in der Tat nur Bürgermeister und G?rtner vergeben.

    H?tte ich fast so erwartet. Wenn, dann so. Beim Terraformer kann man nur sehr eingeschr?nkt mit Geld nachhelfen. Ohne besondere Kartenfunktion k?nnte man h?chstens versuchen, rechtzeitig vor Spielende noch ein paar Standard-Asteroiden zu kaufen; das ist das Billigste, was Terraforming-Schritte bringt. Wenn dabei der Terraformer-Meilenstein rausspringt, dann h?tten sich die Zusatzkosten für ein Standardprojekt auch gelohnt. Aber das k?nnten die Mitspieler natürlich kontern, indem sie selbst so viele Asteroiden kaufen, dass die Temperatur auf Anschlag kommt und das kein Weg mehr ist, die 35 sicher zu erreichen.


    Was ist "UNMI"?

    Konzern United Nations Mars Initiative. Wenn man Terraforming in einer Runde steigert, bekommt man gegen Geld noch einen Terraformpunkt dazu. Wenn UNMI dabei ist und gut gespielt wird, ist denen der Terraformer-Meilenstein ziemlich sicher.

  • Vor der Endabrechnung hatte der führende Spieler 33 Punkte, deshalb kein dritter Meilenstein. Und allzu gleichm??ig war es auch nicht verteilt, der hinterste Spiele hatte nur 25 oder 26 Punkte.

    Dann haben 2 Spieler also 19 von 42 TW gemacht.

    Bleiben 23 TW für 3 Spieler, also knapp 8 im Schnitt.

    Die w?ren dann ja auch nur knapp vor dem hintersten gewesen. Viel mehr als die 8 kann ein einzelner dann auch gar nicht gehabt haben, ohne dass ein anderer hinter den hintersten f?llt.

    Es sieht also danach aus, als wenn einer mit etwas Abstand führend war, aber bl?derweise die 35 nicht ganz erreicht hat.

    Alternativ: es hat gelegentlich mal jemand vergessen, bei Erh?hung einer der drei Parameter auch seinen TW zu erh?hen.

  • Bei uns gab es mal weder #Automobiles mit der Racing Season Erweiterung, allerdings ohne Fahrer und Sponsoren da wir nur ein einzelnes Rennen bestreiten wollten. ?ber 4 Runden ging es zu viert auf dem ?Talladega“ Plan hoch her, dabei hatte es mir besonders eine der neuen Enginekarten - Fuel Injection - angetan: Für den Preis von 2 Wear verdoppelt sich die Bewegungsreichweite der Gearcubes, also die wei?en, grauen und schwarzen. Man f?hrt also immer 2 Felder der jeweiligen Farbe! Allerdings sollte man sich damit auch darauf beschr?nken und diverse andere farbige Cubes au?en vor lassen. H?chstens noch was zum Abbau von Wear, ansonsten Konzentration aufs wesentliche.

    So stand ich also allein in der vorletzten Kurve in Führung liegend und schaute ?gelangweilt“ dem Treiben meiner Kontrahenten genü?lich zu. Als alle ihren Zug gemacht hatten, trieb es mir die Schwei?perlen auf die Stirn - du kannst nicht fahren - eingeklemmt! Na sch?n, dann wenigstens Wear abbauen, neue Cubes ziehen und eben eine Runde sp?ter ins Ziel. Da ja jeder am Ende seines Zuges aus dem Sack nachzieht, sieht man die M?glichkeiten desjenigen.

    So wie es aussah hatte ich noch meine Chance. Also dann, schauen wir mal was kommt: 6 Wear und einen blauen =O, ganz gro?es Kino! Das war es dann mit dem sicher geglaubten Sieg... Atmosph?risch hervorragend - von himmelhoch jauchzend zu tief betrübt - die ganze Palette von Emotionen in 60 sek.!

    Was sich in diesem Spiel mal wieder best?tigt hat - ein vermeintlich uneinholbarer Vorsprung kann sich ins Gegenteil verkehren!


    Danach ein #TinyEpicGalaxies mit der Erweiterung, ebenfalls zu viert. Lange Zeit dümpelten wir planlos von Planet zu Planet, Piloten wollte irgendwie auch keiner so richtig und die jenseitige Schw?rze blieb auch genau das - dunkel, weit weg und leer...

    Doch irgendwann drehte sich das ganze (jemand bemerkte ?was machen wir hier eigentlich für?n Quark) und nahm Fahrt auf. Auch diesmal musste sich der vermeintlich führende am Ende geschlagen geben. Punktetechnisch lagen wir alle bei mehr als 21, der Sieger hatte stolze 30, was sich wiederum durch

    3 Mehrheiten á 2 Punkte bei den Pilotenabzeichen erkl?rte. Kleine Schachtel mit gro?em Spiel drin, immer wieder gern!

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    Einmal editiert, zuletzt von Torlok () aus folgendem Grund: Typos

  • Spielstil.net und ich haben vorhin eine Partie des mittlerweile 11 Jahre alten #Amyitis von Ystari mit der Palast-Erweiterung gespielt. Das Spiel sieht altbacken aus, hat sich aber sonst sehr gut gehalten. Als 2er ein extrem dichtes Strategiespiel, wo man st?ndig Entscheidungsdilemmas ausgesetzt wird. Die Interaktion ist hoch, enth?lt auch Vorlagen und erm?glicht Planungen teilweise zu behindern, so dass hier noch eine weitere Ebene hinzukommt. Nicht nur, was hilft mir gerade am Besten, sondern auch wie wirkt sich das auf meinen Mitspieler aus. Hier haben wir uns vorhin viele Steine in den Weg gelegt.


    Keine leichte Kost, trotz eher einfacherem Regelwerk. Ich hatte es als recht gut in Erinnerung, bin jetzt aber doch noch mal positiv überrascht. Die Palast Erweiterung macht es für mich noch ein Stück dichter. Sehr zu empfehlen.

  • Ja da muss ich mich Pau anschliessen, ich mag das alte #Amyitis auch nur noch mit der Palast Erweiterung. Das Spiel wirkt beim ersten Spiel etwas Euro trocken, aber für die Bew?sserung sind ja die Mitspieler zust?ndig. ;)

  • Ein weiteres Mal wurde ich zu einer Partie #Nations ?gezwungen“, selbstredend mit Dynasties. Es traten an die Koreaner, Mali und ein von mir abermals geführtes Amerika. Unschwer zu erkennen - wir waren zu dritt. Meine Alternative zur Ermittlung der Spielerreihenfolge (s. vorvorletzte Woche) wurde diesmal abgelehnt, ist o.k., dann eben über das Milit?r.

    Da Mali am Anfang über kein Milit?r verfügt, gab ich den dezenten Hinweis es mal g?nzlich ohne Milit?r zu versuchen - ggf. 1 billige rote Karte mit 1 Mann besetzen um die Schlachten nutzbar zu machen, ansonsten sich auf die Stabilit?t konzentrieren. Ungl?ubige Blicke lie?en mich dann ein Gegenangebot machen: Wenn du nicht willst, mach ich es. Kann auch hervorragend funktionieren, so war es dann auch...


    Wie schon erw?hnt, konzentrierte ich mich zum einen auf die Stabi sowie andererseits auf Bücher. Wenn m?glich auch goldene Zeitalter prim?r für Siegpunkte. Der Verlust derer bei den Kriegen musste ja ausgeglichen werden, Ressourcen konnten locker über die Stabi geh?ndelt werden. Natürlich geh?rt auch ein Qu?ntchen Glück zum Spiel, so konnte ich ein Wunder bauen, was den Verlust des Siegpunktes bei Kriegen auff?ngt. Die von mir letztens als eher schwach empfundene Eigenschaft der ?demokratischen Republikaner“ hatte diesmal einen signifikanten Einfluss. Gezwungenerma?en musste sich Korea von seinem Vorteil der 2 geschenkten Architekten bei Kauf goldenes Zeitalter verabschieden (ziemlich ?tzend), Mali hatte leider schon 2x gewechselt, so das Korea der einzige Leidtragende war. Brachte mir noch 6 Bücher, auch kein Schmutz.


    In der 8 und letzten Runde ?nderte ich dann abrupt meine pazifistische Auslage und g?nnte mir eine 9?er Milit?rkarte, natürlich zu Lasten der Stabilit?t, was aber locker zu verschmerzen war. Auf dieser Karte konnte ich 4 Arbeiter unterbringen für insgesamt 7 Siegpunkte (keine andere Karte erbrachte soviel Punkte, den Krieg beeinflusste sie nicht mehr). Zudem war der Milit?rwert natürlich wesentlich h?her, was ebenfalls mehr Punkte brachte. So ergab sich dann am Schluss ein Endstand von 46 für mich, gefolgt vom Koreaner mit 42 und Mali bei 37 Punkten. Erkenntnis meiner werten Mitstreiter: Hm, geht also auch ohne Milit?r...8-))

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