Wie stabil sollte der Preis von Spielen sein?

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  • Wie stabil sollte der Preis von Spielen sein? 89

    1. fair (für Verlage, Kunden und alle anderen Beteiligten) (28) 31%
    2. dynamisch (durch Angebot und Nachfrage) (25) 28%
    3. Unm?glich bei der Varianz an Spielen das festzulegen, egal wie viele Antwortm?glichkeiten du gibst. (12) 13%
    4. 42 (10) 11%
    5. mir egal (10) 11%
    6. unverbindlich (Unverbindliche Preisempfehlung) (7) 8%
    7. Mindestpreis-gebunden (festgelegt durch Verlage) (7) 8%
    8. variabel preisgebunden (durch Verlag angepasst wie bei Vorbesteller-Rabatten) (5) 6%
    9. kontrolliert fallend (jedes Jahr ausschlie?lich um kleinen Prozentwert) (4) 4%
    10. unvorhersehbar (durch H?ndler-Rabatte) (4) 4%

    In der Diskussion Der Preisverfall verengt unseren Spiele-Horizont

    wird der niedrige Preis der Spiele mit dem gro?en Umfang unserer Sammlung in Verbindung gebracht.


    H?ttest du lieber wert-stabile Spiele im Endkunden-Markt?

    (z.B. Spirit Island, Suburbia, Inis, This War of Mine, La Cosa Nostra, Wiz-War, KLASK, Burgle Bros, Steampunk Rally, Stille Post Extrem, Katakomben, Small World, Santorini, Mr. Jack, Der Eiserne Thron, Die Glasstra?e, PitchCar, Caverna, Concordia, Zug um Zug, Flash Point, Food Chain Magnate, Im Wandel der Zeitalter)

    Der Gebrauchtmarkt würde sich daran orientieren.


    Jede(r) hat 4 Stimmen und kann sinnvolle Antwort-M?glichkeiten erg?nzen.

    In Klammern habe ich ein paar Beispiele geschrieben.

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  • Ich würde mir faire Preise wünschen. So dass alle Beteiligten davon (bzw. damit) leben k?nnen und am besten auch noch die Umwelt nicht mehr als n?tig belastet wird. Aber das wird wohl auf ewig ein Wunschdenken bleiben. Irgendjemand (oder -etwas) wird immer mehr oder weniger ausgebeutet.

    Ach ja? Definier mir "normal"!

  • Ich finde an dieser Stelle den SK-Ansatz einfach am fairsten. Erstk?ufer bekommen Rabatt, dadurch kann der Verlag neue Spiele finanzieren, anschlie?en bleibt der Preis stabil. Aber diese Rabatt-Aktionen von Thalia und Konsorten machen die Preise kaputt. Schlimm genug, dass man SdJ-Spiele hinterhergeworfen bekommt. Benjamin Sch?nheiter hat einmal so sch?n gesagt, um in der Brettspielbranche zu abrieten, muss man Geld mitbringen. Und wenn man schaut, was bei einem 50 Euro Spiel beim Verlag übrig bleibt ... Aber andererseits: wenn dasselbe Spiel bei A 50 Euro und bei B 30 Euro kostet... Wo kauft man*in es dann wohl(mich eingeschlossen)?

  • Mir als Spieler ist die Preisstabilit?t echt egal - das ist IMHO das Problem der Verlage. Ich sehe Spiele aber in der Hinsicht auch nicht schützenswerter an als alle m?glichen anderen Luxusgüter.

  • Hobby hin oder her, ich wüsste nicht, warum ich bei Spielen nicht auch auf den Preis schauen sollte.


    Nehme ich das Beispiel von SirAnn -Spiel kostet bei A 50, bei B 30 - ist für mich v?llig klar, dass ich das bei B kaufe, warum auch nicht.

    Bei deutlich kleineren Preisunterschieden ist das bei mir schon wieder anders, weil auch andere Gesichtspunkte zum Tragen kommen, nicht zuletzt der der Kundentreue zu einem bestimmten Laden/Versender/Verlagsshop.

    Das hei?t aber nicht, dass ich mich als Kunde so fühle, als sei ich ein Wohlfahrtsunternehmen. Kostet z.B. ein Spiel bei einem meiner bevorzugten Verlage unmittelbar 5-10 Euro mehr als bei einem meiner beliebesten Versender, kaufe ich bei dem Versender, womit ich indirekt ja schlie?lich auch den Verlag unterstütze.

    M?chte ich Geld sozusagen "spenden", dann doch dort hin, wo ich das für dringlicher halte.

    Spielerische Grü?e Ernst-Jürgen


    TOP 10: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Anachrony, 5. Snowdonia: Deluxe Master Set, 6. R?uber aus Skythien, 7. Age of Industry, 8. Nieuw Amsterdam, 9. Siedler von Catan - Entdecker&Piraten, 10. Alubari - A nice cup of Tea

    Einmal editiert, zuletzt von Ernst Juergen Ridder ()

  • Exakt so sehe ich es auch (aus Konsumentensicht). Bei 5 Euro hole ich es mir vom lokalen Dealer. Neulich war ich mit meiner Tochter dort. Die wollte sich ein Playmobil-Irgendwas von ihrem hart ersparten Taschengeld kaufen. Das ersehnte Objekte kostete 65 Euro, Standardpreis im Netz 40 Euro. Nun, hier musste ich meine Tochter vom Kauf abraten. Neben SK f?hrt auch Apple diese Fix-Preisstrategie. Ich pers?nlich finde diese vollkommen in Ordnung und muss nicht immer zuvor googlen, ob es nicht irgendwo aktuell für 1/3 des Preises zu bekommen ist.

    Und auch wenn es abgedroschen ist, wir als Konsumenten sind die Hauptschuldigen, dass immer mehr unter menschenunwürdigen Bedingungen in China, Indien, Vietnam, etc. produziert wird. Und wenn wir jeder 5 Euro mehr bezahlen würden oder gar auf ein Spiel verzichten würden, dann würde das vermutlich schon einmal helfen. Beim Fleisch ist das nicht anders ... 1000 Euro Weber-Grill und Fleisch für 99Cent/Kilo.

  • wir als Konsumenten sind die Hauptschuldigen, dass immer mehr unter menschenunwürdigen Bedingungen in China, Indien, Vietnam, etc. produziert wird.

    das glaube ich nicht, das liegt schon in der Veranwortung der Verk?ufer, da doch die Verk?ufer schon durch Gewinnstreben definiert werden

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erw?hne, immer meine pers?nliche Meinung wieder.

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  • das glaube ich nicht, das liegt schon in der Veranwortung der Verk?ufer, da doch die Verk?ufer schon durch Gewinnstreben definiert werden

    Das ist ein wenig Henne-Ei. Der Verk?ufer will Gewinn machen und der K?ufer will m?glichst viel für m?glichst wenig haben. Beides ist im Endeffekt Teil des Ganzen. Beide h?tten auch M?glichkeiten das zu ?ndern, miestens aber erst wenn es entweder genug der "gleichen" Seite tun oder auf der "anderen" Seite entsprechendes Angebot bzw. Nachfrage vorhanden ist.

    Ach ja? Definier mir "normal"!

  • Fleisch für 99Cent/Kilo.

    Was ist das denn? Hundefutter?

    Solche Preise erinnern mich an frühere Zeiten, als wir, arm wie wir waren, unmittelbar beim Schlachthof Fleisch aus Notschlachtungen gekauft haben, für uns und auch für den Hund. So etwas wie Die Tafeln gab es damals noch nicht, aber eben Fleisch für Arme direkt vom Schlachthof.

    Spielerische Grü?e Ernst-Jürgen


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  • Das ist ein wenig Henne-Ei.

    anfeangen hat es doch mit der Auslagerung der Produktion, vornehmlich nach Asien. Alles andere war eine Folge davon

    Wie immer ist die Sache weder schwarz noch grau. Die Verlage reagieren letztlich nur auf unser Kaufverhalten.. und der ist nach wie vor: günstig muss es sein. SK hat es vorgemacht, w?re sch?n, wenn andere dem Beispiel folgen würden. Die guten Spiele bekommst du nur selten in freier Wildbahn zu sehen. Der Grund ist vermutlich nicht nur der der Gewinnmaximierung, sondern schlichtweg die Tatsache, dass er so den Preis besser unter Kontrolle hat.

  • Der Grund ist vermutlich nicht nur der der Gewinnmaximierung, sondern schlichtweg die Tatsache, dass er so den Preis besser unter Kontrolle hat.

    N?, das ist dder Tatsache geschuldet, dass es sich für den Handel nicht lohnt die Produkte von SK im Sortiment zu haben

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erw?hne, immer meine pers?nliche Meinung wieder.

  • Ich finde das SK-Modell v?llig in Ordnung. Der Verlag hat entschieden, dass seine Spiele keinen nennenswerten Preisschwankungen unterliegen. Das ist doch für mich als K?ufer auch eine feine Sache, denn wenn mir das Spiel nicht gef?llt, kann ich es jederzeit zu einem vernünftigen Kurs verkaufen.


    Wenn mir das alles doch mal zu teuer ist, habe ich die Wahl, auf die englischen Versionen zurückzugreifen.


    Wenn ein Verlag aber entscheidet, selbst sehr billig oder sagen wir sehr unterschiedlich seine H?ndler zu beliefern, dann ist es nur logisch, dass die meisten hier eher das günstigere Angebot wahrnehmen.


    Ein Beispiel war kürzlich, dass Calico quasi mit Erscheinen auf deutsch von Thalia für 25 oder so rausgeballert wurde. Ein User hier, dessen Name ich leider nicht mehr parat habe, betreibt einen Spieleladen und war gefrustet, dass sein Einkaufspreis über dem Verkaufspreis für Thalia lag.


    Ich habe jedes Verst?ndnis für diesen Frust beim kleinen H?ndler aber hier muss man halt auch sagen: Das ist von Verlagsseite so gewollt. Wenn sie nicht immer noch einen gewissen Schnitt + mehr Reichweite + Masse statt Klasse usw machen würden, würden die Verlage nicht zu stark vergünstigten Preisen an Versandriesen verkaufen. Von den Verbrauchern kann wohl nicht erwartet werden, das Spiel dann zur UVP von 40 woanders zu kaufen. Es sei denn, Geld spielt gar keine Rolle.


    (Gilt natürlich insbesondere für den Online-Kauf, wer Spiele kaufen beim Fachh?ndler als eigenes Erlebnis wahrnimmt, zahlt sicher gerne mal mehr).

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  • wer Spiele kaufen beim Fachh?ndler als eigenes Erlebnis wahrnimmt, zahlt sicher gerne mal mehr

    Sehe ich genau umgekehrt. Wenn ich erst durch die halbe Stadt fahren und Zeit und Fahrtkosten aufwenden muss, dann werde ich das garantiert nur dann machen, wenn das Spiel dann auch günstiger als beim Versender ist. Da das aber niemals der Fall ist, habe ich auch schon seit mindestens 10 Jahren kein Spiel mehr im Laden gekauft.

  • Matze

    Ich pers?nlich kaufe auch lieber online aber einige, die einen Brettspielladen um die Ecke haben, gehen da vllt auch gerne zur Beratung und zum fachsimpeln hin. Da kann ich dann schon verstehen, dass der Preis eines Spiels weniger wichtig ist, da der Verk?ufer nicht so "anonym" ist :)

  • Sorry, komplett unnütze Umfrage (habe "mir egal" ausgew?hlt) - "Markt" hei?t das Zauberwort. Der Verk?ufer sagt einen Preis nach eigener Vorstellung an, andere kaufen oder aber auch nicht. Andere Kriterien spielen da so gut wie nie rein. Ich werde es sehr wahrscheinlich nicht erleben, dass der Staat meine Spieleeink?ufe subventioniert ^^

    Dass es dabei immer gerecht (was das genau ist, ist auch subjektiv) für kleinere H?ndler und Endkunden zugeht, hat auch nie jemand behauptet. Es ist nach aller Erfahrung von zig Generationen eben eine probate funktionierende Methode des Leistungsaustauschs, die den Einzelnen nicht von sachgerechter Prüfung entbindet, ob er einen Handel eingeht oder nicht.

    Von den Verbrauchern kann wohl nicht erwartet werden, das Spiel dann zur UVP von 40 woanders zu kaufen. Es sei denn, Geld spielt gar keine Rolle.

    Die seltenen Vertreter unserer Spezie, die das für sich behaupten k?nnen, sind meist auch die, denen genug nie genug ist und sicher nicht für den hohen Preis kaufen. Schon gar keine Spiele (null Status-Impact), eher mal ein Penthouse oder den fünften Luxusporsche.

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgeh?rt?"

    "pimp my game" - Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Bemalungen, ... siehe Linkliste auf meiner Pinnwand

    Einmal editiert, zuletzt von Smuntz ()

  • Ich habe jedes Verst?ndnis für diesen Frust beim kleinen H?ndler aber hier muss man halt auch sagen: Das ist von Verlagsseite so gewollt. Wenn sie nicht immer noch einen gewissen Schnitt + mehr Reichweite + Masse statt Klasse usw machen würden, würden die Verlage nicht zu stark vergünstigten Preisen an Versandriesen verkaufen.

    Die Preise sind nicht so viel günstiger, nur der Verk?ufer kalkuliert nur mit einer minimalen nominellen Marge. In genug F?llen hat der Verlag da auch gar nichts mit zu tun, da er lediglich in den Gro?handel abgibt. Mit welchen Rabatten dann der Gro?handel gegenüber dem Einzelhandel agiert kann der Verlag kaum beeinflussen.

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erw?hne, immer meine pers?nliche Meinung wieder.

  • Der Grund ist vermutlich nicht nur der der Gewinnmaximierung, sondern schlichtweg die Tatsache, dass er so den Preis besser unter Kontrolle hat.

    N?, das ist dder Tatsache geschuldet, dass es sich für den Handel nicht lohnt die Produkte von SK im Sortiment zu haben

    Und wieso? Weil sie teuer sind ... der Kreis schlie?t sich. Viele der Spiele verkaufen sich gut, sodass es daran nicht scheitern sollte. Andere Gründe, die Zusammenarbeit mit SK zu meiden, sind bei mir nur H?ren-Sagen und haben jetzt erst einmal nichts mit dem Gesch?ftsmodell zu tun.

  • Und wieso? Weil sie teuer sind ... der Kreis schlie?t sich. Viele der Spiele verkaufen sich gut, sodass es daran nicht scheitern sollte.

    nein weil die Marge zu gering ist. Der Preis an sich spielt da kaum eine Rolle. Mit 10-20% kann ein Einzelh?ndler nicht kostendeckend arbeiten

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erw?hne, immer meine pers?nliche Meinung wieder.

  • wer Spiele kaufen beim Fachh?ndler als eigenes Erlebnis wahrnimmt, zahlt sicher gerne mal mehr

    Sehe ich genau umgekehrt. Wenn ich erst durch die halbe Stadt fahren und Zeit und Fahrtkosten aufwenden muss, dann werde ich das garantiert nur dann machen, wenn das Spiel dann auch günstiger als beim Versender ist. Da das aber niemals der Fall ist, habe ich auch schon seit mindestens 10 Jahren kein Spiel mehr im Laden gekauft.

    Nun, aber das ist wirtschaftlich unm?glich. Ladenmiete/Angestellte/etc. ist immer h?her als beim reinen Onlineh?ndler. Und ja, wenn man erst 20km in eine Stadt fahren muss mit allen Widrigkeiten, die sich damit ergeben, macht das auch keinen Sinn :D

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  • Und wieso? Weil sie teuer sind ... der Kreis schlie?t sich. Viele der Spiele verkaufen sich gut, sodass es daran nicht scheitern sollte.

    nein weil die Marge zu gering ist. Der Preis an sich spielt da kaum eine Rolle. Mit 10-20% kann ein Einzelh?ndler nicht kostendeckend arbeiten

    Genau, weil er die Spiele mit UVP von 50 Euro eben nicht für 30 Euro an den H?ndler abtritt. Oben wurde gesagt, dass der Verlag am Preisverfall ist. Und hier hat der Verlag den Anstand, die M?glichkeit von Preisdumping etwas zu unterwandern .. Passt auch wieder nicht :-)

  • Komplett unnütze Umfrage - "Markt" hei?t das Zauberwort

    Die Umfrage hier ist doch explizit Wunschkonzert. So nach dem Motto "wie würdest du es denn malen wenn du k?nntest..."

    Dass in der Realit?t der Markt regiert ist irgendwie am Thema der Umfrage knapp vorbei, oder?

    Da hatte ich doch was angemerkt. Genug Wunschkonzert? ;)

    Ich werde es sehr wahrscheinlich nicht erleben, dass der Staat meine Spieleeink?ufe subventioniert ^^

    Ich bin ja auch gerne beim ersten Punkt ("fair") mit dabei - bei einem funktionierenden Markt mit frei agierenden Teilnehmern ist das m.E. auch kein Widerspruch. Leider gibt es allerlei Abh?ngigkeiten, was das Markt-Modell ad absurdum führen kann - dafür kann es dann aber nichts.

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgeh?rt?"

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  • Die Preisgestaltung obliegt den Verk?ufern. Wenn sie mit angestrebten Preisen über die Runden kommen muss man das akzeptieren. Es sind ja keine Wohlfahrtsverb?nde.


    Hobbys kosten eben. Wenn man es sich nicht leisten kann ist es vielleicht das falsche Hobby.


    Wenn jemand gerne Ferrari fahren m?chte, aber das Geld dafür nicht hat kann man doch Ferrari für den Preis keinen Vorwurf machen.

  • Wenn jemand gerne Ferrari fahren m?chte, aber das Geld dafür nicht hat kann man doch Ferrari für den Preis keinen Vorwurf machen.

    Gewagte These. Analogie zu: Wenn der Verbraucher nicht gewillt ist, mehr als 10 Cent fürs Kilo Fleisch zu bezahlen, dann kann man es dem Erzeuger nicht vorwerfen, wenn er Massentierhaltung der übelsten Form betreibt?

    Sorry, da bin ich anderer Meinung. Aber man muss ja nicht immer einer Meinung sein. Das Konzept Marktwirtschaft ist leider nicht perfekt.

  • Wenn jemand gerne Ferrari fahren m?chte, aber das Geld dafür nicht hat kann man doch Ferrari für den Preis keinen Vorwurf machen.

    Gewagte These. Analogie zu: Wenn der Verbraucher nicht gewillt ist, mehr als 10 Cent fürs Kilo Fleisch zu bezahlen, dann kann man es dem Erzeuger nicht vorwerfen, wenn er Massentierhaltung der übelsten Form betreibt?

    Sorry, da bin ich anderer Meinung. Aber man muss ja nicht immer einer Meinung sein. Das Konzept Marktwirtschaft ist leider nicht perfekt.

    Auslagerungsvorschlag von mir:

    unknowns.de/wbb4/forum/index.php?thread/19309/

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgeh?rt?"

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  • Genau, weil er die Spiele mit UVP von 50 Euro eben nicht für 30 Euro an den H?ndler abtritt. Oben wurde gesagt, dass der Verlag am Preisverfall ist. Und hier hat der Verlag den Anstand, die M?glichkeit von Preisdumping etwas zu unterwandern .. Passt auch wieder nicht

    Dumping w?ren Preise unterhalb des EK und das ist verboten. Au?erdem habe nicht ich die These vertreten, dass der "Preisverfall" urs?chlich vom Verlag verschuldet wird. Der Preisverfall ist, meiner Meinung nach, der gestiegenen Erscheinungsfrequenz geschuldet.

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erw?hne, immer meine pers?nliche Meinung wieder.

  • Preisstabilit?t? Ist mir v?llig egal, sind ja schlie?lich keine Goldbarren. Viel wichtiger ist für mich eine stabile Verfügbarkeit, wobei ich auch überwiegend andere Spiele pr?feriere als die meisten hier. Wenn es nur 2,3 Exemplare gibt, hei?t es schnell zu entscheiden und zuschlagen - oder im Weinkrampf hier Spielberichte von anderen lesen zu müssen...

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für?s Archiv :/

  • Genau, weil er die Spiele mit UVP von 50 Euro eben nicht für 30 Euro an den H?ndler abtritt. Oben wurde gesagt, dass der Verlag am Preisverfall ist. Und hier hat der Verlag den Anstand, die M?glichkeit von Preisdumping etwas zu unterwandern .. Passt auch wieder nicht

    Dumping w?ren Preise unterhalb des EK und das ist verboten. Au?erdem habe nicht ich die These vertreten, dass der "Preisverfall" urs?chlich vom Verlag verschuldet wird. Der Preisverfall ist, meiner Meinung nach, der gestiegenen Erscheinungsfrequenz geschuldet.

    Ich wei? das Dumping verboten ist :D Und, was ist mit diesem Forum los? Ich habe nicht geschrieben, dass die These Preisverfall von dir k?me ;-)
    Wenn der Verlag die Preise nicht so billig auf den markt werfen würde, g?be es keinen Verfall. Aber das ist eben Marktwirtschaft.

    Aber das war es erst einmal von mir. Ich wiederhole mich ja nur ;-) Kein Auslagerungsthread n?tig Smuntz alles gut

    Einmal editiert, zuletzt von SirAnn ()

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  • Wenn ich erst durch die halbe Stadt fahren und Zeit und Fahrtkosten aufwenden muss, dann werde ich das garantiert nur dann machen, wenn das Spiel dann auch günstiger als beim Versender ist.

    Wenn du ausschlie?lich wegen des Spielekaufs durch die halbe Stadt fahren müsstest, dann w?re das wohl auch nicht unbedingt sinnvoll. So etwas sollte man m?glichst mit anderen Eink?ufen/Erledigungen kombinieren, sofern es umsetzbar ist.

    Ich fahre zum Beispiel generell nicht aus dem Kreis Offenbach nach Frankfurt rein, wenn ich dort nur ein Ziel habe und dies nicht dringlich ist. Sondern ich warte, bis ich mindestens 3 oder 4 Dinge in Frankfurt erledigen m?chte, die ich alle m?glichst mit einmaligem Parken und dann in Fu?reichweite oder mit einer Bahn-Kurzstrecke abhandeln kann. (Mir ist klar, dass dies nicht immer bzw. überall so m?glich ist.)

    André Zottmann (geb. Bronswyk)
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele t?tig)

    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz pers?nliche Meinung von mir.

  • Ich würde mir faire Preise wünschen. So dass alle Beteiligten davon (bzw. damit) leben k?nnen und am besten auch noch die Umwelt nicht mehr als n?tig belastet wird. Aber das wird wohl auf ewig ein Wunschdenken bleiben. Irgendjemand (oder -etwas) wird immer mehr oder weniger ausgebeutet.

    Wir versuchen alle in der Kette beteiligten fair zu entlohnen. Das f?ngt beim ?bersetzer an und h?rt beim Drucker auf. Aber - auch unsere Erfahrung - wir verkaufen aufgrund des dadurch resultierenden h?heren Preisniveaus weniger Spiele. Den Endkunden interessiert der Preis, nicht die Arbeit oder Fairness dahinter.

  • Den Endkunden interessiert der Preis, nicht die Arbeit oder Fairness dahinter.

    Das ist die traurige Wahrheit.

    Aber - auch unsere Erfahrung - wir verkaufen aufgrund des dadurch resultierenden h?heren Preisniveaus weniger Spiele.

    Und auch ihr habt Praktikanten, die vermutlich nicht den Mindestlohn bekommen. Und ob der Autor wirklich alle Stunden bezahlt bekommt, die er reingesteckt hat? Und wie sieht es mit Testern aus?

    Das ist kein Angriff, sondern soll nur zeigen, dass hier einfach immer noch viel quasi umsonst gearbeitet wird. Mir ist dabei klar, dass man sich dann kein Spiel mehr leisten kann, zumindest im aktuellen Umfeld.

    Unabh?ngig davon gibt es natürlich Verlage bzw. Firmen generell, die sich da bemühen so fair wie m?glich zu sein und andere, denen das vollkommen egal ist...

    Ach ja? Definier mir "normal"!

  • Und ob der Autor wirklich alle Stunden bezahlt bekommt, die er reingesteckt hat?

    Das kann ja per se nicht funktionieren, wie bei den meisten T?tigkeiten, die auf Kreativit?t beruhen. Ein Buchautor, der 250 Seiten in 3.000 Stunden schreibt, erh?lt ja auch nicht drei mal so viel Geld wie eine Buchautor, der 250 Seiten in 1.000 Stunden schreibt. (Die Zahlen sind aus der Luft gegriffen und nur beispielhaft gemeint.)

    André Zottmann (geb. Bronswyk)
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele t?tig)

    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz pers?nliche Meinung von mir.

  • "Alle Stunden" war vllt unglücklich formuliert, aber ich glaube es ist nicht fair oder vergleichbar mit anderen Sparten.

    Ist ein Author hier, der das tats?chliche Verh?ltnis mal ausrechnen kann? :/

  • Dumping w?ren Preise unterhalb des EK und das ist verboten.

    Das ist aber jetzt arg einfach gestrickt und in dieser Allgemeinheit als Aussage juristisch schlicht falsch.

    Spielerische Grü?e Ernst-Jürgen


    TOP 10: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Anachrony, 5. Snowdonia: Deluxe Master Set, 6. R?uber aus Skythien, 7. Age of Industry, 8. Nieuw Amsterdam, 9. Siedler von Catan - Entdecker&Piraten, 10. Alubari - A nice cup of Tea