[Spiel-Jahrgang 2014] Arler Erde

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  • Bei uns kam diese Woche die Messeneuheit von Uwe Rosenberg auf den Tisch: Arler Erde.

    Das Spielmaterial ist qualitativ sehr hochwertig und auch sehr reichlich. Die Illustration von Dennis Lohausen wei? zu gefallen. Thematisch sind wir diesmal in Ostfriesland und gehen dort dem landwirtschaftlichen Treiben nach. Es gilt Getreide und Flachs anzubauen, Tiere zu züchten, Fuhrwerke zu bauen, Orte zu bereisen, den Deichbau voranzutreiben (um aus Wattland nutzbares Land entstehen zu lassen) oder auch Moorland zu entw?ssern und Torf zu stechen. Ausdrücklich erw?hnt werden soll hier noch das 60 Seiten umfassende Beiheft, in dem Uwe Rosenberg von seiner Heimat berichtet, autobiografische Details preisgibt und erkl?rt, wie die diversen Dinge sich im Spiel wiedergefunden haben. Sehr sch?n! Die Holzfiguren der Tiere unterscheiden sich auch ein wenig: so sind die Pferde natürlich Friesen (schwarze Kaltblüter) und die Kühe dank Aufkleber "Deutsche Schwarzbunte".

    Das Spiel ben?tigt auf jeden Fall einen etwas gr??eren Tisch. So liegt vor den Spielern zum einen der gro?e Spielplan, der die 30 verschiedene Aktionen und die Geb?udeauslage bereith?lt und die aktuelle Anzahl der Handwerksgeb?ude der Spieler anzeigt. Dazwischen dann noch ein Ablageplan (aus 2 Puzzleteilen) für diverse Pl?ttchen und Marker (?cker, W?lder, St?lle/Stallungen, Stoffe/Kleidung und Fuhrwerke). Die Spieler selbst haben vor sich einen Heimatplan ausliegen sowie einen Plan mit Reisezielen und der Scheune. Wie man an den angeh?ngten Fotos erkennen kann, mussten wir schon etwas improvisieren am Küchentisch.

    Auf dem Heimatplan gibt zu Spielbeginn viel Moorland, dass entw?ssert und kultiviert werden will (ansonsten gibt es am Ende Minuspunkte, au?erdem gewinnt man neue Nutzfl?che). 9 Felder sind zu Spielbeginn noch Wattland und k?nnen durch Verschieben des Deiches nutzbar gemacht werden. Auf dem Heimatland zeigt man auch den aktuellen Bestand der diversen Waren an (Getreide, Flachs, Wolle, Tierh?ute, N?hrwerte) - das ist auf jeden Fall praktisch. Holz, Lehm und Torf gibt es daneben noch als Waren. Durch besuchte Orte baut man am linken Rand des Planes einen Reisepfad, der am Ende Punkte bringt (er zeigt die Reiseerfahrung an).

    Das Spiel verl?uft dann über 9 Halbjahre. In jedem Halbjahr habe ich genau 4 Aktionen, die ich in bekannter Worker-Placement-Manier aktiviere. Interessant ist, dass im Sommer und Winter jeweils 15 andere Aktionsm?glichkeiten zur Verfügung stehen. Als Sonderaktion kann dann genau einer der 8 Arbeiter beider Spieler eine Aktion der anderen Jahreszeit nutzen, dadurch gibt man jedoch den Startspieler ab. Nach den jeweils 4 Aktionen folgt dann eine "Bestandsaufnahme", eine Art Erntezeit. Thematisch sch?n ist hier auch, dass diese je nach Halbjahr unterschiedlich abl?uft. Im Herbst werden Tiere gemolken und man erh?lt N?hrwerte. Au?erdem kommt das typische Ernten dazu (Getreide, Flachs, Holz). Dann gilt es 3 N?hrwerte und 2 Torf (Heizen für den Winter) abzugeben. Im Frühjahr vermehren sich die Tiere (minimal anders als bei Rosenberg gewohnt) und Schafe werden geschoren (man erh?lt Wolle). Versorgt werden muss wieder mit 3 N?hrwerten.

    Auf die Aktionen - es sind eine ganze Menge - will ich hier nicht detailliert eingehen. Man kann beispielsweise Plüge bauen und ?cker bestellen, am Deich bauen, einen Forst anlegen, Wolle zu Stoff, Flachs zu Leinen und Tierhaut zu Leder verarbeiten, kann an Waren und Tiere gelangen, Moore entw?ssern und Torfstechen, Fuhrwerke errichten und Geb?ude bauen oder seinen Bestand an Handwerksgeb?uden (?xte, Schaufeln, ?fen, usw.) erh?hen.

    Eine besondere Bedeutung kommt den Fuhrwerken im Spiel zu. In diversen Gr??en und Formen kann ich diese bauen und in meiner Scheune platzieren. Als kostenlose Jederzeit-Aktion kann ich diese beladen und meine Waren veredeln (aus Stoff/Leinen/Leder werden Kleidung, aus Lehm wird Ziegel und aus Holz wird Bauholz). Die veredelten Waren erhalte ich immer in der ersten Phase der Bestandsaufnahme zurück. Daneben kann ich mit den Fuhrwerken reisen und diverse Orte anfahren. Dort tausche ich alle m?glichen Waren gegen N?hrwerte (diese erh?lt man sofort). Ist ein Ort einmal bereits worden, kommt er gewendet auf den Reisepfad, so dass die eigene Reiseerfahrung steigt.

    Das Spiel endet dann nach 9 Halbjahren mit einer gro?en Schlusswertung. Dafür gibt es den bekannten Wertungsblock und es gibt für etliche Dinge Punkte (Stoff/Kleidung/Baumaterial, Fuhrwerke, Reiseerfahrung, Handwerksger?te, Tiere, Waren, Geb?ude/Stallungen/usw.). Diese Wertung ist vergleichbar mit Caverna, da alle Kategorien offen sind und nicht etwas wie bei Agricola limitiert. Mir pers?nlich gef?llt das gut, da es auch das Probieren von Extremstrategien erm?glicht. Neu ist die Tierwertung insofern, dass ich m?glichst von allen Tiere gleichviel haben sollte: die Tierart, von der ich am wenigsten Tiere habe, bringt 2 Punkte pro Tier. Die n?chst bessere Kategorie noch 1 Punkt pro Tier. Die Sorte, von der ich am meisten Tiere habe, bringt keine Punkte.

    Im Fazit m?chte ich mich auf das Spielgefühl und den Vergleich (der sich m.E. aufdr?ngt) zu anderen Titeln von Uwe Rosenberg beschr?nken. Wer bis hierhin gelesen hat und andere Titel des Autors kennt, der wird einfach viel wieder erkannt haben. Die Handschrift ist unverkennbar, auch wenn es Neuerungen wie die Fahrten gibt. Im Kern kennt man alles und kann beim Blick auf das üppige Spielmaterial schon an vielen Stellen auch ohne Spielanleitung erahnen, wie das Spiel funktioniert.


    Ansonsten ist Arler Erde ein Spiel, dass einem keine wirkliche Richtung vorgibt. Ok, dass ich das Land nutzbar mache, ist logisch und passiert nebenbei. Ansonsten habe ich viele Freir?ume und kann mich austoben. Das Spiel l?sst das auch zu, indem es eigentlich keine Zw?nge und N?te schafft. Ich kann machen, wonach mir gerade der Sinn steht - ich komme mir ein wenig vor wie bei Minecraft. Und alles was ich tue, bringt mich irgendwie voran, alles bringt Punkte. So richtig etwas falsch machen kann man nicht, sich ins Abseits spielen schon gar nicht. Nein, es ist vielmehr ein friedliches Aufbauen, was hier stattfindet. Jeder baut und kriegt seine Punkte und nach 9 Runden haben beide etwas geschaffen, frei nach dem Motto "der Weg ist das Ziel". Einen Sieger gibt es dann auch - mehr Punkte bekommt man vor allem, wenn man Synergien nutzt und Kombinationen erkennt, denke ich.

    Das Spielgefühl unterscheidet sich ganz frappierend von Titeln wie LeHavre, Agricola oder Caverna. Wie bereits geschrieben: es gibt keine N?te, keine Zw?nge, ich kann nur vorw?rts kommen und werde für alles belohnt. Es stellt sich auch kein richtiges Mangelgefühl ein. Ein Spielgefühl, dass schon einzigartig ist unter den entsprechenden Rosenberg-Titeln. Bei BGG schrieb jemand ganz treffend "It's like Uwe was infected by a Feld virus..." - gro?e Zustimmung! Ein Bubu-Gefühl kommt auf. Es ist nahezu egal, was ich tue, ich komme vorw?rts und werde belohnt. Natürlich kann man das schlechter oder besser hinbekommen, keine Frage. Im Ergebnis ein wenig eine Mischung aus Caverna und dem (beispielsweise bei Bubu vorhandenem) Feld-Punktesalat. Wer also mal Lust hast, den typischen Rosernberg'schen Landwirtschaftstreiben nachzugehen (und dazu auch wirklich Thema bekommt), aber den gewohnten Druck nicht braucht, sollte es auf jeden Fall mal probieren.


    Solo spielt es sich ürigens v?llig problemlos ohne Sonderregeln - die von Uwe in der Anleitung angegebenen 110 Punkte habe ich leider direkt in der ersten Solopartie geknackt....


    Edit: M?chte noch erw?hnen, dass wir aktuell so ca. 40-45 Minuten pro Spieler brauchen.


    #ArlerErde

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    ?Ich lebe nach der Devise lieber fünf Mal nachgefragt als einmal nachgedacht.“ Marc-Uwe K.

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  • Also, ich finde schon, dass einem vorgegeben wird, wo es hin geht: Zu den Geb?uden.
    Je weiter unten auf der zentralen Auslage, um so mehr Punkte sind die Geb?ude wert. Besonders die roten Geb?ude schlagen mit 15 Punkten m?chtig zu Buche - da muss man mit anderen Wegen und Mitteln erst mal hin kommen. Wenn die Anleitung sagt, dass man mit 110 Punkten in der Solit?r-Variante gut ist, dann sind 15 Punkte schon eine Ansage in dem Spiel - die F?higkeit des Geb?udes nicht zu vergessen.
    Das zweite Ziel sind die "veredelten" Waren - also Kleidung, wenn ich es richtig einsch?tze. Diese ist auch oft recht viele Siegpunkte wert - man muss sich überlegen, in welchem Bereich man sich dort aufstellt, kann dann aber auch viele Punkte machen.


    Eine kleine negative Kritik: So gut durchdacht Alles auch ist - schade finde ich, dass tats?chlich keine Art der Marker vorhanden sind, um sich Strafpunkte zu merken, wenn man am Ende des Jahres nicht ern?hren konnte. Das erscheint mir wie ein Fehler, etwas Vergessenes, in diesem ansonsten doch sehr tollen Spiel. Vielleicht legt da Feuerland mit einem kleinen Goodie nach?


    Edit: Mir f?llt dabei auf, dass die Situation "Es gibt keine Richtung/Ziel" auch bei #LeHavre existiert - dennoch st?rt mich das überhaupt nicht. :-)

  • Hallo Tom,


    danke für deine Anmerkungen zu meinem kleinen Bericht!


    Besonders die roten Geb?ude schlagen mit 15 Punkten m?chtig zu Buche - da muss man mit anderen Wegen und Mitteln erst mal hin kommen. Wenn die Anleitung sagt, dass man mit 110 Punkten in der Solit?r-Variante gut ist, dann sind 15 Punkte schon eine Ansage in dem Spiel - die F?higkeit des Geb?udes nicht zu vergessen.
    Das zweite Ziel sind die "veredelten" Waren - also Kleidung, wenn ich es richtig einsch?tze. Diese ist auch oft recht viele Siegpunkte wert - man muss sich überlegen, in welchem Bereich man sich dort aufstellt, kann dann aber auch viele Punkte machen.


    Die 110 Punkte habe ich bisher sowohl solo als auch im 2er Spiel geschafft, ohne dabei ein rotes 15P-Geb?ude zu haben (habe die bisher v?llig ignoriert). Auch Kleidung hatte ich in der Regel (nahezu) keine. Viele Stoffe hingegen schon.
    Aber natürlich sind das Wege, die man einschlagen kann (aber nicht muss). Nach der letzten Partie gestern gebe ich dir aber auf jeden Fall Recht, dass die Geb?ude eine zentrale Rolle spielen - das h?tte ich durchaus oben erg?nzen k?nnen.
    In meinen Partien habe ich zw. 40 und 50 Punkte allein über die Geb?ude (also auch St?lle, Stallungen, usw.) gemacht. Da kommt man wohl nicht dran vorbei.


    Edit: Mir f?llt dabei auf, dass die Situation "Es gibt keine Richtung/Ziel" auch bei #LeHavre existiert - dennoch st?rt mich das überhaupt nicht. :-)


    Das stimmt, Le Havre ist auch relativ offen - Zw?nge, M?ngel und N?te sind aber deutlich spürbarer.
    Mich st?rt das offene Spielgefühl im ?brigen auch nicht! :)

    ?Ich lebe nach der Devise lieber fünf Mal nachgefragt als einmal nachgedacht.“ Marc-Uwe K.

  • Wobei wir im ersten Spiel auch ein wenig ratlos dastanden und uns dachten: Und nun? Was soll ich machen?


    Aber wenn man bereits eine Partie gespielt hat, dann wird einem schnell klar, dass man zum Beispiel Fuhrwerke bauen sollte, und das früh, weil diese einem ja quasi, einmal angeschafft, Bonus-Aktionen zum veredeln von Rohstoffen anbieten. Ansonsten reizt es mich, unterschiedliche Schwerpunkt-Strategien zu spielen, zum Beispiel auf Kleidung, oder auch auf viele, viele Tiere - die k?nnen mitunter ja auch ordentlich Punkte einfahren... :-)

  • Mich st?rt das offene Spielgefühl im ?brigen auch nicht!


    Mich normalerweise auch nicht. "Arler Erde" habe ich aber als im Ergebnis etwas beliebig empfunden. Ich stimme zwar zu, dass die Geb?ude recht m?chtig wirken, auf der anderen Seite muss man dafür relativ viel Ressourcen aufwenden, die oft ihrerseits an anderer Stelle ebenfalls Punkte bringen. Das Fuhrwerk bezeichnet Rosenberg zwar als "Herzstück" des Spiels, sagt auf der anderen Seite aber: "Man wird nicht entt?uscht, wenn man gar kein Fuhrwerk baut." Und so geht es mir mit dem ganzen Spiel: Man wird nicht entt?uscht. Begeistert aber auch nicht.


    Was mich vielleicht am meisten st?rt: bei "Agricola" zum Beispiel war mir am Ende des Spiels meistens klar, warum ein bestimmter Spieler gewonnen hat und sein Hof "besser" gewesen ist. Bei "Arler Erde" nehme ich nur schulterzuckend zur Kenntnis, dass ein Spieler mehr Punkte hat als ein anderer. Hm, ich wei? nicht, ob das jetzt nachvollziehbar ist. Mein Fazit bisher: Arler Erde ist ganz nett, hat mich aber nicht vollst?ndig überzeugt.

  • Wir haben es in Essen angespielt und waren laut Erkl?rer flott unterwegs. Es ist schlicht und einfach ein Agricola oder Caverna oder Glassstra?e oder oder oder.
    Warum man sowie wettern auf den Markt wirft und Leute es auch noch kaufen entzieht sich meiner Vorstellung.
    Würde ich die anderen von mir genannten Spiele nicht kennen, würde es mich wahrscheinlich aus den Socken bauen. Es funktioniert aber mir war es dann doch zu wiedergek?ut.


    MfG
    fleXfuX

    Wer die Weisheit mit L?ffeln gegessen hat, neigt zu geistigem Durchfall.


  • Warum man sowie wettern auf den Markt wirft und Leute es auch noch kaufen entzieht sich meiner Vorstellung.


    Was meinst Du damit? Rechtschreibkorrektur des Luiza Kwasnioks/Tablets??


    Zum Thema: Ja, es ist nicht vollkommen neu, sondern Bew?hrtes in neuen Tüchern, abgeschmeckt mit neuen Ideen. Ich finde es einfach thematisch sehr sch?n und es macht mir Laune meinen kleinen Weiler aufzubauen.
    Man k?nnte sagen, dass der Rosenberg nun eine ganze Palette von ?hnlichen, aber unterschiedlichen Spielen ver?ffentlicht hat, aus denen man sich die Spiele aussuchen kann, die einem pers?nlich am Besten gefallen. Das ist doch auch mal sch?n, oder? Alle muss man aber sicherlich nicht haben, da stimme ich Dir zu...

  • Ja das ist so - autoged?ns...


    Wenn ich dir das nur sagen k?nnte was da vorher stand. Sinngem?? wahrscheinlich etwas wie "altbacken" oder ?hnlich.
    Ich kann es wirklich nicht mehr sagen... Sorry


    MfG
    fleXfuX

    Wer die Weisheit mit L?ffeln gegessen hat, neigt zu geistigem Durchfall.

  • Zitat


    Man k?nnte sagen, dass der Rosenberg nun eine ganze Palette von ?hnlichen, aber unterschiedlichen Spielen ver?ffentlicht hat, aus denen man sich die Spiele aussuchen kann, die einem pers?nlich am Besten gefallen.


    Ja, k?nnte man sagen ;)
    Und welches gef?llt Dir am Besten? Ich finde ja immer noch, dass an Agricola nichts rankommt...


    Und ich finde es grunds?tzlich auch thematisch sehr sch?n, an der "Arler Erde" rumzubasteln, aber ich h?tte nichts dagegen, wenn es das jetzt gewesen w?re und Rosenberg mit etwas Kreativerem aufwartet. Patchwork geht da in die richtige Richtung.

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  • Ich finde ja immer noch, dass an Agricola nichts rankommt...


    Sehe ich genauso. Wenn man den Geschmack von mir und meiner Frau zusammenschmei?t, ist Agricola wohl die #1 unserer gemeinsamen Hitliste. Spielen wir immer wieder sehr gerne.


    Aber das Zeugs, das danach kam... hmmm... Le Havre ist "naja". Ora et Labora habe ich mir damals wegen zuviel ?hnlichkeit mit Bekanntem und au?erdem zu viel Kritik an der Materialqualit?t geschenkt. Glasstra?e gekauft (gef?llt uns). Caverna auch gekauft und recht schnell wieder verkauft: bei allen Detailverbesserungen wurde durch den Wegfall der immer unterschiedlichen 7+7 Karten am Anfang dem Agricola-Konzept das Herz rausgerissen. Arler Erde: nein danke, Videos v?llig abschreckend. Loyang habe ich vergessen. Nicht oft gespielt, aber auch klar überdurchschnittlich, zumindest zu zweit, das ist für mich die optimale Spielerzahl. Alles in allem qualitativ sehr gemischt, thematisch viel ?berschneidung -- und nichts kommt an Agricola ran.


    Patchwork ist dann tats?chlich mal was anderes, ohne Landschaftspl?ttchen, Geb?ude & Co. Konnte uns aber auch nicht v?llig überzeugen. Au?erdem sollte man nicht vergessen, dass es eine Rosenberg-Ludografie vor Agricola gibt, die v?llig anders ist als die Landwirtschafts-, Geb?ude und Pl?ttchen-Orgien ab Agricola. Als Agricola neu war, hat man sich noch gewundert, wie sowas vom Designer von Bohnanza kommen konnte... :)

  • Sehe ich genauso. Wenn man den Geschmack von mir und meiner Frau zusammenschmei?t, ist Agricola wohl die #1 unserer gemeinsamen Hitliste. Spielen wir immer wieder sehr gerne.


    Und ich dachte schon, ich w?re der Einzige, nachdem ja viele behaupten, Caverna habe Agricola "abgel?st". Sehr nett für zwischendurch finde ich dann übrigens wieder das kleine 2er-Agricola...


    Gibts noch Meinungen zu "Arler Erde" - vielleicht von Spielern, die es schon ?fter gespielt haben?

  • Ich kann mir nicht vorstellen, da? viele Leute der Meinung sind, da? #Caverna #Agricola den Rang abgelaufen h?tte.


    Den Eindruck habe ich bisher auch nicht gewinnen k?nnen.
    Ich denke, es h?lt sich die Waage. Die einen finden Agricola besser, die anderen Caverna.
    Und dann gibt es noch die 3. Gruppe (Sternenfahrer oder mich) - die finden, man kann ruhigen Gewissens beide Spiele im Regal haben,
    weil sie dafür ausreichend unterschiedlich vom Spielgefühl sind. :thumbup:

    ?Ich lebe nach der Devise lieber fünf Mal nachgefragt als einmal nachgedacht.“ Marc-Uwe K.

  • Also, ich habe #Agricola, #LeHavre, #Caverna und jetzt noch #ArlerErde.


    #OraEtLabora habe ich wieder abgestossen, genau wie #Glasstrasse.


    Le Havre ist für mich ganz gro? - eines meiner absoluten Lieblingsspiele. Leider zu selten auf dem Tisch. Bei Caverna und Agricola denke ich st?ndig drüber nach, ob eines gehen soll - aber beide sind für sich eigenst?ndig genug, finde ich...

  • Meine Top 5 der Rosenbergspiele:


    1. Vor den Toren von Loyang
    1. Ora et labora
    3. Caverna (stellvertretend für das beste "Agricola-Spiel")
    4. Arler Erde
    5. Merkator


    Wohlgemerkt habe ich nur seine gro?en Spiele seit Agricola berücksichtig. Ansonsten w?re Bohnanza sicher auch in der Liste.

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  • Den Eindruck habe ich bisher auch nicht gewinnen k?nnen.
    Ich denke, es h?lt sich die Waage. Die einen finden Agricola besser, die anderen Caverna.
    Und dann gibt es noch die 3. Gruppe (Sternenfahrer oder mich) - die finden, man kann ruhigen Gewissens beide Spiele im Regal haben,
    weil sie dafür ausreichend unterschiedlich vom Spielgefühl sind. :thumbup:


    Ich kenne eine Menge Leute, denen bei Agricola die Karten zu anstrengend waren - die lieben Caverna.


    Ich bin auch bekennender Rosenberg-Fan. Und bei Adler Erde geht es mir wie Tom, ich mag es an meinem kleinen Weiler zu basteln.


    Gru?
    Spielteufel

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig


  • Ein trauriges Ereignis (Seebestattung) hat mich am Wochenende mal ins sch?ne Ostfriesland verschlagen. Da musste ich natürlich auch hier mal kurz anhalten. ;-)

    ?Ich lebe nach der Devise lieber fünf Mal nachgefragt als einmal nachgedacht.“ Marc-Uwe K.

  • Ich bin ja einiges an Spielanleitungen gew?hnt, von der Ausführlichkeit her, aber Agricola übertrifft doch viele.

    Ich habe Befürchtungen, dass die Menge an Text mir die Spielfreude nehmen k?nnte. Zumindest am Anfang.

    Mal verliert man, mal gewinnen die anderen und dann gibt es Tage, an denen hat man gar kein Glück!

  • Ich bin ja einiges an Spielanleitungen gew?hnt, von der Ausführlichkeit her, aber Agricola übertrifft doch viele.

    Ich habe Befürchtungen, dass die Menge an Text mir die Spielfreude nehmen k?nnte. Zumindest am Anfang.

    Lass dich nicht abschrecken. Einmal gelesen musst du sie nie wieder anfassen.

  • Grossauge 1 - Agricola, oder Arler Erde (im letzteren Fall w?r es der richtige Thread)?!


    Welches auch immer, es gilt: trau dich ran, beide sind ehrlich machbar, auch wenn dich vor allem die Schriftgr??e am Anfang sicher erschreckt ;)


    Aber sag nochmal, welche genau und wo du vielleicht h?ngst :)

  • Ich bin ja einiges an Spielanleitungen gew?hnt, von der Ausführlichkeit her, aber Agricola übertrifft doch viele.

    Ich habe Befürchtungen, dass die Menge an Text mir die Spielfreude nehmen k?nnte. Zumindest am Anfang.

    Lass dich nicht abschrecken. Einmal gelesen musst du sie nie wieder anfassen.

    Du traust mir ja viel zu. :)

    Mal verliert man, mal gewinnen die anderen und dann gibt es Tage, an denen hat man gar kein Glück!

  • Grossauge 1 - Agricola, oder Arler Erde (im letzteren Fall w?r es der richtige Thread)?!


    Welches auch immer, es gilt: trau dich ran, beide sind ehrlich machbar, auch wenn dich vor allem die Schriftgr??e am Anfang sicher erschreckt ;)


    Aber sag nochmal, welche genau und wo du vielleicht h?ngst :)

    Sorry, falls ich im falschen Thread gelandet bin.

    Ich habe mir erst einmal die Spielanleitung von Agricola runtergeladen und angeschaut und fast durchgelesen. Finde sie schon recht kompliziert.

    Vielleicht sollte man das Spiel zur Hand haben, dann geht es bestimmt einfacher.

    Bin noch am übelegen, ob Agricola oder Arler Erde auf meinen Spieltisch kommt.

    Mal verliert man, mal gewinnen die anderen und dann gibt es Tage, an denen hat man gar kein Glück!

  • Nein echt. Hat man das Spiel Agricola einmal verstanden ben?tigt man die Anleitung nur in wenigen Ausnahmen. Bei Arler Erde sieht das etwas anders aus. Bei dem Spiel gibt es etwas mehr Sonderregeln aber auch das ist kein Hexenwerk.

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  • Ich kann dir nur empfehlen immer das Spiel zur Hand zu nehmen und eine Test-Partie solo zu spielen bzw mit einem imagin?ren Gegenspieler. So mach ich das immer, das verhindert das der m?gliche Mitspieler entnervt nach 5 Minuten gestammelter Regelerkl?rung genervt das Handtuch wirft.


    Arler Erde ist halt( ohne Erweiterung) ein reines Zweispieler Spiel. Ich würde keines von beiden hergeben. Ist einfach Geschmackssache.