Beitr?ge von PzVIE

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    Daher würde mich mal interessieren, was ihr an Can‘t Stop so gut findet....

    Die Sid Sackons'sche Reduktion aufs Wesentliche.

    Das Ding is Push-your-luck und sonst gar nix, erkl?rt in drei Minuten und gespielt in fünfzehn Minuten (wobei üblicherweise es nicht bei nur einem Spiel bleibt); für uns ein gerne gesehenes Abschlussspiel eines gelungenen Spieleabends.

    Zumindest bis Imperial Assault 2.0 2022/23 rauskommt ;)

    Ich glaube, da werden sie sich schwer tun. Jeder IA Fan hat schon alle Protagonisten als Figuren ... das noch einmal zu verkaufen wird schwieriger als ein mehr generisches Descent. Da müssen sie schon mit einem komplett umgekrempelten Spiel kommen müssen.

    Auch Star Wars Legion wurde sehr kritisiert, weil die Figuren einen anderen Ma?stab haben (was nicht wirklich n?tig war ... sch?tze die PR Abteilung hat drauf bestanden :) )

    Wie werden solche Einsatzkr?fte denn im asiatischen Raum genannt?

    In Japan sind's die Kaigun-tokubetsu-rikusen-tai

    Klingt nicht nach wirklich was. Aber nachdem mehr oder weniger alle nennenswerten Filme - bis auf ein paar Ausnahmen - aus den Staaten kommen, ist "Marine" eine Bezeichnung, die jeder versteht. Sogar die, die Synchros schauen, weil das nicht übersetzt wird.

    Die Frage in die Runde ist ja eher - warum bzw. mit welchem Ziel wertet ihr überhaupt?

    Ich werte aus zwei Gründen:

    a) für mich selbst, um zu sehen, wie mir ein Spiel damals (als ich es zuletzt spielte) gefallen hat

    b) für meine Geekbuddies im besonderen und die Community im allgemeinen.

    Ich schaue sehr genau auf die Wertungen von meinen Geekbuddies und pflege daher meine eigenen Wertungen so, wie ich es auch gerne von anderen h?tte. Die Wertung selbst richtet sich nach den Vorschl?gen vom Geek. Kommastellen verwende ich nicht.

    Kein konkretes Modell, nur allg. Hinweise: Smartphone vorhanden? Dann eins mit Bluetoothsonde, erspart dir das hinlaufen und vor allem bleibt der Deckel zu! Wenn du dann noch ein Modell mit mehreren Sonden hast, kannst du zugleich mehrere Fleischbrocken gleichzeitig überwachen ;)

    Genau das! Ich hab Weber's iGrill (gibt's ab 50 Euro plus - allerdings würde ich doch zum dreistelligen iGrill 3 raten, nachdem ich von einigen Jahren ein "billiges" no-Name Ger?t mit g?tter-gerechtem Zorn vehement schwungvoll in den Müll bef?rdert habe).

    Mein Spiel des Monats April? Wild Blue Yonder.

    Ein netter Italiener hat mich Anfang des Monats angeschrieben und gefragt, ob ich Lust h?tte, WBY über VASSAL auszuprobieren. Ich habe früher sehr viel Down In Flames gespielt, und die neue Version eigentlich nur gekauft und nie ausprobiert. Wir haben uns dann einen ganzen Abend lang hervorragend mit ein paar Dogfights unterhalten und ausgemacht, uns n?chstes Monat zu einem Campaign Game zu treffen (Operation Barbarossa).

    WBY ist ein einfaches, unterhaltsames Kartenspiel wo - im Dogfight Modus - jeder Spieler ein Element bestehend aus Leader und Wingman kontrolliert und versucht, die andere Seite vom Himmel zu entfernen. Die Regeln und Grafiken wurden überarbeitet und die beiden Europ?ischen Module (Rise of the Luftwaffe und 8th Air Force) in einem Spiel zusammengefasst.

    Mein Italiener wollte unbedingt italienische Flugzeuge steuern und ich hab dann halt die Briten genommen und mit meinen Spitfires seine MC.202s scharenweise Richtung Erdboden bef?rdert. Offensichtlich hat es ihm trotzdem Spa? gemacht. Ich freu mich auf's Campaign Game dieses Monat!


    #WildBlueYonder #DownInFlames #RiseOfTheLuftwaffe #8thAirForce

    Wow, ein für mich gro?artiges Jahr!


    Herausragend, vermutlich das Lieblingsspiel meiner Frau und von mir selbst: Eldritch Horror. Adventure pur. Mit so vielen Karten und Abwechslung, dass wir selbst nach weit mehr als hundert Partien nicht genug bekommen k?nnen!


    Und unser zweit-liebstes Spiel: Imperial Assault; besonders seit der RAIV Coop Variante noch mehr ins Rampenlicht gerückt. Wir haben alle Campaigns schon mehrmals gespielt, haben alle Minipacks. Ein perfektes Spiel für zwei Star Wars Fans. Nur das Rollenspiel bietet noch mehr Star Wars Atmosph?re (Star Wars: Age of Rebellion kam übrigens auch in diesem Jahr heraus!)


    Und als dritter in dieser Preisklasse: XIA. Für uns ein Musterbeispiel wie ein Sandbox Game sein soll (Firefly - the Game kommt allerdings auch recht nahe heran; das war allerdings ein Jahr vorher, 2013 . Wobei, das Rollenspiel dazu war 2014 :) ).


    18OE ... ein besonderer Vertreter der 18xx Spiele. Unglaublich flexibel (von 2 Spielern aufw?rts) und wenn man m?chte, ein episches 10-Stunden Spiel über ganz Europa. 2014 war überhaupt ein gutes Jahr für den Orient Express: auch das geilste Cthulhu Abenteuer ever, Horror in the Orient Express erschien 2014 in einer total überarbeiteten Neuauflage!


    Eine besondere Erw?hnung für mich finden auch Relic: Nemesis Expansion und Nations - the Dice Game. Für beide Spiele waren wir Playtester. Und ein Freund von mir hat ein weiteres Rollenspiel ver?ffentlicht: Die unglaubliche Robert Redshirt RPG Show.


    2014 war ein verdammt gutes Jahr für uns! :)

    Ich kenn alle vier von Herberts gelisteten Spielen ... ojeh. Too old to rock'n'roll, too young to die ...

    Ich hab' einmal in meine Sammlung geschaut und von 1960 besitze ich genau vier Spiele. Kein besonderer Jahrgang ... das beste davon ist für mich Avalon Hill's Baseball Strategy. :)

    D&D Adventure Game Series. Davon sind bis jetzt 6 Titel erschienen; für lockeres Spielen würde ich einen der ersten drei Titel w?hlen (Ravenloft, Ashardalon oder Drizzt); für Campaign Games einen der drei anderen. Hier der Link zur Game Family: Series: Dungeons and Dragons Adventure System Board Games | Family | BoardGameGeek

    Lockeres kooperatives Fantasy Dungeon Crawl Game für 2 - 5 Spieler (funktioniert mit jeder Spieleranzahl).


    gut bis sehr gut für 3 Spieler, mit guter bis mittelm??iger Interaktion, damit man nicht solit?r vor sich hin spielt, wenn man denn schon mal zusammenkommt!

    Wie gesagt, ausgezeichnet mit 2 - 5 Spielern, geht auch problemlos solo (wenn du mehrere Charaktere spielst). Interaktion gibt's permanent, da alle von den Entscheidungen eines Charakters betroffen sind.


    interessante Mechanik, damit man zum Beispiel nicht nur würfelt, um eine Figur zu bewegen, oder nur Polyominus anlegt

    hier eventuell ein Abstrich: jeder Charakter hat zwei Aktionen, wobei nur eine eine Bewegung (um x Felder) sein kann; die andere ist üblicherweise ein Angriff / Fallen entsch?rfen oder eine zweite Bewegung. Ob das für dich interessant genug klingt, kann ich nicht beurteilen :)


    etwas Glück/etwas Zufall, eher taktisch-reagierend, als stur strategisch-vorplanend, damit Spieler x nicht 5 Runden sein Tableau vorplanen und alle neuen Spieler ausstechen kann

    Vorplanen geht nur bedingt - man spricht sich ab, wie und mit welchen Mitteln man die zuf?llig auftauchenden Monster unter Kontrolle bringt. "Ausstechen" von neuen Spielern geht auf Grund des Koop-Mechanismus nicht.


    keine Materialschlacht (10000 Minis, 100000 tokens), damit die Kasse beim Spieleladen nicht so doll klingelt

    Wenn du damit den Preis meinst, dann rechne mit 50 - 70 Euro pro Spiel (je nach Angebot). Ein Spiel enth?lt so um die 30 bis 40 Miniaturen die die Monster und die Helden darstellen, sowie Tokens zur Anzeige von Lebenspunkten und diversen Spielzust?nden.


    aber auch kein reines Kartenspiel ("Arboretum ist wie Messerkampf in der Luiza Kwasniokzelle - und das mit einem Deck aus Karten!"), damit man bisschen mehr macht, als Karten auszulegen

    Karten sind eine Zentralmechanik, aber die Action ist auf dem sich variabel aufbauenden Spielbrett.


    keine 3+ Stunden ("Erstes Spiel mindestens 4!!"), damit es am Abend auch bei Ausgangssperren gespielt werden kann

    Ein einzelnes Abenteuer dauert so ungef?hr 1 Stunde; eventuell 1,5 wenn man das Spiel noch nicht so gut kennt. Die Regeln sind in maximal 10 Minuten erkl?rt.


    kein kickstarter-only / ausverkauftes Spiel, damit man es erstehen kann

    War nie auf Kickstarter, sondern immer regular im Handel erh?ltlich.


    einigerma?en hübsch anzusehen, damit das Auge auch mitessen kann - Le Havre oder Teotihuacan sind sicher tolle Spiele, uns aber zu beige / grau / unansehnlich, als sie als einziges Spiel am Spieleabend auf den Tisch zu holen (auch wenn es sicher tolle Spiele sind!)

    Jedes der sechs Spiele halte ich für Eye-candy pur.

    Und wer uns auf Facebook, Instagramm oder Twitter folgt, wird auch mitbekommen haben, dass wir uns mit einer Schwarmfinanzierung eines beliebten Spiels einen Berg Arbeit ans Bein gehext haben, der (unerwartet oder nicht) auch viele Ressourcen gebunden hat. Aber das Ergebnis wird voraussichtlich nicht nur gro?artig, sondern für einen Kickstarter sogar erstaunlich pünktlich.

    Ich vermute mal damit ist Grand Austria Hotel Deluxe und die Erweiterung Let's Waltz gemeint. :love:

    Mit > 5000 Backern und knapp 400.000 aber auch recht erfolgreich.

    Hmmm ... ist bei mir auch alles da, bis auf die Stanzsymbole, Roll20-Zugriff und Audio-Handouts (ist das ein mp3?).

    Natürlich, Lokalisierung kostet. Speziell bei so kleinen Auflagen.

    Aber 100 Eutscherln klingt schon nach einem m?chtigen Aufschlag (besonders, wenn man die übliche ?bersetzungsqualit?t von Rollenspielen kennt).

    Mafti und da liegst du falsch. Korrekt w?re auch bei Bogen (Waffe) der Plural Bogen. Aber das passiert eben nicht. Siehe dein eigener Fehler. ;)

    Touché. Dann einigen wir uns darauf, dass "B?gen" in jedem Fall falsch ist :)

    Aber überhaupt nicht. Das wei? auch der Duden (emphasis mine):

    "der Bogen; Genitiv: des Bogens, Plural: die Bogen und (besonders süddeutsch, ?sterreichisch und schweizerisch) B?gen"

    (EDIT: Calredon war schneller :) )

    kommt auf den Wert an meine ich. Im Prinzip k?nntest Du die auch in ein Briefkuvert packen, aber da ist halt Essig mit Tracking und Versicherung

    Stimmt - der Wert entscheidet.

    Ich habe schon etliche Promokarten (zwischen zwei Kartons und in Sleeves geschützt) mit ganz normalem Standardbrief in die USA und nach Kanada geschickt. Ist immer angekommen.

    Einen Black Lotos würde ich allerdings versichern wollen. :)

    Bei uns ist es durchaus üblich, dass wenn ein anderer Spieler einen Tile legt, der die eigene Strecke verbessert, dieses sofort am Revenue-Track festgehalten wird. Das spart Zeit. :)

    Ich halte den FFG Ansatz mit einem Einstiegs- und einem Referenzregelwerk für ausgezeichnet, so ferne er gut gemacht ist. Positive Beispiele für mich sind z.B. Imperial Assault und Eldritch Horror.

    Ansonsten sollte eine Regel prim?r informativ sein. Santa Cruz (HiG, 2012) ist ein absolutes Negativbeispiel für mich. Unl?ngst habe ich mich über Talisman: Legend?re Abenteuer ge?rgert; so ein simples Spiel und so eine l?chrige Regel!

    Die beste Regel die ich kenne ist ASL. Etwas derma?en Komplexes so übersichtlich aufzubereiten ... kudos! Das ist ein Meisterwerk. GMT neigt gerne dazu, für wenig Regeln viel Text zu verwenden. Ich habe unl?ngst das Wild Blue Yonder Campaign Rules Heft gelesen und das k?nnte wohl ein drittel der Seiten einsparen.

    Rollenspielregeln (aber auch manche Brettspielregeln) neigen gerne dazu Flufftext mitten in den Regeln dazuzupacken. Das ist für mich ein absolutes NoGo! Fluff und Regeln geh?ren sauber getrennt.


    Die beste Regel ist freilich die, die man liest und danach drauf losspielen kann. Die ist allerdings selten ... :)

    Ich spiele auch gerne 1856, ist doch auch von dixon?!

    Ja. '56 hat aber IMHO ein leichtes Problem im Anfangsspiel: wenn wer zu Beginn in deine Linie einsteigt, ziehst du den anderen davon, weil du mehr Geld in der Company zur Verfügung hast (üblicherweise gleichzusetzen mit "mehr Züge" und dadurch "mehr Einkommen"). Und die, die zu viel für Private ausgegeben haben, müssen ja irgendwo investieren.

    Ansonsten kann ich an dem Spiel überhaupt nix bem?ngeln :)

    1832 habe ich in der DeepThought Games Ausgabe. IIRC h?tte es auch damals von Mayfair aufgelegt werden sollen, das 18xx Projekt wurde aber auf Grund von schleppenden Verkaufszahlen wieder aufgegeben.

    Ich hab's bisher nur zweimal gespielt: 1870 mit Merger - wenn dir das 70er gef?llt, wird dir das sicher auch gefallen (beide wurden von Bill Dixon designed). Gro?e, weite Map, viele Gesellschaften und viele Züge (12T rosten die 5T ... das hat mich in unserem freit?gigen 1870 das Spiel gekostet :) ).

    1836Jr habe ich auch nur auf 18xx.games gespielt; es ist 1830 für 3 - 4 Spieler auf einer Hollandkarte mit nur 2 Stunden Spielzeit. Ich hab's mir nach zweimal Spielen runtergeladen und selber gebastelt.

    So ist es auch. Wenn man es aber korrekt spielt, werden Stra?en versteigert, wenn man sie nicht kauft. Das ist einer der h?ufigsten Fehler, neben der Tatsache, dass viele Leute Geld auf ?Frei Parken“ legen, was sp?ter jemand bekommen kann.

    Wir haben das 1 Mal (6 Spieler) nach original Regeln gespielt. Hat 5,5 h gedauert. Nachdem alle Stra?en gekauft wurden, war es halt z?h...sozusagen würfeln und auf den Pleitegeier warten/hoffen. Haben bewu?t nicht abgebrochen.

    Wow, 5,5h???

    Ich hab' einmal, vor vielen, vielen Jahren bei der ?sterreichischen Monopoly Meisterschaft mitgespielt (der Gewinner [oder die vier besten?] durften zur WM fahren). Vier Spiele, jeweils mit 4 Spielern. Keine Partie hat mehr als eine Dreiviertelstunde gedauert. Das Ding kippt sehr schnell sobald zwei Spieler drei zusammenh?ngende H?userzeilen haben und endlich darauf bauen dürfen.

    Gilt das für alle Sprachen oder nur für deutsch?

    Gilt haupts?chlich für deutsch und teilweise auch für Englisch (ansonsten sprech' ich noch ein wenig franz?sisch, aber viel zu schlecht, um das beurteilen zu k?nnen. Ich wei? allerdings, dass meine Frau bei ein paar franz?sischen Phrasen ebenfalls die Augen rollt).

    Englisch ist jedenfalls für meine Ohren die tolerantere Sprache, was Wort-Konstrukte betrifft; liegt vielleicht auch am gr??eren Wortschatz.