Beitr?ge von chobe

Bitte bewerte: Praga Caput Regni
Online spielen? Erstelle einen Termin oder melde Dich an: KLICK

    Hab gestern mal 2 Videoreviews (Tom Vasel + irgendeiner) und ein Text Review gesichtet...

    Bin gespannt - Zufall wird von Tom etwas bem?ngelt - mag ich aber :-)

    Haha, ja gut.. das dachte ich mir schon vor l?ngerer Zeit: Tom mag's nicht - wird also ein gutes Spiel. ;)
    Der Zufall schien mir gut handhabbar zu sein, aber noch hab ich's ja nicht gespielt.


    Hmpf... nie hat man ein Beckikaze im Haus, wenn man eines braucht. 8o

    Meines ist heute auch eingetrudelt.:freu:
    Auf den ersten Blick hat nur Chun-Li eine Hand verloren, alles andere sieht einwandfrei aus. "Einfach mal schnell" ein paar Figuren rausholen habe ich aber mal direkt gelassen, die stecken SO fest in ihrem Inlay, das mache ich lieber mit mehr Ruhe und Geduld.

    Also eigentlich haben die zwei Spiele (und auch deren Videospiel-Vorbild) überhaupt nichts gemeinsam. Okay, abgesehen davon, dass es irgendwie ums K?mpfen geht und die Artworks nie ohne einen Typen mit Stirnband auskommen. ;)

    Da f?llt mir sofort die AH-Version von Nexus Ops ein, die Farben u.?. passen ja wirklich gut zur Spielegrafik, aber der Inhalt - weit weg von einer spannend wirkenden Schlacht.

    Ganz klar: Galaxy Defenders. :D Es geht schlechter, aber gerade bei diesem Spiel wird das Cover dem Inhalt in keinster Weise gerecht meiner Meinung nach.

    Castle Panic - die Zielgruppe mag zwar etwas jünger sein, aber die Form der Gegnerchips da mit einzubauen und die farbigen Punkte der Karten... urgh.

    Und The Resistance: Avalon. Langweiliger geht kaum.. Nach Intrigen und Verr?tern sieht das nicht aus.

    ...aber im besten Fall sind alle Dinge für eine Lokalisierung separiert - Texte und Grafiken sitzen ja technisch schon nicht im selben Boot.

    Wenn ich mir eine Welt ausmalen dürfte... ;) Aber in der Regel bekommst Du Material von Leuten, die nicht wissen, was sie da tun. Soll bedeuten, dass da Laien an Indesign sitzen, oder "Vektorgrafiken" so erstellen, dass sie eine Grafik aus Photoshop in 300DPI exportieren, in ein Illustrator-Dokument einbetten und als EPS speichern... (kein Scherz!) oder gar keine offenen Daten liefern.

    Ich glaube, bei Kemet w?re ich schneller gewesen, wenn ich die Datei einfach neu aufgesetzt h?tte statt das franz?sische Kauderwelsch an Ebenen und Verschachtelungen zu bearbeiten! Da gab es weder gescheite Zeichen- und Absatzformate, noch Iconfonts oder sonstiges. Alles von Hand gesetzt und editiert - fast wie in Word ;)

    =O Uuuffff...

    Okay, ich dachte, ich h?tte da einen Einzelfall erlebt, als ich mal die Datei einer gr??eren Werbeagentur in die H?nde bekommen habe..

    Kurzgesagt:

    Du kommst ja aus der Branche. Verrechne mal die Zeit, die du für so eine Qualit?t brauchst. Dann den Aufwand, den ein komplettes Spiel mit all seinen hunderten Grafiken, Texten, Icons, Karten, Spielbrettern und Anleitungen ben?tigt im Bezug auf eine Auflage von wenigen Tausend Stück mit einem VK von 50.

    Dann wei?t Du warum ;)

    Naja.. zum einen reden wir hier aber von Undaunted Normandy, gerade eben KEIN Spiel mit Story und Unmengen an Materialien und Texten und eigentlich sollten "?nderungen" an bereits fertigen Layouts überhaupt nicht viel Zeit brauchen. Also klar, je nachdem, wie sauber der ursprüngliche Ersteller gearbeitet hat. :) ...aber im besten Fall sind alle Dinge für eine Lokalisierung separiert - Texte und Grafiken sitzen ja technisch schon nicht im selben Boot.

    Ufff.. mal im ernst: Wie schwierig ist es denn, solche Fehler zu vermeiden?
    Kein Rant, ernst gemeinte Frage an die Brancheninsider. :)
    Ich bin seit gut 20 Jahren als Grafiker unterwegs und ich habe nicht ein einziges Mal etwas unvollst?ndig oder fehlerhaft in den Druck gehen sehen - egal ob Booklets voller trockener Texte (die querzulesen schon einen guten Koffeinspiegel im Blut ben?tigte) oder die aufw?ndige und knallvolle Eiskarte mit unterschiedlichen Seitengr??en für einen F?chereffekt, bei dem nur eine einzige verlinkte Datei umbenannt oder verschoben sein muss, dass etwas schief l?uft.. Wie kommt es, dass sich in Brettspielen (gefühlt) so viele und regelm?ssige Fehler einschleichen - GERADE da, wo es ja richtig wichtig ist?
    Ist der Zeitdruck in dem Bereich so viel h?her als ich das je kennengelernt habe? Oder sitzen da beim Umarbeiten, z.B. einer Lokalisierung keine hauptberuflichen Grafiker dran?

    Ich bin nach Cyberpunk wieder in Warframe unterwegs - meine Güte, so grandios wie eh und je und nach 2 Jahren Pause SO vollgestopft mit neuen Sachen aus allen Lagern, dass ich mich erstmal wie ein Totalanf?nger fühle... :$
    So geht Service-Game und nicht anders.

    chobe Beispiele für Trashtalk? Ich kann deine Ansicht leider nicht teilen. Die Seite berichtet eben auch Leaks, Gerüchte usw. Man schaut auch über den Tellerrand und berichtet aus der gesamten Gamingwelt. Vielleicht h?ngst du da pers?nlich etwas drin, keine Ahnung. Ich bin kein Fanboy oder so. Du klingst aber etwas so.

    Mir ist es wieder eingefallen: Es ging um das Spulenfiepen bei der PS5. Die ?berschrift war aber sch?n wage und auf Bild-Niveau formuliert, so in die Richtung "PS5 Spulenfiepen kein Einzelfall!". Also quasi die Feststellung eines Cpt. Obvious, dass die erste Charge einer Konsole nicht perfekt ist.. Natürlich ohne Zahlen und ?hnliches, also wirklicher Informationsgehalt gleich Null.
    Sorry, aber so etwas erwarte ich von einem "Magazin" nicht. Lustigerweise waren in der Kommentarsektion auch direkt einige reine Xbox-Spieler aus meinem Bekanntenkreis, die die Seri?sit?t solcher Beitr?ge noch viel sch?rfer verurteilt haben als ich. So weit hergeholt scheint mein Eindruck also nicht.

    Und zum Thema Fanboy: Ich bin seit den frühen 2000er auf PC und Konsole unterwegs, ich bin einzig und allein Fanboy aller Gamer, die W?rter wie "besser", "Plebs" und "Masterrace" aus ihrem Wortschatz gestrichen haben. ;)

    Von wem erwartest du denn Objektives? XD ist halt die einzige deutschsprachige Seite, die Xbox fokussiert ist. Dagegen gibt es ja genug PS fokussierte Seiten und selbst die Multi Seiten sind ja nicht objektiv sondern meistens sehr Xbox kritisch und pro Sony. Deswegen ist XD ja nicht gleich unseri?s. Die Berichterstattung ist allermeistens mit Quellen hinterlegt.

    Ach nein? Wieso hauen die dann immer wieder frei interpretierte oder schlechtweg falsche News über die Konkurrenzplattform raus? Ein Gamingmagazin, das sich quasi zu Trash-Talk herabl?sst und es für eine gute Idee h?lt, immer wieder ?l ins Konsolern-Feuer zu giessen, hat die Bezeichnung meiner Meinung nach nicht verdient.

    Wieso ist die Seite unseri?s? Gibt‘s dafür Beispiele?

    Ich frage mich, wie man bei dem Namen irgendetwas objektives erwarten kann. ^^

    Auf FB hatte ich vor einer Weile ein paar vorgeschlagene Beitr?ge von denen - selten so weit hergeholte Interpretationen irgendeines winzigen, nichtssagenden Aussage-Schnipsels gelesen. Link kann ich leider keinen bieten - mein FB zeigt mir nichts mehr von denen an. ;)

    (...)
    Ich frage mich deshalb ernsthaft:

    Wenn Taktik so elementar wichtig ist, warum nicht einfach das Bedürfnis nach knüppelharter Taktik dort befriedigen, wo es perfekt befriedigt werden kann? Und in die Koop-Titel dann mit einer diesbezüglich entspannteren Herangehensweise betrachten und spielen?

    Würde das nicht die spielerischen Erfahrungen unterm Strich bereichern?

    Nein. Damit so ein Ideal-Erlebnis zustandekommt, braucht es ja Gegenspieler, die im besten Fall exakt auf dem gleichen Level sind wie man selbst. Natürlich, der Lernprozess kann auch Spa? machen, aber wir sind jetzt bei taktischen Festen mit spannendem Verlauf - dafür braucht es eine gewisse Balance. Bei kompetitiven Spielen ist das meist die weit gr??ere Herausforderung als die Anforderungen an das Spielsystem. (...wer im digitalen Segment mal Spiele wie Street Fighter oder Tekken online gespielt hat, kennt das... :rolleyes:).

    Au?erdem ist der finale Kern einer jeden Taktik das simple Durchschauen und ?bervorteilen eines Gegners - Mindgames, Finten, Hinterhalte, Tempowechsel, erlaubt ist, was gewinnt. Dabei hat jeder noch seinen eigenen Schwerpunkt, was Spa? bringt - manche m?gen die zahlreichen M?glichkeiten, einen Gegner z.B. mit psychischen Tricks zu manipulieren, um ihm einen Fehler zu entlocken, andere bevorzugen es, im einem eher festen Rahmen einer KI m?glichst genau zu antizipieren.

    Beides gibt einem als Spieler das Gefühl, sich clever verhalten und ggf. wohlverdient gewonnen zu haben. Und darauf kommt es ja immer irgendwie an, oder? :)

    Bei einem echten Spieler l?uft es auf "er denkt, dass ich denke, dass er denkt...." hinaus. Aber alle spielen doch nach denselben Regeln.

    Dann würde ich sagen, dass das Regelwerk nichts taugt. :D Im ernst: Gibt es keinen TT-Spieler, der einfach mal etwas schlechtes oder offensichtlich suboptimales tut, um einen Gegner danach voll ins Messer laufen zu lassen?
    Das ist z.B., was bei mir pers?nlich der wichtigste(!) Faktor ist, wenn es um taktische Entscheidungen gegen menschliche Spieler geht. Wenn ein Spiel das nicht liefern kann, ist da noch viel Luft nach oben. Gerade unberechenbar zu sein und das nicht einfach nur random, sondern trotzdem einem Plan folgend, ist eigentlich die gr??te Schw?che von gescripteten KIs.

    Erste Frage Warum ?!!????

    (...)

    Weil vor lauter Koop-/Kampagnenspielen das echt mal eine schicke Abwechslung ist.. und Computerspiel-IPs Geld bringen. ;)

    Nein, im ernst: Ich stelle mir das gro?artig vor, wenn das ein interessantes Spielsystem bekommt. Aristeia im R6 Gewand.. uff, da sollte ich meinem Geldbeutel besser zukleben. :D


    ... ganz sicher nur Tr?umerei..

    Ist mir tats?chlich so herum noch nie passiert.

    Wenn meine Spiele bekannte Filmthemen haben, kannte ich sie immer schon vorher - so einfach auf gut Glück ein Spiel mit mir unbekannter Fremdlizenz zu kaufen, ist für meinen Kopf ein irgendwie total abwegiger Gedanke. ^^ Und die für thematische Spiele kreierten Settings sind meist so fürchterlich generisch und uninteressant, dass mich dazu auch keinen Film oder Buch interessieren würde.


    :/ Hm... okay! Zugegeben, g?be es Romane zu Machina Arcana, Earth Reborn oder Dungeon Degenerates, würde ich es auf einen Versuch ankommen lassen. :)

    Genau ebenfalls für eine Band habe ich mir vor einigen Jahren einen Tascam DR-40 gebraucht gekauft. Ich hatte mir ein Testvideo mit Vergleichsaufnahmen von drei Marken angeh?rt und der Tascam hatte da einfach die Nase vorn. Das Ding entlockt uns bis heute offene Münder, wie diese winzigen Kapseln einen Proberaum voller Metal verflixt transparent aufnehmen. :)

    Die Entscheidung speziell für den DR40 fiel noch wegen der zwei zus?tzlichen Eing?nge, die eigene Mikros, die Direktabnahme von z.B. einer Bassdrum oder bei einem Auftritt einer Stereosumme vom Pult erm?glichen. Man kann sich auch problemlos zwei gesonderte Dateien für je ein Stereopaar erstellen lassen - perfekt, um sich sp?ter noch was daraus zu mischen bzw., sich das beste heraussuchen zu k?nnen.

    Schickes Tool! Ich hatte sogar schonmal vor über einem Jahr eine Liste zusammengetackert (und... wusste gar nichts mehr davon..), abgesehen von den überzeugenden Neuzug?ngen bis heute sah die fast gleich aus. :)
    Nur fürs Protokoll: Dungeon Degenerates und noch ein paar andere habe ich rausgenommen, weil die immer noch bei 0 Partien stehen. :crying:

    Ein bi?chen überrascht war ich schon. So sieht der Rest bis 20 aus:

    10 Starcraft: Das Brettspiel
    11 Machina Arcana (Second Edition): Premium Edition
    12 Last Frontier: The Vesuvius Incident
    13 Catacombs (Third Edition)
    14 Agricola
    15 Space Alert
    16 Project: ELITE
    17 Rallyman
    18 Arkham Horror
    19 Battlestar Galactica: Das Brettspiel
    20 Der Ringkrieg: 2. Edition

    MMORPG-indoktrinierte MinMax-Gedanken

    Bitte was? :/ (Offenbar werde ich langsam doch zu alt für Playstation und Co ^^ )

    Okay, dann nochmal komplett ausgeschrieben und eingedeutscht. ^^

    In Massively Multiplayer Online Role-Playing Games ist es in der Regel n?tig, einen Charakter zahlenm?ssig so gut wie m?glich zu bekommen (MinMaxing), Begriffe wie Schaden pro Sekunde, Schadensmitigation oder effektive Lebenspunkte sind da Standard und es wird so lange an den Zahlen-Schr?ubchen gedreht, bis man die bestm?gliche Kombination hat.

    Das klappt auch in "normalen" Rollenspielen. Ich habe einige MMOs schon gespielt und habe deswegen auch bei Cyberpunk versucht, das Maximum aus meinem Charakter rauszuholen bzw. auf einen vorher geplanten Talentbaum hinzuspielen... was nicht geklappt hat. ;)
    Finde ich jetzt aber gut - mehr rollenspielen, weniger Zahlendrehen. :thumbsup:

    So sind aber ziemlich viele Spieler, die wollen am liebsten schon vor Release die max. Stufe wissen, wieviele Punkte man da verteilen kann, wie die Talentb?ume aussehen, uswusf.

    Besser? ;)

    So.. Cyberpunk ist durch und das so ungef?hr mit allem machbaren, was in meinem ersten Playthrough drin war. Ein paar Kleinigkeiten habe ich verpasst, aber ich spiele solche Spiele immer erstmal nach Bauchgefühl bzw. In-Character und nicht nach einem Komplettierungsprozentsatz. :)
    Ich bin immer noch genau so begeistert wie am Anfang und sage nur: DER HAMMER! ^^

    Das Spiel hat in beinahe jeder Hinsicht das abgeliefert, was ich erwartet habe und relevante oder wirklich ?rgerliche Bugs hatte ich keine. Eben das typische PC-Gamble, manche füllen ganze Videos mit Problemen, andere spielen 150 Std. komplett ohne.

    Für mich haben sich die 22 Jahre Warten in jedem Fall gelohnt. 8-))

    Ein paar Kleinigkeiten sind noch nicht ganz rund, aber das kann ja erstens noch werden und zweitens sind meiner Meinung nach MMORPG-indoktrinierte MinMax-Gedanken bei diesem Spiel nicht richtig - die waren meine Haupt-Stolpersteine.

    Ab wann ist denn mit dem finalen 'Baldurs Gate 3' zu rechnen? Und kommt das Ding nur für PC oder auch für Konsolen heraus?

    Original sin 2 kam ein Jahr nach Early access.... Bei Baldurs gate 3 rechne ich aber mit einem deutlich sp?teren Termin, da es wohl auch umfangreicher sein wird und... Du weisst schon weshalb :)

    Meine Güte, noch umfangreicher? Hatte Original Sin 2 nicht schon 100 Std. für die Hauptgeschichte? =O

    Das Problem ist nicht Deine Analyse, sondern Dein Ergebnis...

    Und das hei?t oft: ?braucht kein Mensch“ - wo es woanders hei?t: ?Vielleicht für Fans interessant oder für Leute denen Zombicide gef?llt und die gerne mal ein anderes Thema h?tten... ist nun kein Meistertitel, aber man kann durchaus damit seinen Spa? haben - gibt aber besseres .“

    Und? Was ist das Problem, es werden doch mehr als genug Vergleiche gebildet, dass man eigentlich darauf kommen sollte, dass dieses "braucht kein Mensch" in einem ziemlich starken Kontext steht. Befindest Du Dich als Zuschauer oder -h?rer da auch nur ansatzweise nicht darin, hei?t das im Klartext "Dir k?nnte es gefallen.". Ist das nicht naheliegend?

    Also sorry Leute.. man kann auch in ein simples Rezensionsvideo Zeug reininterpretieren, dass jenseits von Gut und B?se ist.

    Vorweg: Ich habe das Spiel von vornherein nicht mit dem Allerwertesten angeschaut, weil mir pers?nlich die Anleitung schon gesagt hat "Nix neues mit Alienlizenz und Miniaturenselbstbau" und mein Regal dazu meinte "StreetMastersLegendaryEncountersDoomDescentLevel7OmegaProtocolClaustrophobiaGalaxyDefendersJaggedAllianceMachinaArcanaMercsRecon!".

    JEDE Rezension besteht doch aus dem üblichen Für- und Wieder und immer unter der Pr?misse des Spielegeschmacks der Person, die das Video erstellt hat. Das war doch nie anders und wird es auch nie sein, wenn eine irgendwie geartete "Bewertung" mit von der Partie ist und wir nicht nur von einem "Wie spielt sich..." Video sprechen. Wenn irgendjemand anf?ngt, Aussagen einer solchen Rezension als "allgemeingültige Aussage für alles und jeden" zu interpretieren, kann das nicht Problem des Senders sein, wenn wir nicht von einer Zeitung (die sich auch so nennen darf ;)) sprechen.

    Als Beispiel: Mechanismen und Vergleiche zu bereits exisitierenden Spielen sind in meinen Augen eigentlich immer on point - in meinen Augen ist nichts besser, einfach nur, weil es neu ist. Aber ich würde NIEMALS ein Spiel auslassen oder auch nur verurteilen, wenn Becki sagt, es w?re zu leicht. Nicht jeder mag Gewinnchancen von 10% und ich habe in punkto Schwierigkeit kein Problem mit Hausregeln. :)

    Macht das nicht jeder so? Man h?rt doch auch im echten Leben eher (oder sogar... nur) auf Ratschl?ge von Leuten, von denen man wei?, dass sich Interessen und Meinungen ein Stück weit decken. Wenn euch auf der Stra?e irgendein Wildfremder zuruft, dass eure Jacke fuirchtbar aussieht, vergammelt sie ab diesem Tag dann auch im Schrank?

    Meine 5 Cent dazu:

    Nein, ist es nicht.. war es aber mal.
    Als ich vor einigen Jahren wieder angefangen habe, waren Eurogames für ca. 25-35 EUR zu haben, thematische Plastikbomber für 50-70 EUR.
    Jetzt dauert es nicht besonders lange, bis man über den ersten Kickstarter stolpert bzw. über die erste Grundbox, die nach einer Handvoll Partien ihren Content ausgesch?pft hat.
    Wichtig dabei: Wir reden von einem "Hobby". Sich 3-4x im Jahr für eine Spielerunde zu treffen, ist in meinen Augen keines bzw. würde es doch wohl kaum jemand bei einer so niedrigen Frequenz so nennen bzw. mit aufz?hlen, oder? Deswegen finde ich es naheliegend, dass KS über kurz oder lang ein Teil des Hobbys werden wird.
    Und was meinen st?rksten Vergleich angeht: Ich spiele seit Jahrzehnten schon Schlagzeug und ernte schon seit jeher von meinen Mitmusikern ziemlich zutreffende Sprüche, Seitenhiebe und mitleidige Blicke, wie verflucht teuer dieses Instrument ist. Wenn ich da mal kurz überschlage, wieviel die heutigen KS All-In so kosten und wieviele Leute - z.B. hier im Forum - hier wieviele davon auch so mitmachen bzw. wieviele davon man wie schnell im Gebrauchtmarkt (angespielt) finden kann, wird mir wirklich schwindelig.
    Und ich habe das "angespielt" extra dazu geschrieben, um die Sammler und M?chtegern-Spekulanten au?en vor zu lassen.

    Eigentlich waren Brettspiel mal der deutlich günstigere Zeitvertreib im Vergleich zu Videospielen, die Entwicklung der letzten Jahre betrachtend würde ich dem jetzt eindeutig widersprechen.

    Nenenene.. also eine PS4 + Bloodborne kosten nun wirklich keine 40 EUR... nicht' mogeln. 8o

    Und bei Spielen, wie auch Space Alert eines ist, ist der Teil "verzeiht tats?chlich keinen Fehler" eben in einem zu hohen Anspruchslevel, dass mein Spassempfinden nicht drüber hüpft.

    Und ja, wir kamen einst nicht über die drei Probemissionen drüber -- wenn dahinter erst der gro?e Spielspa? wartete, dann haben wir wohl Pech gehabt.

    Wieso habt ihr es euch dann nicht zurecht gebalanced? Eine der besten Sachen ist ja u.a., dass die "kompletten" Regeln in so kleinen H?ppchen daherkommen, fast wie Module mancher Spielererweiterungen. In einer Gruppe haben wir z.B. immer ohne den "richtigen" Schaden gespielt, weil die Mehrheit diese wirklich harte Unberechenbarkeit gest?rt hat. L?sst man z.B. diese wirklich gemeine Lift-/Leiter-Regel raus, gibt es auch einen gro?en Stolperstein weniger.

    Wir haben aber auch nach den Trainingsmissionen unglaublich ins Gesicht bekommen.. des L?sungs R?tsel war dann, nicht nur mit dem notwendigen Minimum zu planen, sondern vllt. auch einfach mal mit Fehlern zu rechnen und z.B. einen Schuss mehr abzugeben als theoretisch n?tig w?re.

    Space Alert teilt sich aber den Platz des Genrek?nigs mit noch einem zweiten Spiel: Project ELITE. :)

    Abseits vom Echtzeitaspekt sind beide aber grundverschieden: Das eine ist ein deterministisches Puzzle, quasi ein Blitz-Euro, das ohne das Zeitlimit immer gewonnen werden k?nnte, das andere ein thematisches Taktikspiel mit viel Würfelei, dessen Zeitphasen nicht die alleinige Herausforderung darstellen.

    Genau deswegen habe ich immer noch beide. ;)

    Space Alert sagt mir irgendwie zu sehr Star Trek. Da schlafen uns hier die Fü?e ein :( Star Trek ist in unserem Haushalt und Dunstkreis ein NoGo nicht so hoch angesehen ;)

    Keine Sorge, ist es nicht. Erstens werden ein Sternzerst?rer oder eine corellianische Korvette auch nicht von einer Person geflogen und zweitens, h?tte Space Alert so deutliche wahrnehmbare Star Trek Vibes, h?tte es wahrscheinlich NIE den Weg in mein Regal gefunden. ;)

    Ich würde Kitchen Rush vs. Space Alert ja in etwa mit Catan vs. Puerto Rico gleichsetzen.

    Kitchen Rush kann natürlich auch schwer werden bzw. gemacht werden, aber es ist immer noch so, dass jeder seine eigenen (Teil-)Aufgaben verfolgt und die Gesamtsumme stimmen muss. d.h. ein einzelner schw?cherer Spieler müsste problemlos durch einen schnelleren kompensierbar sein.

    Space Alert ist dazu im Gegensatz v?llig konsequent und erbarmungslos und verh?lt sich da eher wie ein Volleyballteam - egal wie gut einzelne sein m?gen, das Endergebnis wird sich nach dem schw?chsten Glied in der Kette richten.
    Was das angeht, ist sogar grandiose Project ELITE noch vergebender, weil auch da viele Teilaufgaben ohne strikte Abh?ngigkeit voneinander erledigt werden müssen. In Space Alert reicht mit vollem Regelwerk nur eine(!) falsche Aktion eines einzelnen Spielers und der gesamte Plan für den Rest des Szenarios l?st sich in Luft auf und sehr oft... hmja.. das Schiff sich in seine Einzelteile... ^^

    Gibt 2 Editionen und die erste soll besser sein, frag mich aber nicht warum.

    Die erste war noch ein "normales" Spiel, es gab zwei komplette Armeen in der Grundbox und als Erweiterungen gab es weitere, ebenfalls komplette Armeen zu kaufen. Die 2. Edition wurde zu einem Sammelspiel umgebaut, in der Grundbox gibt es Bruchstücke aller verfügbaren Armeen und durch Erweiterungs-Booster konnte man sich theoretisch mit zuviel Geduld und Geld das Spiel komplettieren. X/

    Im Moment gibt es bei eBay eine Grundbox für 29 EUR und einige einzelne Zusatzarmeen für kleines Geld.
    W?re dieser Thread mal 3 Wochen früher dran gewesen, h?tte ich eine komplettes 1. Ed. Paket im Angebot gehabt.

    Titan ist wirklich nicht leicht zu bekommen, ab und an tauchen in den dt. MathTrades Exemplare auf.

    Kampagnenmodi werden schwierig, aber Wargame'ske Fantasyspiele gibt es schon ein paar:

    Shadows of Malice - Vollkoop-Runebound mit zufallsgenerierten Monster und variabler Map bzw. Spiell?nge
    Dragon Rage - asymmetrische Fantasyschlacht für 2
    Warparty - 4-Spieler 3X, bin mir nicht sicher, ob da gro? erkundet wird
    Titan - 80er Jahre Monster mit toller Neuauflage von 2008, das auf mehreren Spielbrettern in 2 verschiedenen Ma?st?ben gespielt wird
    Wizard Kings - typisches Columbia Games Block-Wargame mit vielen Erweiterungen (Armeen und Maps), das ausnahmsweise mehr als 2 Spieler unterstützt

    Für mich ganz klar Spielersache.

    In meinem Leben spielen eine ganze Menge Dinge eine Rolle, die nur in Gruppen funktionieren oder Spa? machen. In jeder einzelnen davon, egal ob wir von meinem Beruf als Gestalter, den vielen Bands, in denen ich schon gespielt habe oder div. Rollen- oder Brettspielgruppen reden: Alphaspieler bzw. deren Mindset gab es überall und sorgte fast immer langfristig für Probleme.

    Natürlich gibt es Leute, die sehr gerne jemandem "folgen" und so zufrieden an etwas mitwirken, aber z.B. eine ganze Spielegruppe oder Band zu finden, bei denen ausnahmslos alle so ticken, stelle ich mir sehr schwierig vor. (...habe ich auch noch nie erlebt)

    In anderen von mir aufgez?hlten Bereichen hat die Anwesenheit einer solch treibenden Kraft ja tats?chlich auch gewisse Vorteile - man kommt besser voran, man wird ggf. zus?tzlich motiviert, noch mehr zu geben.. allerdings sehe ich das bei einem SPIEL, das ja in jedem Fall auch Spa? machen sollte, irgendwie nicht.
    Wie gesagt, ist sich eine gesamte Gruppe einig ist, dass der Sieg und nur der Sieg über allen anderen Zielsetzungen eines Brettspieles steht, dann kann das vielleicht funktionieren... :/

    Die Begründung, dass ein Spieldesign das Problem sein soll, klingt für meine Ohren wie eine einfache Ausrede.
    Ich meine, im ernst: Wenn z.B. ein Computerspiel ein Cheater-Problem hat, sucht man das Problem ernsthaft vordergründig beim Entwickler, weil er keine besseren Anti-Cheat Ma?nahmen eingebaut hat...?

    Deswegen sleeve ich mittlerweile nur noch mit Swan Panasia Premium oder Docs Magic Standard

    Ich sleeve normalerweise die meisten Spiele mit den DocsMagic Premium Hüllen. Jetzt bin aber gerade auf der Suche nach einer etwas dünneren Variante, da ich einerseits in meinem Organizer tats?chlich Platzprobleme bekomme mit den dickeren Premium Sleeves, andererseits soo viele Karten damit sleeven müsste, dass ich mich frage, ob es das preislich wert ist.

    Nachdem ich gelesen habe, dass du schon einiges mit den normalen, dünneren Sleeves von DocsMagic gesleevt hast, wollte ich kurz fragen , wie eng diese an den Karten sitzen. Ich mag das gar nicht wenn die Sleeves nicht fest genug sitzen. Und sind sie im Vergleich zu den Premium Sleeves schon deutlich dünner, also kann ich damit vielleicht wirklich etwas Platz in meinem Organizer sparen? :)

    Das h?ngt am jeweiligen Format, solange es Sleevegr??en gibt, die gerade ein winzigen bi?chen kleiner sind, kann man entscheiden, wie knapp oder locker man es gerne h?tte. Bei den Mini-Formaten gibt es z.B. soweit ich wei? immer nur genau eine Sleevegr??e.
    Ich habe z.B. bei meinem Rune Age anstatt die empfohlenen 58 x Wei?nichtmehr die viel knapperen 56 x Irgendwas Sleeves benutzt. War langsam und langwierig, dafür passen Grundspiel und Erweiterung perfekt ins originale Inlay.
    Ja, die sind deutlich dünner. Wenn die nicht wirklich knapp sitzen würden, w?re mir das auch viel zu labberig.

    Bl?de Frage, was sind Inner Sleeves? Dachte wenn man z.B. 63,5 x 88 kauft sind alle gleich au?er Standard vs. Premium :D

    Nope, das ist die Karten-, nicht die Sleevegr??e. Eigentlich sollte die auch immer noch auf der Packung stehen - h?ufig sind locker sitzende Sleeves z.B. 65 x 90 und straffe 64 x 89.

    Ach ja, das ist "Borbarads Fluch". 140 Karten und ne Anleitung und ein Poster, das man als Spielplan nutzen soll, aber nicht braucht.

    Hey, da geht noch weniger! Rush'n'Crush hat sich sogar noch rausgenommen, ein passendes Inlay dafür mitzuliefern. :D